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Aw: Impfdiskussion erwünscht! (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Aw: Impfdiskussion erwünscht!
#122
Andreas Bachmair (Admin)
Admin
Beiträge: 14
graphgraph
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Geschlecht: männlich Ort: Kreuzlingen
Impfdiskussion erwünscht! vor 1 Jahr, 1 Monat Karma: 0  
Auf Wunsch einiger Mitlieder habe ich ein neues Forum eingeführt.
Ich möchte aber daran errinnern, dass auch hier die Forumsregeln gelten und das Forum nicht zum Anlass genommen werden soll, aufeinander "loszuschlagen", wie es teils im alten Forum geschah.

Wer sich daran nicht halten kann, wird gesperrt.

Also wer die Grunssatzdiskussionen nicht lassen kann, bitte schön...

Gruss
Andreas
 
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Letzte Änderung: 28.09.2007 16:24 von Andreas Bachmair.
 
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#137
Liesa (Benutzer)
Extrem fleissiges Mitglied
Beiträge: 808
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Re:Impfdiskussion erwünscht! vor 1 Jahr, 1 Monat Karma: -2  
Gibt es eigentlich Eltern, die zunächst Impfgegner waren, dann eine schlechte Erfahrung mit einer schweren "impfbaren" Krankheit machten und so zu Impfbefürwortern wurden?

Wenn über besondere Fälle innerhalb einer Masern-Epidemie berichtet wird, hat man den Eindruck, dass das gar nicht so selten vorkommt - dass beispielsweise die Geschwister eines schwer betroffenen Kindes "reumütig" durchgeimpft werden.
Es wird dann allerdings nie näher ausgeführt, warum die Eltern nicht oder sehr zurückhaltend geimpft haben. War das Überzeugung oder eher Gleichgültigkeit/ Vergesslichkeit?

Mich interessieren hier besonders persönliche Erfahrungen und Beobachtungen, die die Entscheidung zu impfen oder nicht beeinflusst haben.
 
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#3504
stud.rer.nat (Benutzer)
...be reasonable, stick to data and facts
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 283
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Geburtstag: 1982-11-20
Aw: Impfdiskussion erwünscht! vor 6 Monaten, 1 Woche Karma: -109  
Hallo Liesa,
bin auf folgende Beiträge gestoßen:
Thread
Maggi 31. August:
Hallo,
ich kann nur jedem raten, lasst eure Kinder impfen. Mein Sohn war nicht geimpft. Er hatte letztes Jahr zwei winzig kleine Zecken am Rücken gehabt, wahrscheinlich aus dem Garten, und es war der 6. im Lotto. 2 Wochen später hatte er 40 Fieber, in der Kinderklinik hieß es, eine Grippe. 14 Tage später hatte er wieder hohes Fieber und Kopfschmerzen, auch sein Nacken tat ihm weh. Wieder in die Klinik rein, ich wurde mit ihm wieder heim geschickt mit der Diagnose Ohrenentzündung, 2 Tage später bin ich mit meinem Buben in eine andere Klinik gefahren, zum Glück, er bekamm in dieser Nacht eine Hirnschwellung, Krampfanfälle, war nicht mehr ansprechbar und lag auf der Intensiv. 5 Tage später kam die Diagnose von den Untersuchungen: FSME!! Das schlimmste ist, wenn die Ärzte dann sagen, sie können nichts machen nur noch die Symptome behandeln und ansonsten beten und warten was passiert. Mein Sohn lag 8 Tage auf der Intensiv, ich war die ganze Zeit dabei, es war furchtbar, wenn sie wissen das sie ein kerngesundes Kind hatten, daß auf Bäume geklettert ist und auf einmal heißt es, es können geistige Behinderungen zurückbleiben, da bricht auf einmal eine Welt zusammen. Ich wünsche es keiner Mutter, daß durchzumachen. Er ist gott sei dank wieder gesund geworden, geistig fällt nichts, aber sein EEG stimmt immer noch nicht und er sieht auf einmal aufs rechte Auge fást nichts. Die Ärzte haben überhaupt keine Erfahrungen mit Spätfolgen. Von dieser SChnellimfpung habe ich nichts gehört, und wegen FSME habe ich mich jetzt schon kundig gemacht.
Gruß
Maggi

Thread Kommentar von Simple_avatar6smallAbigail am 16. März 2007 07:31:

Mein Neffe ist im Alter von 10 Jahren an einer Masernencephalitis erkrankt. Er hat diese lebensbedrohliche Krankheit gottseidank überstanden, wenn auch nicht ohne Spätfolgen. Er war nicht geimpft! In unserer Familie werden seitdem wieder ALLE Kinder geimpft. Meiner Kenntnis nach empfehlen fast alle Kinderärzte Impfungen - weil sie die Gefahren der Impfmüdigkeit immer öfter erleben.


