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Lungenentzündung - Pneumokokken? (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Lungenentzündung - Pneumokokken?
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stud.rer.nat (Benutzer)
...be reasonable, stick to data and facts
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 283
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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Arzt/Ärztin?
Ich beschäftige mich sehr intensiv mit PCR und halte es schon für eine Technik mit viel Potential. Wie schon angesprochen: Der Zeit und Kostenfaktor ist eigentlich unschlagbar (auch durch den Nachweis von Resistenz und Pathogenitäts-Sequenzen).
Bei der Sensitivität muss man halt im direkten Vergleich mit der Kultur zumindest hin und wieder ein par Abstriche hinnehmen. V.a. bei der Tbc-Diagnostik scheint die PCR der Kultur noch unterlegen zu sein.
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Saphenus (Benutzer)
Neues Mitglied
Beiträge: 12
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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Naja, gerade bei der Tbc ist die PCR relativ praktisch, weil die Kultur 4-6 Wochen dauert...
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icke (Benutzer)
Frisch registriertes Mitglied
Beiträge: 3
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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stop ihr beiden!
erstmal vielen dank für die zahlreichen antworten. aber leider verstehe ich nicht viel vom medizinischen fachchinesisch...
ich fasse zusammen: die bakterien, die die eiterblase in der lunge verursacht haben, hätte man im blut erst nachweisen können, wenn die krankheit gefährlich weit fortgeschritten wäre, richtig?
um was es mir geht: die ärztin hatte mir den vorwurf gemacht, ich hätte mit dem hohen fieber schnell zu ihr in die praxis kommen sollen, anstatt das kind zu hause vier tage lang zu hause fiebern zu lassen.
was hätte sie in der praxis in den ersten drei tagen herausgefunden?
der arzt im krankenhaus sagte, dass mein sohn nicht schon am ersten fiebertag die lungenentzündung hatte, sondern höchstwahrscheinlich mit einem anderen infekt gekämpft hat. und dass die lungenentzündung später kam und dass die sich erfahrungsgemäß sehr schnell entwickelt, quasi über nacht.
und deshalb meine irritation: was hätte meine ambulante kinderärztin in der praxis in den ersten drei tagen des fiebers herausgefunden?
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Saphenus (Benutzer)
Neues Mitglied
Beiträge: 12
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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QUOTE: die bakterien, die die eiterblase in der lunge verursacht haben, hätte man im blut erst nachweisen können, wenn die krankheit gefährlich weit fortgeschritten wäre, richtig?
richtig. Und selbst dann nicht sicher.
Zu der Frage was in der Praxis hätte geschehen können, kann ich dir leider keine definitive Aussage geben. Ich war nicht dabei und bin kein Experte. Wenn Du meine Einschätzung hören willst, dann würde ich sagen, Ihr müsst Euch keine Vorwürfe machen, großartiges wäre wahrscheinlich in den drei Tagen nicht passiert. Aber wie gesagt, vorsicht: persönliche Einschätzung...
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Letzte Änderung: 09.07.2008 21:31 von Saphenus.
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icke (Benutzer)
Frisch registriertes Mitglied
Beiträge: 3
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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es hat mich sehr beschäftigt, was die ärztin gesagt hat. und es fühlte sich an, als hätte sie mir fahrlässigkeit vorgeworfen.
außerdem warf sie mir vor, dass wir ja nur einmal die pneumokokken geimpft hätten, und ließ den satz dennoch unvollendet.
ich denke, ich weiß, warum:
ob es überhaupt pneumokokken waren, ist unklar.
und wenn: waren es genau die typen, gegen die mein kind geimpft hätte sein sollen?
das ärgert mich: dass ich nicht sofort zu ihr kam, war ein fehler und dass ich mich gegen das impfen entschieden habe, war ein fehler und beides zusammen hat zur schweren lungenentzündung geführt - das hat sie mir mehr oder weniger unterschwellig klarmachen wollen.
glaubt sie das wirklich?
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stud.rer.nat (Benutzer)
...be reasonable, stick to data and facts
Sehr fleissiges Mitglied
Beiträge: 283
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Aw: Lungenentzündung - Pneumokokken? vor 4 Monaten, 3 Wochen
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Nun ja, Pneumokokken sind eben die häufigsten Erreger einer bakteriellen Pneumonie...
Im Nachhinein zu spekulieren macht aber keinen Sinn.
Aber die Impfgegner wettern eh immer so lange gegen die Schulmedizin und das Impfen bis es halt dann doch mal ins Auge geht.
Dann darf man sich aber hinterher auch nicht beschweren wenn man das nächste Familientreffen auf der Intensivstation oder dem Friedhof abhält.
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