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klassische Regeln der Virologie (1 Leser) (1) Gäste

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THEMA: klassische Regeln der Virologie
#3364
Gaston (Benutzer)
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 152
graphgraph
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klassische Regeln der Virologie vor 6 Monaten, 3 Wochen Karma: 19  
http://www.impfschaden.info/component/option,com_fireboard/Itemid,201/func,view/id,3007/catid,3/limit,6/limitstart,18/
wegen offtopic hier neuer Thread:

stud.rer.nat schrieb:

QUOTE:
Natürlich werden Viren isoliert und z.B. im Tierversuch auf Pathogenität getestet. (Man denke z.B. an die Bestimmung des IVPI der Geflügelpest)


Gaston schrieb:
QUOTE:
anscheinend werden sie aber nicht isoliert, oder nicht so wie es sein sollte (klassische Regeln der Virologie) denn wie kann es sonst sein, daß man bei der Beweisfrage mit Publikationen von anno dazumal konfrontiert wird vom vorigen Jahrhundert, 1895/1911 usw., als es überhaupt noch kein Elektronenmikroskop gab? Und solange Pathogenitätsnachweise bei Tierversuchen so aussehen, daß den Viechern Zeugs in gewaltigen Mengen ins Gehirn gestossen wird, oder in den Bauch, um bestimmte Krankheitssymptome zu erzeugen, überzeugt das nicht so richtig.

Der klein-klein-Verlag (genauer gesagt: eine vermögende Person) bietet ganz aktuell jeder Gemeinde, der es gelingt einen Beweis (Isolation und der Nachweis) für die Existenz des behaupteten Vogelgrippe-Virus H5N1 oder eines behaupteten menschlichen Influenza-Virus vorzulegen, 100.000 €! Darüberhinaus wird jeder Person die Summe von 10.000€ geboten, die der Gemeinde/Stadt dabei erfolgreich behilflich ist, einen solchen Beweis vorzulegen.

So, und jetzt viel Spass bei der Suche bei pubmed oder sonstwo, und wenn du fündig wirst, ruf dein Bürgermeister an, der wird sich freuen.

der Verlag:
"[...]Eine Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift ist daran zu erkennen, dass immer das Datum der Einreichung des Manuskripts und das Datum der Akzeptanz des zur Veröffentlichung bestimmten Manuskriptes angegeben ist. Das eingereichte Manuskript wurde in dieser Zeit von drei, den Autoren unbekannten Wissenschaftlern u.a. auf Nachvollziehbarkeit der behaupteten Aussagen und der vorgelegten Beweise überprüft. Dieses Verfahren dient der Sicherung vor Betrug und wird als "Peer-Review" bezeichnet. Nur wissenschaftliche Aussagen, die in dieser Art überprüft und veröffentlicht wurden, dürfen und werden als "wissenschaftlich" bezeichnet. Eine Veröffentlichung in einer wiss. Fachzeitschrift, in der die Isolation und der Nachweis eines der behaupteten Viren auch nur behauptet wurde, existiert nicht. [...]"

Noch eine Belohnung: http://buchmesse.ch/alt/

"...BELOHNUNG von 1 Million CHF (CHF 1'000'000.-) oder Vogelgrippe-Virus Schwindel!

Der Verein buchmesse.ch verschenkt eine Prämie von 1 Million CHF (CHF 1'000'000.-) an denjenigen, der uns zuerst einen gültigen direkten Nachweis der Existenz und Gefährlichkeit eines Vogelgrippe-Viruses (sog. H5N1) liefert. Der wissenschaftliche Beweis (Isolation) muss vor dem 24.3.2006 publiziert worden sein. Hier die Regeln anerkannter Virenisolation. Also durchstöbert alle Wissenschaftlichen Publikationen und fragt alle zuständigen Stellen und Behörden nach einem solchen Beweis. Wer ihn zuerst liefert erhält die Million!..."


stud.rer.nat schrieb:

QUOTE:
Hallo Gaston,
das hat sich der Herr Lanka nett ausgedacht. Als Biologe betreibt er hier riesen Volksverarsche und lacht sich wahrscheinlich tod über diejenigen die ihm das glauben und anfangen Ämter mit Sinnlosbriefen zu ärgern. Er legt für den Nachweis willkürlich Kriterien fest, die schlichtweg nicht zu erfüllen sind.

1) Elektronenmikroskopie

2) In der Zellkultur kann ich es vermehren und sowohl den Effekt auf die Wirtszellen erfasse, als auch das Virus mittels PLA anfärben.

3) Tierversuch

3) Neutralisationstest/Agglutinationstests

3) ELISA (Antigen-Antikörper Reaktion)

4) Genomnachweis/Sequenzierung

Wie machst du es denn mit dem Strom!? Du kannst Elektronen auch nicht sehen, glaubst aber trotzdem an ihre Existenz!?

Überlege einmal was du da sagst. Jedes Jahr werden Milliarden in Forschung gesteckt und Menschen verbringen ihr ganzes Leben mit der Virologie. Denkst du wirklich das ist alles erfunden?
Du solltest einmal ein Virologie-Labor besuchen um dir ein Bild zu machen...

