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Glossar Neuen Begriff hinzufügen - Sonnentau (Drosera rotundifolia)
| Lateinische Droge | Droserae herba | | Familie | Droseraceae/Sonnentaugewächse | | Wirkstoffgruppe | Diverse Wirkstoffe | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Krampf-und Reizhusten | | Wirkung | antitussiv | | | bronchospasmolytisch | | Inhaltsstoffe | Naphtochinonderivate, Quercetin | | Kontraindikation | keine bekannt |
- Spierblume (Filipendula ulmaria)
| Lateinisch | Spireae flos | | Familie | Rosaceae/Rosengewächse | | Wirkstoffgruppe | Phenolglycosid Droge | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Gicht | | | Rheuma | | | Steinbeschwerden | | Wirkung | antirheumatisch | | | adstringierend | | | harntreibend | | Inhaltsstoffe | Salicylsäure, Glycoside | | Kontraindikation | keine bekannt |
- Spirulina
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 Spirulina ist eine ganz besondere Bakterienart(keine Alge), die ursprünglich aus Mexiko kommt. Sie wächst dort in Seen der Hochebene. Spirulina ist sehr reich an Gamma-Linolensäure(kommt z.B. auch in der Nachtkerze vor). Es enthält alle essentiellen Aminosäuren und hat einen hohen Gehalt an natürlichem Beta-Carotin. Chlorella ist im Gegensatz zu Spirulina kein Bakterium, sondern gehört zu den Algen. Beide sehen jedoch sehr ähnlich aus und man kann sie kaum unterscheiden - Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
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| Lateinisch | Planataginis foium | | Familie | Plantaginaceae/Spitzwegerichgewächse | | Wirkstoffgruppe | Schleimstoff-Droge | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Katarrhe der oberen Luftwege | | | Entzündungen im Mund und Rachenraum | | Wirkung | Muzilaginosum | | | Expectorans | | | wundheilend | | Inhaltsstoffe | Aucubin, Schleimstoffe | | Kontraindikation | keine bekannt | Die Wegerichgewächse sind mit über 200 Arten über die ganze Welt verbreitet. Ihr Artname ist vom lateinischen planta = Fußsohle abgeleitet, weil die Form bei einigen Arten knapp über de Boden liegender Blätter einem Füssabdruck ähnlich ist. Die Wurzeln bilden spitzigschmale 20-30 cm lange, in der Länge genervte derbe Blattspreiten, die knapp über dem Boden ein liegende oder teilweise stehend Rosette bilden. Die grundständigen Blattstiele sind wollig behaart. Längliche oder kugelige bräunliche Blütenquasten stehen auf bis zu 50 cm langen, aufrechten, blattlosen, furchigen Stielen. Sie wächst hauptsächlich in kühl- gemäßigten Zonen und ist somit fast Weltweit verbreitet. Heimisch ist sie in Europa, Nord- und Mittelasien wurde aber auch in Nordafrika, Nordamerika, Brasilien, Chile, Australien, Neuseeland und Ceylon eingeschleppt. Auf Wiesen, Weiden, Schutthaufen wächst der Wegerich besonders gut und ist bis zu einer Höhe von 2500 m über dem Meeresspiegel in den Alpen anzutreffen. Wirkung und Anwendung: Die noch wenig bekannten Wirkstoffe bestehen aus Schleimen, Gerbstoffen, Mineralsalzen, Aucubin und organischen Säuren und wie neuere Forschungen gezeigt haben auch aus antibiotschen Substanzen. Der Spitzwegerich ist eine geschätzte Heilpflanze und diente Jahrhundertelang als blutstillendes Mittel bei innerlichen und äusserlichen Blutungen. Häufig wurde Wegerich bei Stichen von Skorpionen, Wespen und Bienen sowie bei Bißwunden wilder Tiere, ja sogar (von Indianern berichtet) bei Bissen giftiger Schlangen angewendet. Heute wird der Spitzwegerich vorwiegend bei Katarrhen der Atemwege, bei Husten, Heiserkeit, Keuchhusten, Bronchitis und Asthma, sowie vereinzelt auch bei Infektionen de Harnwege angewendet. - Steinkleekraut (Melilotus officinalis)
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 | Lateinische Droge | Meliloti herba | | Familie | Fabaceae/Schmetterlinngsblütler | | Wirkstoffgruppe | Cumaringlycosid Droge | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Hamorrhoiden | | | venöse Insuffizienz | | | Wadenkrämpfe, Juckreiz, Schweregefühl in den Beinen | | | Ödeme | | Wirkung | antiödematisch | | | antiphlogistisch | | | Beschleunigung der Wundheilung | | Inhaltsstoffe | Cumarine, Flavonoide | | Kontraindikation | keine bekannt | Sie ist auch besser unter dem Namen Honigklee bekannt und wird vor allem zur Verbesserung der Blutströmung, zur Linderung von nächtlichen Wadenkrämpfen, Juckreizen, Venenschwäche und Schweregefühlen in den Beinen genutzt. Die Wirkkraft ist vor allem dem Wirkstoff Cumarin und ähnliche Verwandten zu verdanken. Botanische Beschreibung: Die Pflanze besitzt eine gelbe, traubenförmige Blüte und kommt hauptsächlich in den gemäßigten Zonen vor, wo sie an Wegrändern, Schottergegenden, Schuttplätzen und Bahndämmen anzutreffen ist.
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