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Glossar Neuen Begriff hinzufügen - Proanthocyanidine
Diese Flavonoide sind Bestandteile von roten Traubenkernschalen, Holunderbeeren, Weissdorn, Heidelbeeren und rotem Kohl. Sie sind als starke Antioxidantien bekannt, können vor Krebs schützen, senken einen hohen Cholesterinspiegel und stärken die Blutgefäßwände. - Prolin
Die Aminosäure Prolin ist wichtig bei der Bildung von Kollagen und zur Aufrechterhaltung einer gesunden Hautfunktion. Ein Mangel zeigt sich dem entspechend in einer ungesunden Haut und einem schwachem Gewebe. - Protease-Inhibitoren
Sie sind im Pflanzenreich weit verbreitet und kommen vor allem in Pflanzensamen (Hülsenfrüchte, Getreide) besonders reichlich vor. Sie verhindern die Aktivität körpereigener Proteasen (Enzyme , die Eiweiss verdauen) und fördern dadurch die Synthese eigener Enzyme. Dadurch wirken sie antikanzerogen ( vor allem in Dickdarm, Mundhöhle, Speiseröhre, Lunge und Leber. Daneben haben sie auch einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. - Rutin
Rutin ist ein Flavonoid, welches im „Weissen“ von Zitrusfrüchten, in Traubenschalen, Rotwein, Aprikosen, Kirschen vorkommt. Es stärkt die Blutgefäßwände, verhindert dadurch die Neigung zu blauen Flecken, schützt gegen die Auswirkungen von Strahlen, hilft bei Venenbeschwerden und ist auch in der Lage , den Blutdruck zu erniedrigen. - Saponine
Saponine sind sogenannte Bitterstoffe, die in Hülsenfrüchten, wie Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Sojabohnen sowie in Efeublättern, Primeln, Rosskastanien, Königskerze oder Stiefmütterchen vorkommen. Auch Zwiebeln und Knoblauch enthalten einen nicht unbeträchtlichen Teil Saponine. Sie können Komplexe mit Eiweissen und Fetten bilden, also z.B. mit Cholesterin und haben damit einen Cholesterinsenkenden Effekt. Ausserdem haben sie einen positiven Effekt auf das Abwehrsystem, wirken antimikrobiell und antikanzerogen. Saponine bestehen aus einem fettlöslichen Anteil und einer wasserlöslichen Zuckerkette. Der fettlösliche Anteil, das Genin, bestimmt die Wirkung. Saponine reizen lokal das Gewebe und führen dadurch reflektorisch zu einer Erhöhung der Auswurfmenge. Sie hemmen auch das Wachstum von Mikroorganismen und sind teilweise entzündungshemmend. sie werden deshalb gerne als auswurfförderndes Mittel bei Husten und Bronchitis angewendet. Saponine wirken auch in hoher Verdünnung hämolytisch und dürfen deshalb nicht bei Verletzungen der Haut und Schleimhaut oder bei Entzündungen der Verdauungsorgane eingesetzt werden
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