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Tetanus Impfen oder nicht oder (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Tetanus Impfen oder nicht oder
#2957
ralf (Benutzer)
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: 4  
Paprika schrieb:
QUOTE:
Du wirst einem Mediziner kaum zumuten können auf den Schutz seiner Patienten zu verzichten. Wenn er auf die passive Impfung verzichtet und dann was passiert ist das grob fahrlässig und er bekommt Probleme.


Hallo Paprika,

diese Aussage ist schlichtweg falsch: Nicht der Mediziner hat die Zumutung der Verantwortung sondern nach umfassender Aufklärung die Erziehungsberechtigten.
Leider bleibt aber die "umfassende" Aufklärung auf der Strecke, da lediglich nur eine einseitige "Aufklärung" wenn überhaupt erfolgt.
Grob fahrlassig schon deshalb nicht weil dies den Vorsatz bedingt. Und kein Mediziner behandelt seine Patienten mit dem Vorsatz ihn zu schädigen.
Schulmediziner wissen vieles nicht besser deshalb behandeln sie so wie die allgemeine Lehrmeinung ist. Und die ist bekanntlich immer zweiseitig; neue Behandlungsmethoden dauern in deren Umsetzung leider viel zu oft viel zu lange.

Ralf
 
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Der Platz auf dem ich stehe ist eine Leihgabe der Erde.
Ich muss ihn so verlassen wie ich ihn einst bekam.
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#2960
ralf (Benutzer)
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: 4  
Hallo Schmetterling,

Angst brauchst Du nicht zu haben lediglich Furcht vor der Tetanusspritze da dies objektivbezogen wäre...
Nein jetzt mal im Ernst. Meine letzte Tetanusimpfung bekam ich vor etwa 27 Jahren. Ich habe während den vergangenen Jahrzehnten unzählige Holzsplitter, Nähnadelstiche und dergleichen in meinem Fleisch gehabt, die weil diese Art der Verletzung für den Tetanuserreger eine optimale Vermehrungsmöglichkeit darstellen kann wenn der Sauerstoffausschluss gegeben ist. Kann die Wunde aber ausbluten oder wird nicht sofort verschlossen ist die Gefahr der Erregervermehrung sehr, sehr gering. Aber zu diesen Thema gibt es hier ja reichlich Beiträge.
Tetanusimpfung oder nicht muss Du für Dich selbst entscheiden, ich erachte sie für mich als überflüssig.
Furcht habe ich nur vor Medizinern die die Medizin als einzig mögliche Alternative propagieren.

Liebe Grüße
Ralf
 
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#2961
ralf (Benutzer)
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: 4  
Paprika schrieb:
QUOTE:
Ich würde zwar nicht meine Kinder für Experimente heranziehen,


Wer seine Kinder impfen lässt tut genau dies. Neue Impfstoffe werden nach der Zulassung natürlich durch den "Endverbraucher" weiter getestet, nur so kommt es wegen unerwünschter Nebenwirkungen zum Zurückziehen oder gar Verbot eines Präperates.

Ralf
 
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Letzte Änderung: 30.04.2008 13:29 von ralf.
 
Der Platz auf dem ich stehe ist eine Leihgabe der Erde.
Ich muss ihn so verlassen wie ich ihn einst bekam.
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#2964
kat (Benutzer)
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: 10  
...genau. So geschehen mit Hexavac. ...und nun gibt es die Token Studie (nur mit Infanrix hexa, da Hexavac ja schnell vom Markt genommen wurde).

Es wird fein weiter geimpft (obwohl Infanrix hexa Hexavac in den Nebenwirkungen und Todesfällen bereits eingeholt hat) und an unseren kleinen Babys getestet... Wen kümmerts, wenn die leiden und sterben?
 
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#2974
Paprika (Benutzer)
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: -34  
kat schrieb:
QUOTE:
Es wird fein weiter geimpft (obwohl Infanrix hexa Hexavac in den Nebenwirkungen und Todesfällen bereits eingeholt hat) und an unseren kleinen Babys getestet... Wen kümmerts, wenn die leiden und sterben?


Zu diesem Hexavac-Quatsch sag ich nicht schon wieder was. Diese Impfgegnerlegende wird ewig weiterbestehen, ich hab mich damit abgefunden.

Geimpfte Kinder haben ein geringfügig geringeres Risiko zu sterben als ungeimpfte.

Ich finde es immer lustig dass Kinder unter den Impfungen so sehr leiden, aber unter Keuchhusten, Masern und Co. angeblich nicht.
 
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#2980
Paprika (Benutzer)
Sehr fleissiges Mitglied
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Aw: Tetanus Impfen oder nicht oder vor 4 Monaten Karma: -34  
kat schrieb:
QUOTE:

Es wird fein weiter geimpft (obwohl Infanrix hexa Hexavac in den Nebenwirkungen und Todesfällen bereits eingeholt hat) und an unseren kleinen Babys getestet... Wen kümmerts, wenn die leiden und sterben?


5% der SIDS-Opfer haben eine Pertussis-Infektion:


A controlled study of the relationship between Bordetella pertussis infections and sudden unexpected deaths among German infants.


Heininger U, Kleemann WJ, Cherry JD; Sudden Infant Death Syndrome Study Group.

