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Was überträgt Krankheiten? (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Was überträgt Krankheiten?
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 1 Jahr
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Hallo Nessie,
schön das sich noch wer mit einer gegensetzlichen Meinung finden lässt der bereit ist sachlich zu diskutieren.
Nun zum Thema. Was Du schreibst ist ja nicht grundsetzlich verkehrt, mal abgesehen das man mittels PCR Technik beliebig neue Erreger bestimmen kann wenn man nur gewollt dannach sucht. Die taugt nämlich nur dazu, aus sehr wenig Material viele Kopien eines bestimmten DNA Fragments herzustellen. Man kann also aus einem vermuteten Erreger einfach nur viel vermutete Erreger machen. PCR sagt absolut nichts über die krankmachende Wirkung eines Erregers aus! Des weiteren hege ich gewisse Zweifel über die "only Erreger Theorie". Es ist doch so, dass man das Immunsystem nicht allein auf die Abwehr von Mirkroben reduzieren kann. Es bildet unter anderem Antikörper, gar keine Frage, aber das ist nur ein Teil des Immunsystems. Das Immunsystem umfasst einfach zu viele Faktoren, ja sogar den Geist eines Lebewesens. Was bitte soll denn nach schulmedizinischer Sicht ganau passieren wenn ein einzelner, agressiver Erreger in den Wirt eindringt ausser das er versucht sich zu vermehren? Schon bei einer leichten Erkältung sind so viele komplexe Vorgänge in Gange für die einfach nicht allein dieser Erreger verantwortlich sein kann. Was sind die konkreten Vorgänge die ein solch komplexes Krankheitsbild hervorrufen wie Schnupfen, Husten, Kompfschmerzen, Heiserkeit usw.?
Wir bezweifeln ja nicht das fremde Erreger an Krankheiten beteiligt sein könnten, aber Viren reichen meiner Meinung nach nunmal nicht aus um komplizierte Krankheitsbilder hervorzurufen. Ich meine Viren sind im grunde genommen nur genetisches Materiel, es sind Eiweißmoleküle die einen Wirt benötigen um sich zu duplizieren. Nur weil ein bestimmter Virus nachgewisen wurde, heißt das noch lange nicht, dass er für die gesammte Krankheit verantwortlich ist. Er kann ruhig Teilschuld haben und auch übertragbar sein, aber wir wollen halt wissen in wie weit er Schuldig ist und was noch zu einer Infektion gehört. Das beste Beispiel ist HIV (wenn Du sie schon anscheidest  ). Lange hat man daran festgehlten es ist der alleinige Erreger für AIDS. Jetzt kommt diese These immer mehr ins wanken. Zumal man bereits weiß wie man HI-Viren bekämpfen kann.
Gruß
Mentix
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Nessie (Benutzer)
Fleissiges Mitglied
Beiträge: 143
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 12 Monaten
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Karma: 2
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Mentix schrieb:
QUOTE: Hallo Nessie,
schön das sich noch wer mit einer gegensetzlichen Meinung finden lässt der bereit ist sachlich zu diskutieren. ;-)
Natürlich, Diskussion ist doch wichtig, sonst kann niemand was lernen :o) Aber "bekehren" wird man mich nicht können...
Dazu muß ich Dich gleich vorwarnen... Ich bin Biologielaborantin, hab´ also genau in diesem Bereich zu tun... und schlimmer noch ich hab auch eine ganze Zeit für einen Impfstoffhersteller gearbeitet (heute für einen Diagnostikhersteller) und würde es noch tun, wenn die Arbeit (Studien testen) nicht so stinklangweilig gewesen wäre... Vorher hab ich aber auch schon 10 Jahre in verschiedenen Labors an der Uni gearbeitet (Humangenetik, Biologie, Molekularbiologie und Tumorforschung) und meine Ausbildung an einem humanmedizinischen Untersuchungsamt...
Das wird harte Arbeit für Dich :o)
Aber ich hoffe, wir schaffen es fair zu bleiben, dann klappt das schon...
Mentix schrieb:
QUOTE: Nun zum Thema. Was Du schreibst ist ja nicht grundsetzlich verkehrt, mal abgesehen das man mittels PCR Technik beliebig neue Erreger bestimmen kann wenn man nur gewollt dannach sucht. Die taugt nämlich nur dazu, aus sehr wenig Material viele Kopien eines bestimmten DNA Fragments herzustellen. Man kann also aus einem vermuteten Erreger einfach nur viel vermutete Erreger machen. PCR sagt absolut nichts über die krankmachende Wirkung eines Erregers aus!
