Tuberkulinum schrieb:
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Habe noch etwas gefunden:
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In the USA nearly all children, by two years of age, have been infected with RSV, is estimated to be responsible for 18 000 to 75 000 hospitalizations and 90 to 1900 deaths annually.
http://www.who.int/vaccine_research/diseases/ari/en/index3.html
Die Infektionsrate mit
RSV war auch schon früher sehr hoch. Falls es zu einem Anstieg durch fehlenden Nestschutz kommt, wird nur eine bereits sehr hohe Rate weiter erhöht. Du tust so als wären alle jetzigen
RSV-Infektionen alleine darauf zurückzuführen.
Mich würde also interessieren wieviele Kinder vor Einführung der Impfung
RSV-Infektionen hatten (ich kenne da auch nur Zahlen von > 90% bis zum zweiten Lebensjahr) und wieviele nach der Einführung, bzw. jetzt bei den neugeborenen Kindern.
Ich kann mir vorstellen dass es zu Kreuzresistenzen kommen kann, da es sich um ähnliche Viren handelt, aber eine Masernerkrankung der Mutter schützt sicherlich nicht zu 100% vor einer
RSV-Infektion des Kindes in den ersten Lebensmonaten.
Vielleicht gibt es eine Verschiebung in frühere Lebensabschnitte, aber das es so gut wie jedes Kind irgandwann trifft war früher auch schon so.
Früher bekam fast jedes Kind Masern und fast jedes Kind eine
RSV.
Heute bekommt kein Kind Masern und immer noch jedes Kind eine
RSV, wobei womöglich ein auftreten in der jüngsten Kohorte häufiger vorkommt, was für dei betroffenen Kinder gefährlicher ist. Dieses wiegt die Vorteile der vermiedenen Masern aber bei weitem nicht auf.