Hallo Liesa, du hattest doch in einem anderen Thread gefragt, ob es Erfahrungsberichte von Eltern gibt, deren Kinder wegen Fehlender Impfung erkrankt sind.
http://www.impfinformationen.de/startseite/schicksale.html
Man kann sich sicher vorstellen wie sich die Eltern im nachhinein fühlen. Ein "echter" Arzt wurde erst 9 Tage ab Symptomatik aufgesucht. Wie man sieht ist Homöopathie bei Infektionskrankheiten nicht der richtige Weg...
QUOTE:
Auszug:
...verstarb ein 3 1/2 jähriges Kind an einer Diphtherieerkrankung. Das Kind hatte bis zum 10.1. einen Kindergarten besucht und war am 12.1. mit Kopfschmerzen und Fieber erkrankt. Am 14.1. wurde es einem Heilpraktiker bestellt, der homöopathisch behandelte. Ab 15.1. verstärkte Halsschmerzen. Wegen einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes (massive Atemnot mit Stridor) wurde das Kind am 20.1. in einem regionalen KH vorgestellt und sofort in die Uni Kinderklinik überwiesen. Der Lokalbefund zeigte nur eine Rachenrötung, keine Beläge oder Membranen, so dass zunächst eine Epiglotittis diagnostiziert wurde. Am folgenden Tag musste das Kind wegen der bestehenden Atemnot tracheotomiert und intubiert werden. Am 3.2. kam es innerhalb weniger Stunden zu einer drastischen Verschlechterung des Zustandes und nachfolgend am 4.2. zum Exitus letalis infolge Herzversagens bei einer massiven Myokarditis.
Der mikrobiologische Befud lag am 28.1. vor . Der primär in dem der Klinik zugeordneten Labor angezüchtete Stamm wurde anschliessend am RKI untersucht und als Corynebakterium diphtheriae, Typ mitis bestätigt,. Der Toxinnachweis war positiv.....
Das Kind und seine beiden Geschwister waren nicht geimpft, weil die Eltern erklärte Impfgegner sind. [...]
Quelle: Epidemiologisches Bulletin 48/1995 Robert Koch Institut.