Paprika schrieb:
QUOTE:
Selbstverständlich kann man das. Die Hälfte der Impfdosis enthält die exakt die Hälfte an Wirkstoff und Adjuvantien.
Naja, nicht exakt, aber statistisch gesehen schon. Zumindest wenn man vorher die Spritze schüttelt.
Das war ja auch nicht mein Einwand. Meine Bedenken sind, dass die halbe Dosis des Einzelimpfstoffs eben weniger
Antigene enthält als die volle Dosis des Kombi-Impfstoffs. Vielleicht gleich viele Tetanustoxoid-
Antigene (aber die alleine rufen ja ohnehin kaum eine Reaktion hervor - daher ja das
Aluminiumhydroxid).
Und für die Immunreaktion ist es nunmal wichtig, dass eine Entzündung ausgelöst wird. Wenn die erstmal da ist reicht vielleicht auch die Hälfte des Toxoids, um eine Immunität herzustellen. Nur: Mit nur der Hälfte an Antigenen wird eben nicht sicher eine Entzündung provoziert (sonst hätten die ja einfach halb soviel in die Spritze füllen können und ohne mehraufwand doppelt soviele davon verkaufen können). Und ohne die Entzündung kann man sich das ganze auch sparen.
Aber es reagiert ohnehin jeder anders. Deshalb gibts ja immer mal Unverträglichkeiten einerseits, und Impfversager andererseits. Deshalb würde ich sagen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis (statistisch gesehen) schlechter wird, wenn man an der Normaldosis was ändert (egal ob mehr oder weniger).
Wenn man natürlich weiß, dass ein Kind eher zur Überempfindlichkeit neigt, dann kann das Kosten-Nutzen-Verhältnis sehr wohl besser werden, wenn die Dosis reduziert wird. So ist das eben, wenn
ein Impfstoff es
allen recht machen soll...
MfG
Jim