Das stimmt so nicht, vielleicht auch, weil ich mich zu kurz gefaßt hatte. Im Anschluß an die PCR ("Vermehrung"  muß natürlich sequenziert werden. Ich selbst habe keine Viren- DNA oder -RNA sequenziert, nur welche humanen Ursprungs. Aber schon dort sieht man, das bestimmte Strukturen (z.B. Helix-Loop-Helix) auch immer für die gleiche Sache kodieren. Warum soll das bei Viren nicht so sein? Ich meine... finde ich diese Struktur im Virus lößt es dies und jenes aus.
Es gibt Viren die sich sehr ähnlich sehen (nur in wenigen AS unterscheiden) die auch die gleiche Krankheit auslösen. Dann sequenziert man um den genauen Typ zu bestimmen. Grippe ist so ein Beispiel. So kann man die verschiedenen Neuraminidasen (N) und Hämagglutinine (H) bestimmen und weiß welcher Erreger gerade unterwegs ist.
Mentix schrieb:
QUOTE: Des weiteren hege ich gewisse Zweifel über die "only Erreger Theorie". Es ist doch so, dass man das Immunsystem nicht allein auf die Abwehr von Mirkroben reduzieren kann. Es bildet unter anderem Antikörper, gar keine Frage, aber das ist nur ein Teil des Immunsystems. Das Immunsystem umfasst einfach zu viele Faktoren, ja sogar den Geist eines Lebewesens.
Das Immunsystem umfaßt wirklich viele Faktoren (die spezielle wie die unspezielle Abwehr), aber wie Du ausgerechnet auf den Geist kommst verstehe ich nicht.
Genaugenommen kann man wirklich jeden Vorgang des Immunsystems auf einfache Chemie reduzieren. Kompliziert wird es erst durch das Zusammenspiel.
Ich persönlich glaube nicht an "Seele" oder "Geist", noch glaube ich (religiös), dazu denke ich zu biologisch.
Wie könnte man das Immunsystem mit dem Geist zusammenbringen und solche Dinge wie Autoimmunkrankheiten erklären? Eine schlechte Aura? Hm - damit kann ich nix anfangen.
Das einzige, wo ich eine Verbindung von Immunsystem und Gehirn sehe ist bei Selbstheilungseffekten. Ich habe schon selbst häufiger (Knochenbruch, Magen OP) durch Visualisierung und "gesundwerdenwollen" große Erfolge gehabt.
Mentix schrieb:
QUOTE: Was bitte soll denn nach schulmedizinischer Sicht ganau passieren wenn ein einzelner, agressiver Erreger in den Wirt eindringt ausser das er versucht sich zu vermehren?
Och, zum Beispiel cytopathologische Effekte. Das heißt spätestens zu dem Zeitpunkt wo die neuen Viruskopien freigesetzt werden platzt die Zelle.
Ganz "toll" sieht man diesen Effekt bei hämorhagischen Fiebern (z.B. Ebola). Wenn Du diese Patienten aufmachst sind sie innen nur noch Matsch.
Mentix schrieb:
QUOTE: Schon bei einer leichten Erkältung sind so viele komplexe Vorgänge in Gange für die einfach nicht allein dieser Erreger verantwortlich sein kann. Was sind die konkreten Vorgänge die ein solch komplexes Krankheitsbild hervorrufen wie Schnupfen, Husten, Kompfschmerzen, Heiserkeit usw.?
Ich kanns Dir nicht erklären (habs ja nicht studiert... aber ich bin mir sicher, die Wissenschaft hat eine Erklärung, die zumindest mich zufrieden stellen mag.
Mentix schrieb:
QUOTE: Wir bezweifeln ja nicht das fremde Erreger an Krankheiten beteiligt sein könnten, aber Viren reichen meiner Meinung nach nunmal nicht aus um komplizierte Krankheitsbilder hervorzurufen. Ich meine Viren sind im grunde genommen nur genetisches Materiel, es sind Eiweißmoleküle die einen Wirt benötigen um sich zu duplizieren. Nur weil ein bestimmter Virus nachgewisen wurde, heißt das noch lange nicht, dass er für die gesammte Krankheit verantwortlich ist. Er kann ruhig Teilschuld haben und auch übertragbar sein, aber wir wollen halt wissen in wie weit er Schuldig ist und was noch zu einer Infektion gehört.
