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Paprika schrieb:
Eine lustige Vorstellung. Wie siehts aus bei Keuchhusten? Man geht erstmal mit dem einen Kind zum Homöopathen, der verschreibt natürlich keine AB, was zur Folge hat dass sich das andere Kind auch noch ansteckt. Dann macht man munter so weiter, das Kind wird homöopathisch behandelt, was völlig unwirksam ist und das ganze wird dann in einer Behandlungszeit gemacht (Praxisstunden) die ein vielfaches derer bei einem Arzt entspricht. Und das ist jetzt billiger?
War mir klar, dass du das immer noch nicht kapiert hast.Unser Arzt hat meiner Tochter erst nach 4wöchigem Husten ein AB verschrieben, da hatte sich mein Sohn schon lange angesteckt.
Eine Ansteckung konnte man in dem Fall überhaupt nicht vermeiden, es sei denn, ich würde unsere Kinder bei dem kleinsten Hüsterchen von allen anderen isolieren!Meine Kinder wären in Einzelhaft aufgewachsen, aus lauter Angst vor den bösen Bakterien. Erinnert mich irgendwie an Michael Jackson.
Wie ein Homöopath vorgeht, hat kat ja gerade gut erklärt.Das Zeitintensivste ist wirklich die Erstanamnese, die auch das Teuerste ist.
Die telefonische Beratung, die in den meisten Fällen ausreicht, da die Therapeutin das Kind gut kennt,kostet nur noch 8 Euro (bei uns).
Die Arzneien sind natürlich um ein vielfaches billiger als ein schulmedizinisches Medikament.
Und dann wirkt es auch noch meistens besser,sanfter, ganzheitlich...
Das Schwierigere in unserem Fall war wahrscheinlich die mangelnde Erfahrung mit Keuchhusten,die durch das AB verschwommene Symptomatik und das fehlende Geld.