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 | Lateinisch | Spartium scoparium,Spartii scoparii herba | | Familie | Leguminosae/Fabaceae | | Wirkstoffgruppe | Alkalois-Droge | | Vorkommen | Mittel- und Osteuropa, Balkan | | Indikation | Tachykardie | | | Herzarrythmien | | | Wehenverzögerung | | Wirkung | erregend auf glatte Muskulatur und Uterus | | | wehenverstärkend | | Inhaltsstoffe | Spartein, Gerbstoffe, Bitterstoffe | | Kontraindikation | nicht in der Schwangerschaft | | - Birke
 | Lateinisch | Betula pendula, Betulae folium | | Familie | Betulaceae/Birkengewächse | | Wirkstoffgruppe | Flavonglycosid-Droge | | Vorkommen | Europa und Asien | | Indikation | Nieren und Blasenerkrankungen | | | Rheuma und Gicht | | | Verbesserung der Blutzusammensetzung | | | Wassersucht | | Wirkung | antiphlogistisch | | | diuretisch | | | entwässernd | | | keine Nierenreizung | | Inhaltsstoffe | Saponinglycosid, Flavonoide wie Quercetin, Hyperin, ätherisches Öl, Gerbstoff | | Kontraindikation | nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Nieren- oder Herztätigkeit | | Der Name Birke kommt von der glänzenden schimmernden Rinde, die schon von weitem sichtbar ist. Prinzipiell kennt man heute zwei Arten, die Hängebirke und die Moorbirke. Sie sind sehr kälteunempfindlich und spielen mit ihrer Windbestäubung eine wichtige Rolle bei der Wiederbewaldung. Geschichte:Im Mittelalter setzte man die Birke vorwiegend bei offenen Wunden und Geschwüren zur schnelleren Wundheilung ein. Erst später wurde deeren harntreibende Wirkung entdeckt, weshalb sie auch "europäischer Nierenbaum" genannt wurde. Anwendung:Traditionell wird die Birke im Frühjahr zur Blutreinigung eingesetzt, daneben bei Blasen und Nierenbeschwerden, Rheuma, Gicht | - Bischofskraut
Der lateinische Name Ammi kommt von Ammos, was im Griechischen Sand bedeutet, ein Hinweis auf deren Wachstumsort. Die Pflanze wird bis zu 1 Meter hoch mit weissen Blütendolden. Im Bereich der Dolden scheidet die Pflanze ein Harz ab. Geschichte: Schon 1500 v. Chr. verwendeten die Ägypter das Bischofskraut als harntreibende und krrampflösende Pflanze. Im Mittelalter wurde sie auch bei Zahnschmerzen eingesetzt. Inhaltsstoffe: Furanochrome, Pyranochumarine, Flavonoide. Furanochrome sind sekundäre Pflanzenstoffe , die die Pflanze zum eigenen Schutz gegen Fraßfeinde produziert. Wirkung und Anwendung: Durch ihre krampflösende Wirkung auf die glatte Muskulatur kann sie gut bei Krämpfen wie z.B. Nieren und Gallenkoliken, schmerzhafte Menstruation oder Asthma eingesetzt werden Auch zeigt sich eine gute Wirkung bei Herzerkrankungen mit Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, da die Herzkranzgefäße geweitert werden und die Kontraktionskraft erhöht wird. - Bitterklee
- Der auf sumpfigen Wiesen gedeihende Bitterklee ist berühmt wegen seiner in der Naturheilkunde bekannten Wirkungen. Traditionell setzt man ihn bei Gelbsucht, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit und Leber/Gallebeschwerden ein.
Sein anderer volkstümlicher Name Fieberklee weist darauf hin, dass er auch gut bei fiebrigen Erkrankungen seine Wirkung zeigt. - Blaubeeren
- Blaubeeren, auch Heidelbeeren, Bickbeeren, Schwarzbeeren, Wählen oder Besinge genannt, sind die Früchte eines Heidekrautgewächses. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Nordasien bis Nordamerika. Die blau-schwarzen kleinen Früchte sind süß mit etwas Säure und sehr aromatisch.
Ihr Gehalt an Vitamin A, B und C ist sehr hoch. Daneben enthalten sie sogenannte Anthozyane aus der Klasse der Flavonoide. Es handelt sich dabei um die blaufärbenden Pigmente der Heidelbeeren, die eine starke antioxidative Wirkung aufweisen.
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