Ich habe eine Frage, die sich auch andere Eltern vermutlich hier und da stellen. Mein Kind ist weder gegen Masern geimpft, noch hat es die Masern "durchgemacht". Nun wird es bald 13, ist also bald dem Kindesalter entwachsen; mir ist seit langem bekannt, dass Masernerkrankungen erheblich schwerer verlaufen sollen, je älter ein Mensch ist. Ein bekannter Kinderarzt, der deftig von Impfbefürwortern zur Schnecke gemacht wird, riet mir kürzlich, mein Kind mit etwa 15 Jahren doch zu impfen. Diese Aussage nehme ich aus o. g. Gründen sehr ernst.
Nun hätte ich gern gewusst, wie man am besten vorgeht. Wenn ich impfen lasse, dann die zwei Impfungen (eine reicht ja nicht, wie wir im Zuge der letzten Epidemien gesehen haben) - was wäre in diesem Alter optimal, welcher Zeitabstand usw.? - Ich weiß aber auch von einem Einzelfall, wo es ein geimpftes Kind am schlimmsten "erwischt" hat; gibt es noch mehr solcher Fälle, aus denen man schließen kann, dass der Masernimpfschutz doch sehr fragwürdig ist?
Liebe Antwortende, bitte weder mit klein-klein noch
STIKO ankommen. Ich gehöre zu den Menschen, die einfach nur abwägen wollen und dafür echte Argumente brauchen, keinen Missionseifer.