Brennessel (Urtica urens, Urtica dioica):

Lateinisch Urtica folium
Familie Urticaceae/ Brennnesselgewächse
Wirkstoffgruppe Diverse Wirkstoffe
Vorkommen Europa
Indikation Harnwegserkrankungen
  Rheuma und Gicht
  Furunkel
Wirkung diuretisch
  stoffwechselfördernd
  verbessert die Blutzusammensetzung
Inhaltsstoffe Vitamin C, Chlorophyll, Eisen, Histamin, Ameisensäure, Kieselsäure, Flavonoide
Kontraindikation nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz oder Nierenfunktion

Der Name Urtica kommt von urure = brennen, eine wohlbekannte Tatsache. Das Brennen auf der Haut wird durch sogenannte Brennhaare hervorgerufen, die Amine enthalten. Geschichte:Die Anwendung der Brennessel ist schon sehr alt. Schon 3000 v. Chr war sie als Heilmiitel bekannt. Dioskurides empfahl die Brennessel bei Geschwüren, Drüsenentzündungen und Bissen. Früher dachte man, die Pflanze würde böse Geister fernhalten. Wünschelrutengänger behaupten, daß die Pflanze oft an Kreuzungspunkten von Erdfeldern wächst. Inhaltsstoffe: Sie enthält reichlich Flavonoide, Kieselsäure, Kalzium und Kalium. Anwendung und Wirkung: Die Brennessel fördert die Durchspülung der Niere und der Blase und wird deshalb auch bei Entzündungen dort eingesetzt. Ferner ist es auch eine gute Heilpflanze bei Rheuma. Traditionell wird sie zur Blutreinigung , bei Gallenbeschwerden und zur Anregung der Bauchspeicheldrüse eingesetzt. Äußerlich wird die Brennessel bei Rheuma oder Hexenschuss auf die Haut "gepeitscht"

 

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