Ja,
diese Frage stellen wir uns ja nun wirklich nicht allein - zumal in ganz seltenen Einzelfällen auch eine banale Erkältung in die Katastrophe führen kann.
Genau wie Du habe ich die Windpocken (nicht nur meine, sondern alle um mich herum) als absolute Bagatelle erlebt. Die Kinder mussten wirklich gebremst werden, sie fühlten sich normal und wollten raus, notfalls sogar in die Schule. Aber früher war man ja noch gewissenhaft mit Quarantänemaßnahmen, sogar bei Windpocken!
Viele scheinen nicht zu wissen, dass Gürtelrose eine Aktivierung eines im Körper schlummernden Virus ist. Eine Bekannte von uns mied meine Kinder wie die Pest, als sie Windpocken hatten - sie hatte keine Angst vor Windpocken (die hatte sie durch), sondern vor Gürtelrose. Und das panisch.
Die Gürtelrose kam dann wirklich (vielleicht wegen Angststress?), ein halbes Jahr später. Schade, dass man nie rauskriegen wird, ob der Kontakt zu meinen WiPo-Kindern das vielleicht sogar verhindert hätte ...
