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THEMA: Aw: Impfen & Co
#3981
Lulu (Benutzer)
Frisch registriertes Mitglied
Beiträge: 1
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Impfen & Co vor 2 Monaten, 1 Woche Karma: 0  
Hallo,

nun der zweite Versuch, nachdem mein erster Beitrag nach dem Schreiben gerade irgendwie flöten gegangen ist.
Nachdem ich schon seit einigen Tagen immer wieder auf dieser Seite vorbeischaue, habe ich mich heute angemeldet und grüße euch daher als Neuzugang sehr!
Damit verknüpfen möchte ich auch gleich eine Impffrage. Mein Mann und ich haben uns in letzter Zeit sehr informiert, anfangs noch spärlich zuletzt über entsprechende Literatur (u.a. Martin Hirte). Anlass hat uns der Impfplan für Säuglinge gegeben, denn wir haben einen 5 Monate alten Sohn. Wir haben uns nun für einen alternativen Impfplan entschieden. Und haben da das meiste auch schon für uns klar. Aber eine Impfung bereitet mir doch noch sehr viel Kopfzerbrechen: die Hib-Impfung (Einzelimpfstoff aus dem Ausland). Will heißen: lassen wir sie jetzt, später oder überhaupt nicht impfen. Mich würde daher ein Austausch mit Menschen interessieren, die ihre Erfahrungen mit oder Meinung zu der Impfung haben.
Desweiteren würde mich von den teil- oder nicht impfenden Eltern interessieren, wie es euch zu Beginn eurer Entscheidung gegangen ist. Denn das "Gemeine" am sich informieren ist doch irgendwie, dass man manchmal nur noch unentschlossener ist, was man wirklich tun sollte.
Zu unserem Hintergrund ist noch zu sagen, dass wir einen älteren Sohn haben, der fast komplett durchgeimpft ist. Mein Mann und ich haben als Kinder die vor über dreißig Jahren gängigen Impfungen erhalten, ich dazu aufgrund eines langen Auslandsaufenthaltes in der frühen Kindheit dazu noch ein paar echte Hammer (u.a. Malaria Prophylaxe, Pocken). Ob´s damit zusammenhängt weiß ich nicht, aber: wir sind heute beide Allergiker und ich reagiere auf eine ganze Palette von Allergenen.
Ach ja: wer weiß, wie es mit dieser entsprechenden allergischen Disposition unseres Sohnes in punkto Impfungen aussieht?

Ich freue mich auf einen regen Austausch.
Viele Grüße,
Lulu.
 
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#3987
Liesa (Benutzer)
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Beiträge: 808
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Aw: Impfen & Co vor 2 Monaten Karma: -3  
Hallo Lulu!

Ob es Zufall ist oder logische Folge, weiß ich nicht, aber bei uns ist es tatsächlich so, dass mein Mann - aufgrund zahlreicher Auslandsreisen - überdurchschnittlich viel geimpft wurde und hochallergisch ist, und zwar mit einigen Klinikaufenthalten. Ich hingegen bin ziemlich wenig geimpft und gehöre zu den heutzutage fast beneidenswerten Exemplaren, die keine Allergie kennen. (Wegen einer falschen Diagnose-Fährte wurde bei mir sogar mal ein Allergie-Test gemacht: Keine Allergie nachgewiesen).

Die Mütter um mich herum haben alle nach Plan geimpft und beklagen zum großen Teil irgendwelche Allergien ihrer Kinder, betonen ihre ständige Angst vor Asthma. Ein paar Kinder haben bereits Asthma entwickelt und nehmen ziemlich starke Medikamente.

Unsere Kinder (wenig bzw. gar nicht geimpft) haben, wie ihr Papa, Neurodermitis. Das aber so schwach, dass wir keinen Arzt benötigen, nur ein Beratungsgespräch zu Beginn.

Wir hatten uns gegen die Hib-Impfung entschieden, nachdem wir gehört hatten, dass die Kinder, die früh in einen Hort gegeben werden, überdurchschnittlich gefährdet sein sollen und wir wussten, dass ein Hort für uns nicht in Frage kommt.
 
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#3992
Nessie (Benutzer)
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Beiträge: 143
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Aw: Impfen & Co vor 2 Monaten Karma: 2  
Hallo Ihr Lieben,

ich denke nicht, dass man da einen Zusammenhang herstellen kann.

Ich z.B. bin auch völlig "überimpft", Als Kind alles bekommen, was angeraten wurde, heute beruflich disponiert.
Trotzdem habe ich keinerlei Allergien, nur eine Überempfindlichkeit bei Bremsenstichen.

Und ich denke, man sieht am Osten Deutschlands, dass dort heute auch nicht mehr Allergiger vorkommen als im Rest der Repuplik - trotz ehemaliger Impfpflicht.