Warum sollten Viren nicht ausreichen?
Im menschlichen Erbgut reicht unter Umständen ja auch die Fehlreplikation einer einzelnen Zelle aus um Krebs auszulösen, also letztlich unter Umständen über Leben und Tod zu entscheiden. Anschaulicher noch finde ich das Beispiel "Prionen" (BSE) die sind noch nicht mal DNA / RNA. Sie sind das "richtige" Protein falsch gefaltet. Und besonders schlimm: sie animieren richtig gefaltete Proteine sich umzufalten. So richten sie riesen Schaden an.
Und trotzdem finde auch ich, dass das Immunsystem im guten Zustand uns so manche Krankheit fernhalten kann.
Mentix schrieb:
QUOTE: Das beste Beispiel ist HIV (wenn Du sie schon anscheidest ;-)). Lange hat man daran festgehlten es ist der alleinige Erreger für AIDS. Jetzt kommt diese These immer mehr ins wanken. Zumal man bereits weiß wie man HI-Viren bekämpfen kann.
Gruß
Mentix
Da weißt Du mehr als ich. Ich hab erst gerade gehört, dass Merck die Impfstoffsuche eingestellt hat, weil er nicht funktioniert hat.
Ich denke aber auch, dass die Firmen allesamt nur halbherzig forschen, weil der umsatzträchtige Markt einfach sehr klein ist.
LG, Nessie
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Liesa (Benutzer)
Extrem fleissiges Mitglied
Beiträge: 808
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 12 Monaten
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Hallo Nessie,
danke für den hervorragenden Beitrag. Mich freut es immer, so etwas zu lesen!!!
In einer ganz kleinen Kleinigkeit will ich Dir aber widersprechen: Ich arbeite selbst im kulturellen Bereich und käme da ohne den Begriff Geist - oder etwas Ähnliches - nicht aus. Mag sein, dass sich letztlich alles biologisch/ genetisch erklären lässt, aber auch dann wird es hochkompliziert sein und bleiben: Wie kommt es, dass (kreativ arbeitende) Menschen Ideen haben, die sich nicht immer rational herleiten lassen, sondern tatsächlich eine Art Inspiration sind? Einbildung oder bloßes religiöses Konstrukt kann es nicht sein (meine Studenten leiden schon sehr, wenn es ihnen an Einfällen mangelt ...). Übrigens finde ich auch hier immer wieder spannend, wie verschieden die einzelnen mit Sprache umgehen - obwohl wir doch theoretisch alle den selben Wortschatz zur Verfügung haben!
Ich fürchte, so etwas gibt es auch im medizinischen Bereich. Du sprachst ja schon Selbstheilungskräfte und so was an. Auch mit der besten medizinischen Versorgung wird es immer individuelle Unterschiede bei den "Erfolgen" geben - ich habe gerade erlebt, wie jemand aus meiner Bekanntschaft mit einem (eigentlich viel zu langen) Herzstillstand ohne Schaden überlebt hat und nun wieder arbeitsfähig ist, während ein anderer nach einer unkomplizierten OP ins Koma fiel und noch im Krankenhaus starb.
Man muss nicht religiös sein, aber es gibt eben immer "Merkwürdigkeiten", die nicht ins Raster passen.
Genau da setzt auch meine Kritik am Impfen an: Man kann nicht sagen, wenn du dich impfen lässt, passiert dir im Hinblick auf diese Krankheit nichts. Mag die Wahrscheinlichkeit groß sein, eine Garantie gibt es nicht.
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 12 Monaten
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Hallo Nessie,
keine Bange bekehren mag ich Dich nicht. Soll jeder seine Meinung haben. Freier Wille^^
QUOTE: Es gibt Viren die sich sehr ähnlich sehen (nur in wenigen AS unterscheiden) die auch die gleiche Krankheit auslösen. Dann sequenziert man um den genauen Typ zu bestimmen. Grippe ist so ein Beispiel. So kann man die verschiedenen Neuraminidasen (N) und Hämagglutinine (H) bestimmen und weiß welcher Erreger gerade unterwegs ist.
Richtig das bestreite ich ja auch nicht.
QUOTE: Das Immunsystem umfaßt wirklich viele Faktoren (die spezielle wie die unspezielle Abwehr), aber wie Du ausgerechnet auf den Geist kommst verstehe ich nicht.
