Abhängigkeit:

Wird auch als Sucht, Dependenz, Toxikomanie bezeichnet. Unter Abhängigkeit versteht man verschieden Formen  des Angewiesenseins auf bestimmte Substanzen oder auch Verhaltensweisen.

Man unterscheidet 2 Formen der Abhängigkeit

1. körperliche (physische) A.: Dabei entwickelt der Körper eine gewisse Toleranz gegenüber der eingenommenen Substanz und es kommt zum Entzugssyndrom, wenn die Substanz nicht eingenommen wird.

2. seelische (psychische) A.: Sie ist  gekennzeichnet durch starkes oder auch zwanghaft auftretendes, oft nur schwer bezwingbares Verlangen, eine Substanz einzunehmen, um sich positive Empfindungen zu verschaffen bzw. unangenehme Stimmungen zu vermeiden; Die Personen können in aller Regel die Menge der Substanz nicht mehr kontrollieren und richten ihre Alltagsaktivitäten stark auf den Konsum der Substanzen aus. Die Betroffenen sind sich der (gesundheitlichen) Folgen Ihrer Abhängigkeit sehr wohl bewusst, können die Abhängigkeit aber nicht durchbrechen

Für die Entwicklung einer Abhängigkeit ist nicht nur die Verfügbarkeit und Wirkung der Substanz,  sondern vor allem auch die Struktur der Persönlichkeit sowie das soziale Lebensumfeld des Betroffenen von Bedeutung.

Folgende Substanzen können zur Abhängigkeit führen:
Alkohol, Amphetamine od. ähnl. wirkende Sympathomimetika (vgl. Appetitzügler), Cannabis, Halluzinogene, Inhalanzien (z. B. Lösungsmittel; vgl. Schnüffelsucht), Coffein, Cocain, Nicotin, Opiate (s. Heroinabhängigkeit), Phencyclidin, Sedativa, Hypnotika, Anxiolytika. 

 

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