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Borkenflechte

Bei der Borkenflechte handelt es sich um einen ansteckenden Hautausschlag, der in den meisten Fällen Kinder betrifft. Die Borkenflechte wird über Staphylokokken oder Streptokokken übertragen.

Symptome:

  • kleine Blasen und Pusteln oder grosse Blasen, gefüllt mit eitriger Flüssigkeit. Mesit an Gesicht, Hals und Händen
  • Nach Aufplatzen bilden sich gelb-braune Krusten.
  • Juckreiz
  • Lymphknotenschwellung
Borreliose

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragbare Krankheit, die relativ häufig auftritt. Die auch von Zecken übertragbare FSME(Frühsommermeningoenzephalitis) ist hingegen recht selten.

Symptome: Erythema migrans: Um den den Zeckenstich bildet sich ein kreisförmiger roter Hautausschlag, manchmal begleitet von grippalen Symptomen. Dieses Erythem ist aber nicht zwingend. Viele Personen bemerken oft auch gar nichts!
In späteren Stadien kann es zu Meningitis/Enzephalitis und zu einer Entzündung der Knie oder Sprunggelenke kommen. Manchmal sieht man auch die sogenannte Pergamenthaut.(Acrodermatitis chronica atrophicans). Diese Symptome können Monate bis Jahre nach einem Zeckenbiss auftreten und werden deshalb oft damit nicht mehr in Verbindung gebracht.

Therapie: Die Schulmedizin behandelt mit Antibiotikum. Eine spätere Erkrankung mit Arthitis oder Meningitis ist dadurch aber nicht auszuschliessen. Eine naturheilkundliche(klassisch homöopathische) Behandlung ist unbedingt anzuraten.

Bronchialkarzinom

Das Bronchialkarzinom gehört bei Männern zur Krebsart mit den häufigsten Todesfällen. Der Tumor geht von der Schleimhaut der Bronchien aus, im Gegensatz zum Lungenkarzinom, das seinen Anfang in den Alveolarzellen nimmt. Das Lungenkarzinom ist jedoch sehr selten.

Ursache Nr. 1 ist das Rauchen. Raucher haben ein 2000% erhöhtes Risiko, an Bronchialkrebs zu erkranken als Nichtraucher. Andere Ursachen sind kanzerogene Stoffe(Asbest, Arsen, Teer...) und radioaktive Strahlung. Auch chronische Bronchitiden prädisponieren zu dieser Krankheit.

Normalerweise reagiert die Schleimhaut der Lunge mit einer erhöhten Schleimproduktion, wenn sie über längerer Zeit Zigarettenrauch aussetzt ist. Der Körper versucht so, den Terr des Rauches aus der Lunge zu befördern. Es kann jedoch auch zu einer überschiessenden Zellteilung mit nachfolgender Entartung kommen.

Symptome:

  • Reizhusten, vor allem nachts
  • blutiges Sputum
  • Heiserkeit durch Lähmung des Kehlkopfnerves(N. recurrens)
  • Gewichtsverlust
  • Leistungsverminderung
  • Lymphknotenschwellung
  • paraneoplastisches Syndrom durch Freisetzung von Hormonen
     
Anfangs sind die Symptome des Bronchialkarzinoms sehr unspezifisch, weshalb die Diagnose oft sehr spät erfolgt. Die oben genannten Symptome treten erst sehr spät auf.

Komplikationen: Je nach Gröss und Lage des Tumors können ganz unterschiedliche Komplikationen auftreten. Häufig sind: Lungenentzündung, Pleuraerguss, Atelektasen, Lähmung von benachbarten Nerven, Schluckbeschwerden durch Kompression des Ösophagus.
Bronchiektasen
Bronchiektasen sind sackförmige Ausweitungen der Bronchien mit bronchialer Obstruktion. Es tritt entweder angeboren z.B. bei zystischer Fibrose oder erworben durch chronische Infekte, Bronchitiden, Bronchusstenosen der Luftwege auf.

Symptome: Typisch ist die sogenannte "maulvolle Expektoration". Besonders morgens oder bei Lagewechsel im bett kommt es zu reichlichem Auswurf. Hinzu kommt ein produktiver Husten, wobei das Sputum oft Eiter und Blut enthält. Es riecht zudem noch süsslich-fade.
Bronchiolitis

Bronchiolitis ist eine virusinduzierte (80% der Fälle durch RS-Viren, desweiteren Parainfluenza-, Rhino-, Adenoviren oder Mykoplasmen) obstruierende Entzündung der Bronchiolen, die fast ausschliesslich Säuglinge betrifft.

Symptome:
Im Rahmen eines Luftwegsinfektes mit Fieber und Husten treten nach 1 - 2 Tagen Tachypnoe und exspiratorische Dyspnoe auf. Das Allgemeinbefinden der kleinen Patienten ist schwer beeinträchtigt.

 

Diagnose:
Die Diagnose wird klinisch gestellt. Auskultatorisch findet man ein sehr leises Atemgeräusch mit meist fehlenden Nebengeräuschen. Im Röntgenbild: ausgeprägte Überblähung beider Lungen mit verstärkter Bronchialiszeichnung im parahilären Bereich.
Oftmals zusätzlich auch Hypoxie und Hyperkapnie.

Therapie:
In der Regel bilden sich die Symptome nach 3 - 4 Tagen rasch wieder zurück. In einzelnen Fällen kann eine Intensivtherapie notwendig werden.Die Gesamtprognose ist gut, falls keine anderen Begleiterkrankungen vorliegen. Etwa 40 - 60% der Kinder mit einer RS-Viren induzierten Bronchiolitis leiden später an rezidivierenden, obstruktiven Bronchitiden oder an einem Asthma bronchiale.

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