Unser Studi hat ja seit neuestem einen harschen Spruch drauf:
SSPE-Betroffene \"Sie nehmen sich das Recht über das Leben von anderen Kindern zu bestimmen\".
Abgesehen davon, dass dieser Sachverhalt so nicht stimmt, ist er natürlich aus der Sicht der betroffenen Eltern verständlich.
Nun, dieser Spruch soll das Gewissen derer mit dem Holzhammer anrühren, die aus irgendwelchen Gründen nicht geimpft haben bzw. nicht impfen wollen. Logische Folge wäre für
mich jetzt, dass sich Studi & Co für eine gesetzliche Impfpflicht stark machen - und nicht nur mit moralischem Zeigefinger herumwedeln und was von
no vaccination - no kindergarden faseln. Zumal man auf den Kindergarten getrost verzichten kann -- und uns Studi fernerhin die Waldorfschule erlaubt.
Aber nun, Studi: Waldorfschüler fahren auch mal mit'm Bus. Was ist dort mit der Infektionsgefahr durch die "kleinen biologischen Bomben", wie du sie so ethisch-vertretbar nennst?
@all: Was ist das nur, was Studi so deutlich Abstand nehmen lässt von einer Masern-Impfpflicht qua Gesetz?
Plötzlich wird er dann "liberal", der Gute, will nicht, dass der Staat sich überall einmischt (
so wie Studi in unsere Angelegenheiten 
), meint, Eltern sollten doch gescheit genug sein, um aus freien Stücken zu impfen ...
Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen??? Ich verstehe das Gehampel einfach nicht.
Und P.S. In den Krankenakten meines Sohnes steht 9 Jahre lang "Impfschädigung" - Krankengymnastik hin, her, übermäßige Ermüdung ... bin ich nun ethisch verpflichtet, ihn MMR zu impfen? Für wen habe ich nun eigentlich die Verantwortung??? Für meinen Sohn oder für fremde Leute?