| Bei der Leberzirrhose handelt es sich um einer Zerstörung
der Leber mit bindegewebigen Umbau, was zu
Leberinsuffizienz und
Portaler Hypertension führt.
Ursachen:
Symptome:
- Abgeschlagenheit, Leistungsminderung
- Druck und Völlegefühl im Oberbauch
- Leberhautzeichen: Spider Naevi, Teleangiektasien
- Palma- und Plantarerythem
- Lacklippen, Lackzunge
- Ikterus mit Juckreiz
- Weissnägel
- Hormonelle Störungen: Beim Mann: Hodenatrophie,
Potenzstörung, Verlust der männlichen Sekundärbehaarung. Bei
der Frau: Menstruationsstörungen
- Lebervergrösserung, Leberverhärtung, im Spätstadium wird
die Leber jedoch kleiner
Diagnose: Durch die Zirrhose verliert die
Leber die Fähigkeit, Eiweisse zu synthetisieren. Deshalb fallen
im Blut die Werte für Gerinnungsfaktoren und Albumin, und lassen
sich gut nachweisen. Die Leberenzyme sind in entzündlichen
Schübern erhöht.Ferner nimmt das Ammoniak(entseht beim
Eiweissabbau zu, da die Leber es nicht mehr in Harnstoff
umwandeln kann. Amoniak ist hirntoxisch und kann zum Koma
führen.
Komplikationen: Es kommt zur
portalen
Hypertension und das Blut versucht, einen alternativen Weg zu
nehmen, da der Weg durch die Leber zusehends versperrt wird.
Hierdurch staut sich das Blut an und es kommt zu
Speiseröhrenvarizen, Aszites (Bauchwassersucht) und vergrösserte
Milz. Die Varizen können bluten und zu lebensgefährlichen
Zuständen führen.
Therapie: Da in den meisten Fällen der
Alkohol der Auslöser für die Zirrhose ist , ist eine
Alkoholkarenz unabdingbar. Durch mangelnde Syntheseleistung der
Leber, sollten auch Vitamine substituiert werden.
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