Gegenfrage: Beweise, dass die oben genannten Verfahren nicht geeignet sind Viren nachzuweisen


stud.rer.nat schrieb:
QUOTE:

Gaston schrieb:
anscheinend werden sie aber nicht isoliert, oder nicht so wie es sein sollte (klassische Regeln der Virologie) denn wie kann es sonst sein, daß man bei der Beweisfrage mit Publikationen von anno dazumal konfrontiert wird vom vorigen Jahrhundert, 1895/1911 usw., als es überhaupt noch kein Elektronenmikroskop gab?


stud.rer.nat schrieb:
Sie werden nach allen "Regeln der Kunst" isoliert! Man wird mit alten Publikationen konfrontiert, da einfach als Referenz immer die erste erschienene Publikation zu einem Thema/Test verwendet wird. Aber wie du selbst sagst, geh einfach auf Pubmed und da kannst du dann die nächsten 10 Jahre Publikationen zum Virusnachweis lesen...

Was mich interessiert: Was sind die klassischen Regeln der Virologie?


Virusnachweis nach den klassischen Regeln der Virologie:

Für ein Virusnachweis brauchen wir erst einmal eine wissenschaftliche Publikation. Ohne wissenschaftliche Publikation kann man von allem und jedem ein Foto machen und behaupten, es sei ein Virus. In einer wissenschaftlichen Publikation sind aber alle Arbeitsschritte genau beschrieben, die dann ggf. auch wiederholt werden könnten und zu den gleichen Ergebnissen führen müssten. In der Publikation muss eine Virusisolation durchgeführt worden sein, dessen Ergebnis das unverfälschte schwarz-weisse Elektronenmikroskopische Foto ist. Viren einer Art sind immer gleich gross und sehen gleich aus. Für einen Beweis wäre es daher notwendig, dass mehrere Partikel auf dem Foto zu sehen sind, sonst lässt sich dieses Kriterium überhaupt nicht überprüfen und man kann alles mögliche als Virus behaupten. Ausserdem wäre erforderlich ein Foto von den angeblichen Viren in der Zelle, die genauso aussehen wie die isolierten Viren, damit man beweisen kann, dass die isolierten Teilchen auch vor der Isolation schon im Körper existiert haben und nicht nur künstlich irgendwelche gleich aussehende Teilchen ausserhalb des Körpers erzeugt wurden. Ausserdem muss eine biochemische Charakterisierung durchgeführt worden sein, was man daran erkennt, dass in der wissenschaftlichen Publikation das typische Streifenmuster abgebildet wurde.

Für einen echten Virus-Beweis ist also deutlich mehr erforderlich, als nur ein Foto von irgendwas. Es geht darum, zu beweisen, dass man wirklich ein Virus hat und nicht nur Aufnahmen von irgendwelchen zelleigenen Bestandteilen gemacht hat. Wenn es sich aber um nachträglich bearbeitete bunte Bildchen handelt, dann ist bereits an dieser Stelle jegliche Beweiskraft verlorengegangen. Mit so einem Bild kann man wirklich nichts beweisen.

Wenn aber ein Virus wirklich existiert, dann gibt es korrekte Beweise, die allen Kriterien standhalten. Sämtliche Arbeitsschritte in der Publikation könnten wiederholt werden und es würden wieder genau dieselben korrekten Beweise dabei herauskommen.

Heinz Ludwig Sänger, über HIV
(Dr. rer.nat., Diplom-Biologe, Professor für Molekularbiologie und Virologie a.D., emeritierter Direktor der ehemaligen Abteilung Viroidforschung des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried bei München)
"Dieses Virus wurde bisher nie nach den Kriterien der klassischen Virologie isoliert, gereinigt und charakterisiert." Dieser Satz stammt nicht von einem Irren. Heinz Ludwig Sänger, Träger des Robert-Koch-Preises, kommt zu diesem Schluss. Der Professor für Virologie und Molekularbiologie weiß, wie man Viren isoliert. Er bekam den Preis 1978 für die besonders schwere Isolation einer seltenen Virusart. Isolation bedeutet, dass man Blut oder Gewebe aus einem erkrankten Organismus entnimmt und die Probe anschließend von Fremdpartikeln befreit. Übrig bleibe das Virus, das anschließend fotografiert werden könne. Jetzt braucht man mit dem Isolat nur noch gesunde Zellkulturen infizieren. "Vermehrt sich das Virus auch dort, ist es statthaft, die Entdeckung von etwas Infektiösen zu behaupten."
Sänger fiel aus allen Wolken, als er sich 1997 zum ersten Mal mit dem AIDS-Virus beschäftigte. "Bis dahin hat mich das HIV-AIDS-Problem nur am Rande interessiert, und ich habe die entsprechenden Publikationen zur Isolierung des HIV ohne eingehende Prüfung ihrer Stichhaltigkeit als selbstverständlich korrekt akzeptiert.
 
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klassische Regeln der Virologie
Gaston 13.05.2008 17:37
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Gaston 13.05.2008 17:43
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presonic 14.05.2008 15:07
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stud.rer.nat 06.06.2008 15:46
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presonic 01.09.2008 20:26
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Gaston 29.09.2008 02:28
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