Hako ist im Moment außer Dienst (!) ... erst ab Montag dürfen wir erneut mit seinen Widersprüchen rechnen.
Ich selbst bin gar keine "Anhängerin" der Homöpathie, auch jener HP, der den Obermurks "meines" ach so versierten Allergologen ausgebügelt hat, arbeitete nicht homöopathisch (am Rande: Ich hatte gar keine
Allergie, auch der Hausarzt hatte sich schon vertan und der Spezialist dann erst recht).
Mit meinen Kindern habe ich aber so viele Erfolge mit/ durch Homoöpathie erlebt, dass ich ihr mittlerweile vertraue. Ich kann allerdings verstehen, dass jemand wie Hako davon nichts hält; schließlich klingt tatsächlich fast alles so, als könne und dürfe es gar nicht funktionieren.
Was ich Medizinern seiner Couleur aber übel nehme: Dieses Nörgeln im
Nachhinein, dass diese Therapieform nicht wirken
konnte.! Einen Arzt sehe ich prinzipiell es "Menschenfreund", und wenn der Patient tatsächlich die Gabe haben sollte, durch Placebos die Selbstheilungskräfte zu aktivieren (ich sage jetzt einfach mal wie Hako: Die Homöopathie wirkt
nicht), dann müsste man das als Arzt wohlwollend akzeptieren.
Hako scheint einer von jenen medizinischen Bürokraten zu sein, die den Menschen über ihren abertausend Statistiken aus dem Visier verloren haben.
Das finde ich an der ganzen Diskussion so schlimm. Ob Homöopathie ja oder nein, ist mir persönlich völlig wurscht, Hauptsache, ein Patient wird wieder gesund.
Letztlich kritisiert Hako ja auch völlig was anderes: So braucht meine Familie etwa nur 1/4 der Arztbesuche, die heutzutage normal sind (zur Erinnerung: Wir gehen auch nicht zu einem HP, nicht dass Hako jetzt anfängt zu addieren). Was vor uns liegt, weiß ich nicht, aber rückblickend benötigten wir auch extrem wenig aus der Apotheke, meine Kinder brauchten in all den Jahren nicht mal Hustensaft oder so was. Dass das denjenigen zu denken geben kann, die mit Entwicklung und/ oder Vermarktung pharmazeutischer Produkte beschäftigt sind, liegt ja auf der Hand. Und ich kann mir nur denken, dass Hakos "Es konnte doch nicht funktionieren" von der panischen Angst geschürt wird, es könnte irgendwann ein paar Patienten/ Konsumenten weniger geben. Ich habe meine Ärztin das letzte Mal auf einer
Feier 
gesehen - ich habe selbst einen Beruf, der mit Öffentlichkeit zu tun hat -, und das war vor einem halben Jahr. Mit 6 Leuten in der Familie ist das natürlich eine ganz schlechte Bilanz, zumindest wenn man den vielzitierten Spruch loslassen will "Wenn das nun bei jedem so wäre". Klar, dann würden die Umsätze fallen statt steigen.
Wenn Hako das jetzt wieder liest am Montag, wird er süffisant lächeln und sagen "Schön. Ihr habt eben Glück gehabt". Aber, wie gesagt, 4 Kinder und 2 Erwachsene lassen schon ein paar Vergleiche zu. Am teuersten war bisher der impfgeschädigte Sohn (Honi soit qui mal y pense ...).