Genau. Aber wie komme ich auf den Geist? Nun, die Frage hast Du Dir bereits selber beantwortet. " Das einzige, wo ich eine Verbindung von Immunsystem und Gehirn sehe ist bei Selbstheilungseffekten. Ich habe schon selbst häufiger (Knochenbruch, Magen OP) durch Visualisierung und "gesundwerdenwollen" große Erfolge gehabt." Habe ich persönlich noch nicht erlebt aber es ist ein gutes Beispiel. Das "gesundwerdenwollen" kann hier auch gleich gesetzt werden mit "gesundbleiben". Es besteht ja kaum Zweifel das Menschen mit einer gesunden Lebenseinstellung (ungeachtet das Sie auch gesünder Essen) auch gesünder bleiben als vom alltag gestresste, verängstigte und getriebene Menschen. Das der Faktor "Geist/Seele" eine sehr wichtige Rolle fürs gesundbleiben spielt sollte grade in der heutigen Zeit nicht mehr bezweifelt werden. Achso, bitte Geist nicht mit Intellekt gleich setzen.
QUOTE: Ich persönlich glaube nicht an "Seele" oder "Geist", noch glaube ich (religiös), dazu denke ich zu biologisch.
Nun, ich bin auch nicht religiös, allerdings (nach wirklich akribischer rechersche) steht unsere ach so wissenschaftliche belegte Evulotions theorie auf sehr wackligen Beinen. Sie ist schon fast am kippen  Aber das steht hier nicht zur Debatte... ich möchte nur sagen, dass man als knallharter Materialist auch in der Medizin mit sicherheit an seine Grenzen stößt. Dann, nicht ein medizinisches Dogma aufzustellen ist schwierig.
Natürlich kann man das Immunsystem auf wenige chemische Prozesse reduzieren, dennoch muss es ganzheitlich gesehen werden. Denn nur ganzheitlich funktioniert es. Nimmt man einie Funktionen weg, funktioniert es nicht mehr richtig.
QUOTE: Wie könnte man das Immunsystem mit dem Geist zusammenbringen und solche Dinge wie Autoimmunkrankheiten erklären? Eine schlechte Aura? Hm - damit kann ich nix anfangen.
Wieso nicht? Dem steht nichts entgegen. Eine Aura ist was anderes.
QUOTE: Och, zum Beispiel cytopathologische Effekte. Das heißt spätestens zu dem Zeitpunkt wo die neuen Viruskopien freigesetzt werden platzt die Zelle.
Ganz "toll" sieht man diesen Effekt bei hämorhagischen Fiebern (z.B. Ebola). Wenn Du diese Patienten aufmachst sind sie innen nur noch Matsch.
Richtig. Das trift auf Ebola und einige wenige Viren zu. Aber was ist mit Masern, Pocken, Grippe?
QUOTE: Im menschlichen Erbgut reicht unter Umständen ja auch die Fehlreplikation einer einzelnen Zelle aus um Krebs auszulösen, also letztlich unter Umständen über Leben und Tod zu entscheiden. Anschaulicher noch finde ich das Beispiel "Prionen" (BSE) die sind noch nicht mal DNA / RNA. Sie sind das "richtige" Protein falsch gefaltet. Und besonders schlimm: sie animieren richtig gefaltete Proteine sich umzufalten. So richten sie riesen Schaden an.
Ok da stecke ich nicht in der Materie, aber worauf beziehst Du Dich mit der Aussage "Im menschlichen Erbgut reicht unter Umständen ja auch die Fehlreplikation einer einzelnen Zelle aus um Krebs auszulösen"? Ich glaube nicht das die Fehlreplikation von nur einer Zellen Tumor auslösen.
Fehler in DNA und RNA werden soweit ich weiß ausgeglichen und tragen zu keiner destruktiven Veränderung bei. Natürlich nur solange sie nicht vermehrt zugleich auftreten! Strahlung oder Chemische Einflüsse wären denn dafür der Auslöser.
QUOTE: Und trotzdem finde auch ich, dass das Immunsystem im guten Zustand uns so manche Krankheit fernhalten kann.
Richtig. Einige Erreger sind relativ harmlos und einige absolut tödlich, vermutet man. Z.B. Ebola. Allerdings ist Ebola an sich ja kein "schlimmer Finger". Die immunreaktion bewirkt hier die tödliche Wirkung. Es tourt so hoch, dass Zellen durchlässig werden oder halt wie Du schon gesagt hast platzen.
