Fein, eine sachlich geführte Impfdiskussion wäre ja wirklich gut.
Also - meine Kinder sind beide durchgeimpft.
Was waren meine Beweggründe?:
- persönliche Erfahrung: Eine gute Bekannte (schon etwas älter als ich) hatte in Ihrer Kindheit Kinderlähmung, seitdem ist ein Arm verkümmert und kaum beweglich. Das wollte ich meinen Kinder ersparen
- Rota-Viren: Ich war einmal mit meiner Tochter im Krankenhaus (nein, kein Impfschaden

) und - die Station war komplett überbelegt -> großteils Rota-Virenerkrankungen. Für meine Tochter war es schon zu spät, unseren Sohn haben wir dann Rota-viren impfen lassen -> so wie die Kinder fertig waren, möchte ich meine Kinder nie sehen müssen
- restliche Impfungen lt. Empfehlung des Sanitätsrates: Ich habe soviel vertrauen in unser Gesundheitssystem und den Sanitätsrat, das, wenn das Impfen nur annähernd so gefährlich wäre wie die Krankheit, die Impfungen nicht empfohlen werden würden -> vor allem bei lange erprobten Impfstoffen
- Gebärmutterhalskrebs: Werde meine Tochter sicher impfen lassen, wenn sie alt genug ist
- Pneumokokken: Ebenfalls geimpft -> meine Schwester ist schwer an Gehirnhautentzündung erkrankt (als Erwachsene), seitdem arbeitsunfähig -> auch das möchte ich meinen Kindern ersparen
Sicher - es gibt Impfschäden, so wie es auch immer wieder Kunstfehler in ärztlicher Behandlung gibt. Was meines Erachtens nie gesehen wird, ist die Menge an positiven Fälle. Wenn ich mir die Impfschadensmeldungen hier durchlese (am Beispiel FMSE), so ist das ein gemeldeter Impfschaden im Monat (im Schnitt, es mögen auch zwei sein). Wie viele Personen wurden aber in diesem Zeitraum ohne Probleme geipmft? Tausende, Zehntausende??
Zusammenfassend: Ich bin Impfbefürworter, disktuiere aber gerne sachlich darüber, weil ich zu der ganzen Geschichte einen sehr pragmatischen Zugang habe (hoffe ich halt...).
lg, Mick