Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea):
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| Lateinische Droge | Centaurii herba |
| Familie | Gentianaceae/Enziangewächse |
| Wirkstoffgruppe | Bitterstoff Droge |
| Vorkommen | Europa, Nordafrika |
| Indikation | akute Magenerkrankungen |
| Leber- und Gallemittel | |
| Appetitlosigkeit | |
| Wirkung | Förderung der Speichel und Magensaftproduktion |
| zirkulationsfördernd | |
| Karminativ | |
| cholagog | |
| verdauungsfördernd | |
| Inhaltsstoffe | Bitterstoffglycoside |
| Kontraindikation | keine bekannt |
| Der griechischen Sage nach wurde die Pflanze zur Heilung der
Wunden von Herkules benutzt.
Botanische Beschreibung: Die Pflanze mit grundständiger Blattrosette, verzweigtem Blütenstiel und einer reichblütigen Trugdolde mit kleinen, rosaroten Blüten wird ein bis zwei Jahre alt und zirka 30 cm hoch. Die Pflanze ist von Europa bis Mittelasien sowie Nordamerika anzutreffen. Sie bevorzugt vor allem mäßig sauren Boden an Waldrändern. Wirkung und Anwendung: Durch seine Bitterstoffe steigert es die Ausschüttung von Magensaft, Speichel und Galle. Dies wiederum bewirkt das der Appetit angeregt, Magensaft gebildet sowie Völlegefühl bekämpft wird. |
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