Nochmal stelle ich die Frage: Wie kann ein Virus allein für diverse komplexe Krankheitssymptome verantwortlich sein? Auch in Wissenschaftlichen kreisen gibt es zwei Theorien. Die eine die da sagt "only Erreger" und die eine die diese Theorie Hinterfragt. Damit meine ich nicht Lanka & Co^^.
Ich Habe leztens einen sehr guten Film gesehen. Schau doch mal auf goolge: AIDS: Die grossen Zweifel.
Tut mir leid das ich jetzt keine genauen Quellen anführen konnte, ich bin auf Arbeit und ratter das hier grade fix herunter.
Gruß
Olli (mentix)
Ach ja... Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten!^^
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Klausi (Benutzer)
Fleissiges Mitglied
Beiträge: 69
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 12 Monaten
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Hallo,
also das Thema Psyche(bzw. Geist,Seele) und Immunsystem und ob es da einen Zusammenhang oder gar Wechselwirkungen gibt, finde ich auch sehr spannend. Habe dann gleich mal mein Google angeworfen und einige interessante Artikel dazu gefunden, die belegen, das die Psyche doch einen großen Einfluss auf das Immunsystem hat:
Die klinische Forschung mit Patienten, die an Depressionen oder psychotischen Störungen erkrankt sind, hat gezeigt, dass diese Erkrankungen mit Beeinträchtigungen verschiedener Teilfunktionen des Immunsystems verbunden sind.
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/75029/
"Dass es tatsächlich stressbedingte Veränderungen der Immunzellen gibt", sagt Prof. Uwe Gieler vom Institut für Psychosomatik an der Uni Giessen im Netdoktor-Gespräch, "zeigen eine Reihe von Untersuchungen." Die Folge können heftige Ekzemschübe sein.
http://www.netdoktor.de/feature/neurodermitis_immunsystem.htm
Psyche beeinflusst Immunsystem
Zwischen Gehirn und Immunsystem gibt es einen direkten Draht: Immunzellen rund um den Darm sind unmittelbar mit Nervenfasern verknüpft.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/abwehrkraft_aid_124363.html
Der wichtigste Faktor für ein starkes Immunsystem ist und bleibt jedoch die Psyche: Erst positive Erfahrungen wie Freude, Liebe, geistiges Training, Anerkennung und Erfolgserlebnisse machen uns stark gegen die Angst und auch gegen die Bedrohung durch Krankheitserreger. Denn während eine untrainierte Fresszelle während ihres Lebens nur ca. 4 Krankheitserreger aufnehmen kann, so schafft eine „fitte“ Zelle bis zu neun!
http://www.gesundheitstrends.de/kompakt/gesundheitstipps/immunsystem.php
Grüsse
Klausi
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JimPansen (Benutzer)
Fleissiges Mitglied
Beiträge: 120
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Re:Was überträgt Krankheiten? vor 12 Monaten
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Nessie schrieb:
QUOTE: Wie könnte man das Immunsystem mit dem Geist zusammenbringen und solche Dinge wie Autoimmunkrankheiten erklären? Eine schlechte Aura? Hm - damit kann ich nix anfangen.
Als Ansatz: Wie kommen unsere Zellen auf die Idee, einen "Staat" zu bilden, d.h. sich zu Billionen(?) zusammenzutun?
Geht man davon aus, dass sie alle die selbe DNA enthalten, dann müssen sie sich irgendwie anders untereinander absprechen. Andernfalls wären wir nicht besser organisiert als Bakterienkulturen.
Woher weiß eine Zelle, wo sie im Gesamtbild hingehört (die DNA kanns nicht sein - sonst müsste jede Zelle DNA-Unterschiede aufweisen, aber genau das ist ja nicht der Fall). Was für ein Mechanismus ist Leistungsfähig genug, um Billionen Zellen untereinander zu vernetzen, so dass sie miteinander und nicht gegeneinander arbeiten?
Dass diese Kommunikation ausschließlich bei der Differenzierung von Zellen, durch Aktivierung/Deaktivierung von DNA-Bereichen, geschieht ist unrealistisch (und selbst wenn es so wäre, wäre das nicht allein durch die Abfolge von Basenpaaren erklärbar: Soviele Basenpaare, dass jedes Zellgrüppchen einen eigenen DNA-Abschnitt haben könnte, hat unsere DNA nicht; außerdem müsste sie dann viel repetitiver aussehen). Und auch wenn das alles kein Problem wäre, so müssten dennoch Regulationsmechanismen existieren, die den Zellen abhängig von ihrer näheren (und wahrscheinlich auch von ihrer entfernteren) Umgebung das richtige Verhalten diktieren. Auch dafür ist eine zumindest lokale Vernetzung der Zellen nötig.
