Kamille (Chamomilla matricaria):

Lateinisch Matricariae flos
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Mittelasien
Indikation akute Magenerkrankungen
  Krampfzuständeim Magen-Darmkanal
  Inhalationsmittel bei Rachen und Kehlkopferkrankungen
  Augenentzündung
  krampfartige Frauenleiden
Wirkung antiphlogistisch
  spasmolytisch
  carminativ
  antitoxisch
Inhaltsstoffe ätherisches Öl: Azulen, Bisabol, Flavonglycoside, Cumarin
Kontraindikation keine bekannt

 

Chamomilla kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erdapfel - ein Hinweis auf den Geruch der Blüten. Matricaria ist aus dem lateinischen Wort matricis=Gebärmutter entlehnt. , was deren Wirkung bei Menstruationsstörungen zeigt. Die Kamille ist heute überall in Europa verbreitet, kommt aber ursprünglich aus Vorderasien, Süd- und Osteuropa

Geschichte: Schon vor 2000 Jahren wurde die Kamille bei Menstruationsbeschwerden, Leberleiden und Gelbsucht eingesetzt.

Wirkung und Anwendung Die ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und krampflösend und sehr beruhigend auf den Magen. Sie hemmt die Bildung von Bakterien und wird deshalb gerne bei Erkrankungen des Nasen-Rachenraumes und der oberen Luftwege eingesetzt. Auch äußerlich kann man die Kamille bei Hauterkrankungen einsetzen.

In der Homöopathie ist Chamomilla ein bekanntes Mittel bei Zahnungsbeschwerden von Kindern, wenn diese sehr reizbar sind.

 

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