|
|
Aktuell 7 Gäste und 1 Mitglied online |
|
|
|
Glossar Neuen Begriff hinzufügen - Alfalfa
- Alfalfa erhält seine starken und heilerischen Fähigkeiten vor allem durch die Tatsache, daß die Wurzeln dieser recht kleinen Pflanze bis zu 10 Meter tief in den Boden wachsen. Es enthält eine Vielzahl von Enzymen, Vitamin A, B6, E und K und die Pflanzenstoffe Saponine und Chlorophyll.
Besonders Alfalfasprossen, die man selbst sehr gut ziehen kann , enthalten diese Vitalstoffe in sehr hoher Konzentration. Alfalfa verbessert die Aufnahme von Nährstoffen und die Verdauung, erhöht die Vitalität, hilft bei Prostataentzündungen und rheumatischen Beschwerden. Es gibt sogar Anzeichen, daß Alfalfa bei Krebspatienten eine gute Wirkung hat. - Algen
Der Gebrauch von Algen ist schon seit über 2600 Jahren bekannt. Damals wurden Algen besonders hochstehenden Persönlichkeiten und Gästen angeboten. Algen sind keine Pflanzen, sondern sie gehören in die Gruppe der Protoczoen. Man teilt sie in vier Hauptgruppen ein: - Grünalgen
- Braunalgen
- Rotalgen
- Blau-Grüne Algen(wenn man genau ist, gehört diese Gruppe eigentlich zu den Bakterien. Bekannt sind Spirulina und Chlorella)
In Asienläden trifft man oft auf Hijki, Kombu, Wakame und Arame, die alle zu den Braunalgen zählen. Zu den roten Algen gehören Nori, Agar und Dulse. Sushi zum Bespiel wird in Nori-Algen eingewickelt. In der Volksheilkunde wurden Algen schon immer bei Fieber, Ekzemen, Wunden, Gallensteinen, Leberbeschwerden, Gicht, Menstruationsproblemen, Nierenerkrankungen und Krebs eingesetzt. Zur Prävention und Behandlung des Kropfes werden Algen wegen ihres hohen Jodgehaltes auf der ganzen Welt eingesetzt. Rotalgen sind besonders beliebt bei der Behandlung von Würmern. Die Algen enthalten sehr interessante Stoffe, die für die Zukunft von grosser Bedeutung sein werden: Alginate: Es handelt sich um Polysaccharide, die aus braunenalgen oder Kelp gewonnen werden. In der Medizin verwendet man sie in einigen Antacida zur Behandlung von Sodbrennen. Auch bei der Behandlung von Wundheilungsstörungen wurden Alginate erfolfgreich eingesetzt. Alginate können Schwermetalle, wie Barium, Strontium, Cadmium und Radium an sich binden und sie dann aus dem Körper auszuscheiden Carragene: Diese kommen in roten Algen vor und sind in der Lage Herpes simplex Viren vom Typ 1 und 2 im Labor zu hemmen. Auch andere Viren können durch Carragene gehemmt werden. Fucoidin: Bei Fucoidin handelt es sich auch um ein Polysaccharid. Man fand in Versuchen raus, dass es Krebszellenwachstum verlangsamen oder gar stoppen konnte. Auf diesem Gebiet sind aber sicher noch weitere Versuche notwendig.- Aloe
 | Lateinisch | Aloe capensis, ferox | | Familie | Liliaceae/Liliengewächse | | Wirkstoffgruppe | Glycosid Droge | | Vorkommen | Südafrika | | Indikation | Verstopfung | | Wirkung | starkes Abführmittel(Dickdarm) | | Inhaltsstoffe | Antrachinonderivate, Harze | | Kontraindikation | Hämorrhiden | | | Ileus | | | Schwangerschaft, Stillzeit | | | Menstruation | - Andorn, gemeiner
 | Familie: | Labiatae (Lippenblütler) | | Inhaltsstoffe: | Bitterstoffe, Cholin, ätherische Öle, Saponine, Glycoside, Gerbstoffe | | Medizinische Eigenschaften: | auswurffördernd, fiebersenkend, reguliert die Menstruation | Der Andorn kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und man findet ihn nur sehr selten bei uns, da es hier zu kalt ist. Schon seit Jahrtausenden wird der Andorn wegen seiner Heilkräfte geschätzt. In Ägypten wurde er bei Atembeschwerden eingesetzt, bei den Griechen gegen Menstruationsproblemen. Im Mittelalter verwendete man auch Andornsalben zur Förderung der Milchsekretion bei Frauen. Die Pflanze enthält den Bitterstoff Marrubiin, der auswurffördernd auf die Atemwegsdrüsen wirkt. Deshalb wird er auch noch heute gerne bei der Behandlung von trockenem Reizhusten, chronischer Bronchitis und Asthma angewandt. Ferner regt der Bitterstoff die Lebertätigkeit an. - Anis
| Lateinisch | Pimpinella anisum | | Familie | Apiaceae(Umbelliferae)/Doldengewächse | | Wirkstoffgruppe | Ätherische Öldroge | | Vorkommen | ursprünglich aus dem Orient, angebaut in Europa, Asien und Russland | | Indikation | dyspeptische Beschwerden | | | Blähungen | | | auswurffördernd | | Wirkung | sekretionsanregend auf Milchdrüsen durch Tee und Kompressen | | | Magen-/darmentspannend | | | carminativ | | | expectorierend mit leicht sedativer Wirkung | | | spasmolytisch | | Inhaltsstoffe | ätherisches Öl, fettes Öl, Cholin, Schleim | | Kontraindikation | keine bekannt |
Gehört zur Familie der Doldenblütler. Der Name stammt vermutlich von Piperinella, der lateinische Name für Pfefferkraut. Die etwa 50 cm hohe Pflanze mit ungeteilten Grundblättern und weissen Blütendolden. Die Früchte sind graugrün und zerfallen in zwei Teilfrüchte. Die Heimat des Anis vermutet man im östlichen Mittelmeerraum oder Westasien. Geschichte:Anis wurde schon im Altertum von Dioskorides hoch geschätzt und gegen den Biß wilder Tiere und als Aphrodisiakum verwendet. Inhaltsstoffe:Anis enthält ätherische Öle, die für den aromatischen und süßlichen Geschmack verantwortlich sind. Anwendung:Wird bei Husten zur Linderung eingesetzt und kann gut bei Magen und Darmbeschwerden eingesetzt werden. Traditionell wird Anis auch bei Menstruationsbeschwerden und zur Anregung des Milchflusses eingesetzt. Wirkung:Anis wirkt schleimlösend, fördert den Auswurf und löst Krämpfe.
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >> RD Glossary by Run Digital |
|
|
|
|