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Glossar Neuen Begriff hinzufügen F- Fruchtwasser
Fruchtwasser dient dem Schutz der Feten. Die Bildung erfolgt in der Frühschwangerschaft hauptsächlich durch Durchtritt mütterlicher Plasmaanteile und Sekretion der Amnionzellen. Später ist auch der Fetus an seiner Bildung beteiligt. Der pH-Wert liegt bei 7,0, das spezifische Gewicht beträgt 1,007. Im Fruchtwasser findet man Eiweiß, Glucose, Harnstoff, Bilirubin, Steroidhormone und Phospholipide. Die Fruchtwassermenge steigt bis zur 36. Woche kontinuierlich an und beträgt dann 1000 - 1500 ml. Es unterliegt einem permanenten Flüssigkeitsaustausch. In den letzten Wochen der Schwangerschaft werden bis zu 50% des Fruchtwassers in einer Stunde erneuert. Ein kompletter Flüssigkeitsaustauch dauert also nur wenige Stunden. Die fetale Lunge ist durch Bildung von Phospholipiden an der Fruchtwasserproduktion beteiligt. Dies macht man sich bei der Bestimmung der Lungenreife mittels Lecithin/ Sphingomyelin-Quotient zunutze. - Fructoseintoleranz
Bei der angeborenen (autosomal rezessiv) Form der Fructoseintoleranz kommt es zu einer Erniedrigung der Aktivität zweier Enzyme ( Fructose-1-Phosphat-Aldolase und Fructose-1,6-Diphosphat-Aldolase). Man schätzt die Häufigkeit der Fructoseintoleranz auf 1:20.000 bis 1:50.000. Symptome:Erbrechen, Hepatopathie und Hypoglykämie beim Verzehr fructosehaltiger Nahrung Neben Fructose ist auch Sorbit, ein sechswertiger Alkohol und Saccharose (Rohrzucker), ein Disaccharid aus Glucose und Fructose problematisch, da diese in der Leber zu Fructose umgewandelt werden. Diagnose:Nachweis des Enzymdefektes in der Leber oder der Dünndarmmukosa Therapie: lebenslange fructosefreie Diät. Leider gibt es keine fructosefreien Gemüsesorten, weshalb man hier versucht, fructosearme Sorten mit einem Gehalt von weniger als 1g Saccharose oder Fructose per eßbaren Anteil zu verwenden. Außer Zitronen sind alle Früchte verboten. Komplikationen: Steatose der Leber unklarer Genese
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