Nervenimpulse können das nicht leisten (Nervenbahnen bestehen selber aus Zellen - und zwar mitunter aus vielen!).
Botenstoffe auch nicht (die können oben und unten nicht auseinanderhalten - da müssten wir aussehen wie ein Joghurt).
Man kann es drehen und wenden wie man will, es muss eine stabile Feldstruktur her, nach der sich die Zellen ausrichten.
Sowas geht nur mit elektromagnetischen Methoden und liegt damit jenseits der Chemie!
Dass lebende Zellen und erst recht höhere Organismen ein sehr komplexes elektrostatisches Feld besitzen ist jedenfalls messbar. Aber das alleine ist vermutlich immer noch nicht differenziert genug, und außerdem störanfällig.
Ein heißer Tipp sind (schon seit Längerem) Photonen. Jede lebende Zelle emittiert und absorbiert Photonen, und zwar auf eine Art, wie sie nicht durch Zufallsprozesse wie chemische Reaktionen erklärt werden können. Als für die Photonenemission verantwortliche Strukturen vermutet man (Tataa!) die DNA selbst: Die Zellen strahlen unterschiedlich stark, je nachdem ob die DNA im Zellkern gerade zusammengewickelt oder aufgedröselt (passiert bei der Zellteilung) ist.
Auch verschiedene Krankheitszustände (z.B. Vergiftungen) wirken sich auf die Emissionen (des ganzen Organismus!) aus.
Wie gesagt: Das ist (Quanten-)Physik, wird von der Biologie gerne (von der Medizin schon aus ideologischen Gründen) unter den Tisch gekehrt und von der Chemie überhaupt nicht untersucht (ist nicht deren Aufgabe).
Wenn man das elektrische und/oder das Biophotonenfeld nun als "Aura" bezeichnet, dann steht jedenfalls fest: Wir haben eine solche! Störungen in diesen Feldern schaden der Zellkommunikation und können so natürlich Erkrankungen verursachen.
QUOTE: Im menschlichen Erbgut reicht unter Umständen ja auch die Fehlreplikation einer einzelnen Zelle aus um Krebs auszulösen, also letztlich unter Umständen über Leben und Tod zu entscheiden.
Das bezweifle ich ernsthaft! Das ist schon aus statistischen Gründen undenkbar, weil ständig irgendwelche DNA-Veränderungen auftreten (äußere Einflüsse gibts genug, gefährdete Zellen auch). Da würden wir alle innerhalb von Wochen an Krebs sterben. Der Trick könnte sein, dass (eben durch die Zellkomunikation) die schiere Masse von Billionen Zellen mit einheitlich korrekter DNA einzelne Ausreißer bei einer Zelle aus der Ferne repariert werden können (Wenn man von einem Photonenfeld ausgeht, mit dem die DNA jeder Zelle in Resonanz steht, dann bedeutet ein einzelner DNA-Fehler eine Abweichung vom "Einheitsgedanken". Das beschädigte DNA-Molekül kann so entweder durch eine erhöhte Affinität zum Soll automatisch wieder dahin zurückkehren, oder - bei größeren Abweichungen - durch Interferenzeffekte "abgeschossen" werden.). Einzelne Abweichler (egal ob durch Mutation oder durch Virusinfektion) haben so keine große Chance zu bestehen - abhängig von der Stärke des Photonenfeldes!
Jetzt ist nur die Frage, wie man das Feld stärken kann. Gute Ansätze sind jedenfalls gesunde Ernährung (Fertigfraß ist tot - da strahlt außer der Mikrowelle nichts mehr), Sonnenlicht (besteht auch aus Photonen), Abwehr schädlicher Einflüsse (Gifte) z.B. durch Bewegung und frische Luft, und womöglich auch die psychische Einstellung. Dass Lachen gesund ist und Angst krank macht will jedenfalls niemand abstreiten.
OK, ist jetzt ein etwas langer "Ansatz" geworden...
lG
Jim
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Letzte Änderung: 17.10.2007 18:33 von JimPansen.
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