University Hospital for Children and Adolescents, Erlangen, Germany. ulrich.heininger@unibas.ch


OBJECTIVE: This was a prospective, controlled, multicenter study to investigate the relationship between Bordetella pertussis infections and sudden unexpected deaths among German infants. DESIGN: Between 1995 and 1997, all infants who died at 7 to 365 days of age and for whom autopsies were performed in 1 of 8 participating institutes of legal medicine were enrolled. During a standardized autopsy, nasopharyngeal specimens (NPSs) and tracheal specimens were obtained for polymerase chain reaction (PCR) assays to detect B pertussis. The oligonucleotide primers PTp1 and PTp2, which specifically amplify a 191-base pair DNA fragment of the pertussis Toxin operon of B pertussis, were used. Two control subjects (matched according to residence, age, gender, and nationality) were enrolled for each case subject, via a network of pediatricians in private practice, and NPSs were obtained from those infants. Parents of case subjects and control subjects were asked to provide specific information on respiratory illnesses of the child, contact with a known case of pertussis, or close contact with a person with a cough illness during the 4 weeks before death or enrollment, as well as the child's pertussis immunization status. The pathologists performing the autopsies were unaware of the PCR results. RESULTS: Enrolled were 254 infants (66% male) with sudden unexpected deaths and 441 matched control subjects. Autopsies according to protocol were performed for 234 of the case subjects (92%); a diagnosis of sudden infant death syndrome (SIDS) was made for 76%. For the remaining subjects, causes of death were respiratory or other infections (14%), congenital anomalies or organ failures (4%), aspiration (2%), or accidents or traumatic events (4%). PCR results were positive for B pertussis for 12 case subjects (5.1%) (all with SIDS or respiratory infections) and 5.3% of control subjects. Of the 12 case subjects with positive PCR results, 10 (83%) were male. Questionnaires had been returned by the parents of 5 of the 12 infants. Three had experienced a respiratory illness (all with cough), beginning 7, 14, and 19 days before death. None had a known contact with a case of pertussis. Four of 15 control infants (27%) with positive PCR findings for B pertussis had a cough illness, indicating possible pertussis, and 2 of those 4 developed typical symptoms (whooping). Background information was received from 116 parents (46%) of case subjects and from parents of all control subjects. Upper respiratory tract infections within 4 weeks before death were reported for 53% of case subjects and 38% of control subjects. Also, fewer case subjects (33%) than control subjects (68%) had received age-adequate numbers of pertussis vaccine doses. CONCLUSIONS: The concept of infection as a factor in SIDS is supported by a number of observations, including the seasonal distribution of the occurrence of SIDS; the high incidence of concurrent upper respiratory tract infections among infants dying as a result of SIDS; the peak age at 3 to 4 months; nicotine use in a child's household, which predisposes children to respiratory infections such as Otitis media; and the protective role of breastfeeding. A prominent role might be suspected for B pertussis, for several reasons. 1) B pertussis infections in infancy are frequently associated with apneic spells, which are occasionally life-threatening and, if leading to death, might be reported as SIDS. 2) Epidemiologic evidence from the United Kingdom, Sweden, and Norway indicates that SIDS is associated with B pertussis infection. 3) In a previously published study, we detected B pertussis DNA in the nasopharynx of 9 of 51 consecutive infants (18%) with sudden unexpected deaths. This is the first prospective, controlled study to investigate the possible etiologic role of B pertussis in SIDS. Clinically unrecognized B pertussis infections were relatively frequent (5.3%) among control infants during the course of our study. The rate of infection was similar or perhaps greater for control subjects, compared with case subjects (1.7%), when only NPS results were compared. This may seem surprising but is supported by other studies, in which asymptomatic infections or mild respiratory illnesses were observed among infants exposed to B pertussis. Careful autopsies, including histologic evaluations of organ specimens and use of PCR to detect B pertussis in NPSs and tracheal specimens, represented a strength of this study. Our general findings were as expected. The majority of cases were classified as SIDS. The second largest group included infants for whom respiratory infections were found. The findings of various other diagnoses, which in several instances would have been undiscovered otherwise, emphasize the need for autopsies after unexpected infant deaths. What is the significance of the identified B pertussis infections in 12 cases? Several pieces of evidence support the plausibility of a cause-and-effect relationship. Eight of the 12 case subjects died before 6 months of age, the typical age for death attributable to pertussis. In autopsies, 9 of the subjects were found to have signs of respiratory infections; for 2 infants, the autopsies suggested that death was attributable to a respiratory infection. One additional infant (data not shown) had brain edema (which could have been attributable to hypoxemia during pertussis). Lower rates of completed primary series or age-adequate numbers of pertussis vaccine doses among case subjects than among control subjects may indicate that immunization against pertussis protects children from death attributable to unrecognized B pertussis infection. Moreover, a recent study indicated that immunization with diphtheria-tetanus-pertussis vaccine induces antibodies that cross-react with pyrogenic staphylococcal toxins, which have been implicated in several cases of SIDS. Other microorganisms may be involved in the sudden death of infants, as suggested in this study by the higher rate of a history of concurrent upper respiratory tract infections among case subjects, compared with control subjects. Similarly, in a Scandinavian study, 48% of 244 SIDS case subjects, compared with 31% of 869 control subjects, exhibited symptoms of upper airway infection during the last week before death or interview, respectively. Because SIDS is a diagnosis of exclusion, every attempt should be made to identify a cause of death during autopsy. This should include the search for pathogenic microorganisms in the respiratory tract with the use of PCR and other sensitive tests. In conclusion, B pertussis infection was found for 12 of 234 infants (5.1%) with unexpected deaths, and the infections might have contributed to the deaths.
 
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