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Gymnea sylvestre

 Eine Heilpflanze, die den Blutzuckerspiegel senken kann. Gymnea hat eine ähnliche molekulare Struktur wie Zucker und ist in der Lage, die Absorption von Zucker um 50% zu hemmen. Sowohl Zucker als auch Gymnea werden im Dünndarm verdaut, aber da das Gymnea Molekül etwas grösser ist, kann es nicht vollständig absorbiert werden.
Nimmt man Gymnea sylvestre vor der Einnahme von Zucker ein, so werden die Absorptionswege für normalen Zucker blockiert und weniger Zucker dadurch aufgenommen. Der übrigbleibende Zucker wird wieder ausgeschieden.
Nimmt man zum Beispiel einen Schluck Gymnea Sylvestre Tee zu sich und trinkt danach etwas süsses, dann kann man die Süsse nicht wahrnehmen. Die Zuckermoleküle können nicht "andocken". Das Gleiche geschieht im Dünndarm.

Gänsefingerkraut (Potentilla anserina L.)

Lateinisch Potentilla herba
Familie Rosaceae/rosengewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff-Droge
Vorkommen Europa
Indikation Durchfall
  Magen-Darmkrämpfe
  innerliche Blutungen
Wirkung adstringierend
  Antidiarrhoikum
  spasmolytisch
  antiphlogistisch
Inhaltsstoffe Tannine
Kontraindikation keine bekannt

 

Die am Boden kriechende Pflanze mit ihren behaarten Blättern und gelben Blüten ist bekannt durch seine Heilwirkung bei schmerzhaften Menstruationsbeschwerden. Allgemein hilft das Gänsefingerkraut jedoch bei allen krampfartigen Beschwerden der Bauchorgane. Die wirksamen Bestandteile sind vor allem Gerbstoffe, Saponine und bestimmte Zuckerarten.

Bei Regelbeschwerden ist die Zubereitung als Tee zu empfehlen, man kann jedoch die Pflanze auch in Milch abkochen. Zur stärkeren Wirkung kann man noch Baldrian und Kamille zugeben.

Hafer (Avena sativa)
Lateinisch Avena stramentum
Familie Graminaceae/ Grasgewächse
Wirkstoffgruppe Kieselsäure-Droge
Vorkommen Europa
Indikation Nervosität
  nervöse Einschlafstörungen
  Einschlagschwierigkeiten
  Entzugserscheinungen bei Nikotinabstinenz
Wirkung sedierend
  diuretisch
  nervenstärkend
Inhaltsstoffe Kieselsäure, Flavone, Chlorophylderivate
Kontraindikation keine bekannt

Unser gewöhnlicher Hafer weisst eine ganze Menge gesundheitlicher Vorteile auf, die es zu einem aussergewöhnlichen Nahrungsmittel machen.

Bekannt ist, dass Hafer einen positiven Einfluss auf unseren Cholesterinspiegel hat. Vor allem die Ballaststoffe im Hafer können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. In der Zeitschrift Nature berichtete einmal von einem Experiment, in dem untersucht wurde, wie Raucher auf die Einnahme von Haferextrakt reagierten, wenn sie versuchten, sich das Rauchen abzugewöhnen. Das Ergebnis war, dass die Probanten, die das Haferextrakt einnahmen ein weitaus geringere Rückfallquote aufwiesen, als diejenigen die nur das Placebo einnahmen. Ein vielleicht vielversprechender Ansatz für die Zukunft.

Bekannt ist auch die aphrodisierende Wirkung des Hafers. Dies zeigt sich auch  in einem bekannten deutschen Sprichwort : "Dich hat wohl der Hafer  gestochen".

Hagebutte (Rosa canina)

Lateinisch Cynosbati fructus cum semine
Familie Rosaceae/Rosengewächse
Wirkstoffgruppe Fruchtsäuren
Vorkommen Europa, Asien, Africa, Amerika
Indikation Vitamin C Mangel
  Grippe
Wirkung leicht diuretisch
  leicht abführend
Inhaltsstoffe Vitamin C, Karotin, Flavonoide, Pektine  Vitamin B1 , B2, B3, Gerbstoffe,
  in den Samen noch Vitamin E und fettes Öl
Kontraindikation keine bekannt
 

Die Hunds-oder Heckenrose findet man heute gerne als Hecke. Ihre roten Früchte enthalten auf der Innenseite Haare, die einen Juckreiz auslösen können.. Die Sträucher werden bis 5 Meter hoch. Geschichte: Im Mittelalter wurde die Hagebutte bei Magen-Darmbeschwerden eingesetzt und war auch sehr hilfreich bei Leberbeschwerden. Nach der Signaturenlehre wurden die Kerne auch bei Steinleiden eingesetzt

Inhaltsstoffe: Die Hagebutte enthält sehr viel Fruchtsäuren, deren bekanntester Vertreter wohl die Ascorbinsäure ist. Daneben auch Gerbstoffe, Flavonoide, Pektine und Carotinoide(durch seine rote Farbe)

Wirkung und Anwendung: Der hohe Vitamin C Gehalt ist nützlich bei VitaminC Mangelerscheinungen, es unterstützt die Abwehr, indem es die Makrophagenaktivität(Aktivität der weißen Blutkörperchen) erhöht.

Hamamelis (Hamamelis virginiana)
Lateinisch Hamamelidis folium
Familie Hamamelidaceae/Zaubernussgewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff-Droge
Vorkommen Ostküste Nordamerika
Indikation Krampfadern
  Hämorrhoiden
  Hautverletzungen
Wirkung adstringierend
  entzündungshemmend
  lokal hämostypisch
Inhaltsstoffe Gerbstoffe, Flavonoide
Kontraindikation keine bekannt

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