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Passionsblume (Passiflora incarnata)
Lateinisch Passiflorae herba
Familie Passifloraceae/Passionsblumengewächse
Wirkstoffgruppe Flavonglycosid/Alkaloid Droge
Vorkommen Südamerika, Ostindien
Indikation Neurasthenie
  Verspannungen
  Schlafstörungen
Wirkung Sedativum
Inhaltsstoffe Flavonglycoside, Alkaloid: Passiflorin, Harmin
Kontraindikation keine bekannt
Pestwurz (Petasites hybridus)

 

Lateinisch Petasitidis
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Alkaloid Droge
Vorkommen Europa, Asien
Indikation Krampfzustände im Magen/Darm Kanal
  Leber-Gallenwegsleiden
  Krampfhusten
Wirkung sedativ
  spasmolytisch auf vegetativen Tonus
  krampfstillend bei Frauenleiden
Inhaltsstoffe Petasin
Kontraindikation keine bekannt
Petersilie (Petroselinum crispum)

 Die Petersilie gehört zur Familie der Karotten und wird heute hauptsächlich als Dekoration von Speisen verwendet. ;an schätzt , dass über 90 Prozent der Petersilie als Dekoration verwendet wird und damit im Abfall landet. Welch eine Verschwendung, wenn man bedenkt, welchen enormen gesundheitlichen Nutzen die Petersilie aufweisst.

Petersileinsamen wurden schon immer als Carminativum für den Darm eingesetzt und unterstützt dazu noch die Verdauung. Die Wurzel hat einen leicht abführenden Effekt und auch als Mittel gegen Mundgeruch wird es gerne eingesetzt.

Petersilie enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe und hat , wie auch das Weizengras, einen sehr hohen Chlorophyll Gehalt.

Pfefferminze
Lateinisch Menthae piperitae folium
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Ostasien, Europa, Amerika, Afrika
Indikation Infektion der Haut und Schleimhäute
  krampfartige Beschwerden im Magen/Darmtrakt
  akute Magenerkrankungen
  Brechreiz
  Leberleiden
Wirkung antiemetisch
  choleretisch
  cholagog
  antiseptisch, desinfizierend
Inhaltsstoffe Menthol,
Kontraindikation keine bekannt
Anmerkung in jungen Blättern befindet sich Menthofuran welches stark giftig ist, deshalb sollte man nur alte Blätter verwenden
  Die Pfefferminze gilt bei uns schon lange als sehr wichtiges Hausmittel bei einer Vielzahl von Beschwerden.. Ihre Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle(Menthol), Gerb-und Bitterstoffe machen sie zu einem wirklichen Alleskönner.

Bekannt ist das Pfefferminzöl, welches man gerne bei Kopfschmerzen in die Stirn einreibt. Auch bei anderen Neuralgien kann es hilfreich sein. Neben dieser äusseren Anwendung ist vor allem die Wirkung des Pfefferminztees bekannt. Er regt den Gallenfluss an, wirkt keimtötend und hemmt damit Gärungsprozesse im Magen und Darm. Die Pfefferminze lindert Magen-und Darmübelkeit. Hier sollte man den Tee schluckweise warm trinken.

Zubereitet wird der Tee am besten aus frischen Pfefferminzblättern, die man 15min. ziehen lassen sollte. Wenn man keine frischen Blätter zur Hand hat, kann auch ganz genauso gut getrockenete Blätter verwenden. Pro Tasse nimmt man etwa 1 Esslöffel.

Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Der Rainfarn gilt schon seit Alters her als wirksames Mittel gegen Wurmbefall, weswegen er auch den Namen Wurmfarn bekam. Die Pflanze riecht stark aromatisch, wird bis zu einem Meter hoch und hat einen grossen, goldgelben Blütenstand.

Neben seiner Wirkung gegen Würmer, wird er als Tee auch gerne bei Magen und Darmkoliken eingesetzt.  Da er sehr scharf ist, sollte man ihn nicht zu viel trinken.

Bei Furunkeln und Rissen in den Händen  oder Füssen verwendete man früher gerne Umschläge mit zerstossenen Rainfarnblättern.

Man kann auch eine Tinktur bereiten, indem man frische Rainfarnblätter in Alkohol für etwa 5 Tage einlegt. Diese kann man dann auf die Furunkel auftragen oder auch bei rheumatischen Schmerzen zeigt sie eine gute Wirkung.

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