Viel eher zweifele ich am Zuviel der Hygiene. Und wichtig ist natürlich die genetische Disposition.

Impfen kritisch sehen ist gut, aber bitte nicht Zusammenhänge aufgrund Einzelbeispielen herstellen :o)
Da gibts tausende... und erst die Gegenbeispiele *g*

LG, Nessie
 
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#3994
Anke (Benutzer)
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 333
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Aw: Impfen & Co vor 2 Monaten Karma: 4  
@Nessie
Ja, da muss ich dir wohl zustimmen.Ich bin auch als Kind gegen alles was ging, geimpft worden, gehörte auch zu den ersten Maserngeimpften- und habe keine einzige Allergie.
Mein Mann, auch geimpft hat auch keine Allergien, hatte als Kind aber schlimmes Asthma.
Meine Kinder haben also diese erbliche Disposition für Asthma geerbt und beide haben auch Asthma entwickelt, aber sehr gemäßigt.Wir konnten das homöopathisch heilen.
Allein wegen dieser ererbten Veranlagung war ich schon mal sehr vorsichtig mit Impfungen.Ich glaube,wenn ich meine Kinder geimpft hätte,hätten sie weitaus schlimmeres Asthma bekommen.Aber beweisen kann ich das natürlich nicht.
Ich denke auch, übertriebene Hygiene ist ein großer Faktor, was Allergieentstehung betrifft.

@ Lulu
Es ist schwer, eine solche Entscheidung zu treffen,nicht war?
Ich kann dir nur sagen, dass ich mich sehr wohl fühle mit meiner Entscheidung nicht zu impfen.
Ich habe aber auch 100%ige Zustimmung von meinem Mann und unsere Heilpraktikerin überzeugt mich auch immer wieder.Die vielen impfkritischen Bücher, die ich gelesen habe,haben mir auch geholfen.
Trotzdem komme auch ich manchmal ins Grübeln und werde unsicher.Dann hilft es mir, mal wieder in ein Buch zu schauen oder meine HP zu fragen.
Alles Gute für euch.
Anke
 
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#4011
presonic (Benutzer)
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 233
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Aw: Impfen & Co vor 2 Monaten Karma: 9  
hi nessie, ich hab eine frage.
was heißt "mit allem geimpft, was angeraten wurde?"
als ich auf die welt kam, war "alles" noch tetanus, diphterie und pocken. mit 6 polio, mit 14 dann röteln und mit 18 fsme. das wars. (in der DDR gabs auch nicht mehr impfungen)
wenn man heute den impfplan anschaut, dann sind - wenn ich mich recht erinnere - alleine im kinderimpfprogramm 14 impfungen drin. dann noch auffrischungen etc. (und dabei so unnütze impfungen wie hepatitis B für babys - früher hätte man das wahrscheinlich vor der pubertät geimpft, also dann, wenn man auch ein erkrankungsrisiko gesehen hätte, ähnlich wie röteln - gegen das ich allerdings geimpft wurde, obwoh ich sie hatte.)
das risiko für nebenwirkungen ist heute also größer als früher - das will ich damit sagen.

das mit der hygiene sehe ich ähnlich. sagrotan etc. gehört für mich im normalen haushalt verboten.

ich glaub einfach, jeder muss selber seine situation einschätzen und danach handeln. (ich sag mal. wenn ich waldarbeiter bin, werde ich mich vielleicht eher für eine fsme-imfpung entscheiden, als wenn ich in der großstadt wohne)

was mit einfach stört, ist die verharmlosung der nebenwirkungen und die tatsache, dass einen viele ärzte als verantwortungslos hinstellen, wenn man sich bewusst dafür entschieden hat, das impfen sein zu lassen.

zur hygiene hab ich hier einen schönen beitrag, falls es interessiert. http://www.ehgartners.info/ausgabe_artikel.php?nr=7 (ich hab ihn schon mal wo gepostet.... aber er ist einfach sooo super )

lg
presonic
 
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#4013
Liesa (Benutzer)
Extrem fleissiges Mitglied
Beiträge: 808
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Aw: Impfen & Co vor 2 Monaten Karma: -3  
Wie oben angedeutet, bin ich mir natürlich keinesfalls sicher, ob es einen Zusammenhang geben kann zwischen Impfungen und Allergien (und wenn ja, wie häufig/ stark er dann wäre).

Mir ist allerdings noch Folgendes eingefallen:

Als ich Kind war, kamen Sagrotan & Co so langsam in die Haushalte. Diejenigen, die "modern" sein wollten und/ oder überdurchschnittlich ängstlich waren, griffen dankbar sowohl das Angebot an Impfungen als auch an desinfizierenden Mitteln auf.
 
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