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Phenylalanin

Die Aminosäure Phenylalanin ist für den Menschen essentiell. Sie hilft bei Depressionen und kann bei Hyperaktivität von Kindern eingesetzt werden. Sie ist wichtiger Bestandteil von Neurotransmittern und verbessert die Gedächtnisleistung. Mangel zeigt sich durch emotionale Labilität, schwache Durchblutung, gesteigerter Appetit

Phosphor

Phosphor aktiviert viele Enzyme und ist zuständig für Carbohydrat-, Fett- und Proteinoxidation. Viele Enzyme und B Vitamine werden erst mit Hilfe einer Phosphatgruppe aktiviert.

Beeinflußte Körperfunktionen: Knochen- und Zahnbildung, Zellwachstum und Regeneration, Energieerzeugung, Herzmuskelkontraktion, Nierenfunktion, Stoffwechsel (Calcium, Zucker), Nerven-, und Muskelaktivität, Vitaminverwertung

Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Appetitlosigkeit, Müdigkeit, unregelmäßige Atmung, nervöse Leiden, Übergewicht, Gewichtsverlust, gestörte Resorption Senkung der Phosphor-Konzentrationen im Körper: Aluminium, Eisen, anorgan. Magnesium (Mittel gegen Magen-übersäuerung), Zucker (übermäßig)

Erhöhung der Phosphor-Konzentrationen im Körper: Calciummangel in der Nahrung, übermäßiger Konsum von Bier und nichtalkoholischen Getränken, Cola, Wurstwaren

Phosphorreiche Nahrungsmittel: Eier, Korn, Käse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Hefe, Weizenkeime, Wurstwaren, Fisch, Innereien, Fleisch, Geflügel Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile Vitamine A, D, Calcium, Eisen, Mangan, ungesättigte Fettsäuren Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Arthritis, Wachstumshemmung bei Kindern, Streß, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen

Phytosterole

Phytosterole sind cholesterinähnliche Substanzen, die in der Lage sind, Cholesterinrezeptoren im Darm zu besetzen und damit cholesterinsenkend wirken. Ferner hemmen sie die Bildung von Entzündungsmediatoren.

Phytosterole werden vor allem bei vergrössereung der Prostata und bei hohem Lipidspiegel eingesetzt.

 Vorkommen z.B. in Kürbiskernen, Brennnesselwurzel

Phytoöstrogene

Phytoöstrogene sind in Pflanzen vorkommende Stoffe, die im menschlichen Organismus an die gleichen Rezeptoren anbinden wie menschliche Östrogene und dadurch ähnliche Wirkungen ausüben. Zu den Phythöstrogenen zählen die Isoflavone sowie die Lignane. Isoflavonoide kommen hauptsächlich in Sojabohnen und Sojaprodukten vor, Lignane überwiegend in Getreide und in besonders hohem Masse in Leinsamen. Zwar haben Phytoöstrogene nur 0,1% der Wirkung von humanen Östrogenen, jedoch können sie bis zu einer 1000fach höheren Konzentration im Urin vorkommen.

Je nach aufgenommener Menge können Phytoöstrogene deshalb wie körpereigenen Östrogene wirken. Darüber hinaus wirken sie antikanzerogen und schützen vor Oxidantien.

Polyphenole

Zu dieser Gruppe der SPS gehören die Phenolsäuren und die Flavonoide(z.B. Quercetin). Sie kommen vorwiegend in den Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide vor.

Bei Salaten ist der Wirkstoffgehalt an Phenolen vor allem in den äussersten dunkelgrünen Blättern am höchsten. Ferner ist der Gehalt an Flavonoiden im Freilandanbau signifikant höher als beim Anbau im Gewächshaus. Durch Lagerung baut sich der Flavonoidgehalt stark ab.

Die sogenannten Anthozyane sind eine weitere Untergruppe der Polyphenole. Sie rufen die rote oder blaue Farbe bei verschiedenen Beeren, wie z.B. Heidelbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, hervor, und sind in recht hoher Konzentration in der Schale von Roten Trauben vorhanden. Deshalb findet man sie auch in Rotwein.

Polyphenole wirken antikanzerogen, antimikrobiell, antioxidativ, antithrombotisch(lösen Blutgerinnsel auf), immunmodulierend entzündungshemmend, Blutdruck-regulierend und Blutzucker-regulierend.

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