Thread
gesendet von: verena3010 (IP gespeichert) am Mi, 12.03.08 12:27:
Hallo,
also ich würde es tun. Meine Kleine hatte mit ca 8 Wochen den Rotavirus und lag damit 3 Tage im Krankenhaus am Tropf...war nicht schön..
Man kann sie nur Impfen lassen, solange sie den Virus noch nicht hatten. Ich hätte es sonst sofort getan. Dann hätte ich meiner Süßen einiges erspart...

gesendet:

Ich habs nicht impfen lassen nach einem Info-Gespräch mit meiner damaligen Kiärztin,aber Greta hat momentan abklingenden Noro,und das war so schlimm,das ich bereue,sie nicht wenigstens gegen Rota geschützt zu haben.
 
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Letzte Änderung: 17.05.2008 14:42 von stud.rer.nat.
 
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#3505
Liesa (Benutzer)
Extrem fleissiges Mitglied
Beiträge: 808
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Aw: Impfdiskussion erwünscht! vor 6 Monaten, 1 Woche Karma: -2  
Na ja, Zitate aus Foren ... uns würdest du da vermutlich unterstellen, dass wir Fakes aufgesessen sind.

Aber trotzdem schönes Wochenende, und fröhliches Minuspunktevergeben an mich ... sollen die Leser jetzt etwa denken, dass ich Impffanatikerin bin - oder was?
 
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#3506
Liesa (Benutzer)
Extrem fleissiges Mitglied
Beiträge: 808
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Aw: Impfdiskussion erwünscht! vor 6 Monaten, 1 Woche Karma: -2  
P. S. Hier einfach mal exemplarisch ein Zitat aus dem Forum REHAkids:

"bei uns hat einmal ein Schulmediziner - mündlich - zum Ausdruck gebracht, dass er einen Impfschaden bei unserer Tochter nicht ausschliesse.
Am gleichen Tag hat er dann abends bei uns angerufen und unmißverständlich zu verstehen gegeben, ich solle diese Aussage jetzt nicht so auslegen, dass er - der Arzt - von einem Impfschaden ausgehe und ich solle diese Aussage auch nicht weitergeben.
"


???



Man kann dort auch einiges über Krampfanfälle nach 6-fach-Impfung lesen.
 
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#4641
mick_2x (Benutzer)
Mitglied
Beiträge: 21
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Aw: Impfdiskussion erwünscht! vor 2 Monaten, 1 Woche Karma: -1  
Fein, eine sachlich geführte Impfdiskussion wäre ja wirklich gut.

Also - meine Kinder sind beide durchgeimpft.
Was waren meine Beweggründe?:

- persönliche Erfahrung: Eine gute Bekannte (schon etwas älter als ich) hatte in Ihrer Kindheit Kinderlähmung, seitdem ist ein Arm verkümmert und kaum beweglich. Das wollte ich meinen Kinder ersparen
- Rota-Viren: Ich war einmal mit meiner Tochter im Krankenhaus (nein, kein Impfschaden ) und - die Station war komplett überbelegt -> großteils Rota-Virenerkrankungen. Für meine Tochter war es schon zu spät, unseren Sohn haben wir dann Rota-viren impfen lassen -> so wie die Kinder fertig waren, möchte ich meine Kinder nie sehen müssen
- restliche Impfungen lt. Empfehlung des Sanitätsrates: Ich habe soviel vertrauen in unser Gesundheitssystem und den Sanitätsrat, das, wenn das Impfen nur annähernd so gefährlich wäre wie die Krankheit, die Impfungen nicht empfohlen werden würden -> vor allem bei lange erprobten Impfstoffen
- Gebärmutterhalskrebs: Werde meine Tochter sicher impfen lassen, wenn sie alt genug ist
- Pneumokokken: Ebenfalls geimpft -> meine Schwester ist schwer an Gehirnhautentzündung erkrankt (als Erwachsene), seitdem arbeitsunfähig -> auch das möchte ich meinen Kindern ersparen

Sicher - es gibt Impfschäden, so wie es auch immer wieder Kunstfehler in ärztlicher Behandlung gibt. Was meines Erachtens nie gesehen wird, ist die Menge an positiven Fälle. Wenn ich mir die Impfschadensmeldungen hier durchlese (am Beispiel FMSE), so ist das ein gemeldeter Impfschaden im Monat (im Schnitt, es mögen auch zwei sein). Wie viele Personen wurden aber in diesem Zeitraum ohne Probleme geipmft? Tausende, Zehntausende??


Zusammenfassend: Ich bin Impfbefürworter, disktuiere aber gerne sachlich darüber, weil ich zu der ganzen Geschichte einen sehr pragmatischen Zugang habe (hoffe ich halt...).
lg, Mick
 
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