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Glossar Neuen Begriff hinzufügen G- Granulozytopenie
Es handelt sich um eine Verminderung der neutrophilen Granulozyten(weisse Blutkörperchen) Ursachen und Äthiologie können sein: - Knochenmarksschädigung durch Medikamente, Strahlen und Chemikalien
- Reifungsstörung der Granulozytenpoese(Bildung) durch Vit. B12 oder Folsäure Mangel
- Akut nach Infektionen
- bei malignen Lymphomen
- bei systemischen Lupus
Eine Granulozytopenie über 1000/mcl sind meist ohne Symptome, erst unter 1000 bis 500 nimmt das Infektionsrisiko stetig zu. Unter 500 kommt es regelmässig zu Infektionen, insbesonders bakterieller Art Therapie ist Behandlung der Ursache. - Grauer Star
Der graue Star ist eine Erkrankung der Augenlinse, bei der diese trüb wird und damit die Sehkraft einschränkt. Der Alterstar tritt meist nach dem 60. Lebensjahr auf. Kommt es schon früher zu einer Linsentrübung, ist oft ein Diabetes mellitus die Ursache. Die Trübung kann so stark werden, dass im fortgeschrittenen Stadium nur noch Hell-Dunkel-Sehen möglich ist. Therapie: Schulmedizinisch wird der graue Star operiert und man ersetzt die Linse durch ein Implantat. - Grüner Star
Der grüne Star, auch Glaukom genannt bezeichnet eine Druckerhöhung im Augeninneren über 22mmHg. Der erhöhte Druck kann zu einer Schädigung des Sehnerves führen mit Gesichtsfeldausfällen und Erblindung. Ursache des Glaukoms ist eine Verlegung des Schlemmschen Kanals, in Folge dessen kein Kasserwasser mehr abfliessen kann. Man unterscheidet zwei Formen: das akute und das chronische Glaukom Symptome: Akutes Glaukom: ausgelöst meist im höheren Alter durch Überanstrengung, Schreck oder Kummersituationen. - plötzlich auftretender schneidender Schmerz, meist an einem Auge
- Regenbogenfarbensehen(um Lichtquellen) oder Schleier vor dem Auge
- Kopfschmerzen
- oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen
- das Auge verfärbt sich rot und es bildet sich ein Ödem
- der Bulbus ist steinhart
- Pupille ist erweitert
Chronisches Glaukom: - meist nur Druckerhöhung ohne äussere Symptomatik
- manchmal Regenbogenfarbensehen, Kopfschmerz oder Schmerz über oder in den Augen
- bei Fortbestehen des Innendruckes kommt es zu einer Degeneration des Sehnerves ; typisch ist hier das Tunnelsehen.
- GSK
GlaxoSmithKline - Guillain-Barré-Syndrom
Das Guillain-Barré Syndrom wird auch als „akute idiopatische Polyneuritis“ bezeichnet. Es handelt sich um eine entzündliche Erkrankung der peripheren Nerven. Statistisch gesehen gibt es weltweit ca. 1-2 Fälle pro Jahr auf 100 000 Einwohner. Ursachen:Die genaue Ursache ist bis heute unbekannt. Viele Fälle treten innerhalb weniger Tage bis einige Wochen nach einer viralen oder bakteriellen Infektion sowie Impfungen (z.B.Tetanus, Influenza) auf. Das kann eine gewöhnliche Erkältung, Grippe, Rachenentzündung oder eine Magen-Darmstörung (verursacht durch Campylobacter Jejuni) mit Durchfall sein. Auch Insektenstiche werden als Auslöser vermutet. Symptome: Beginn mit allgemeinen Schwäche, gefolgt von Empfindungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen (meist aufsteigend). Gelegentlich sind auch die Atem- und Gesichtsmuskeln betroffen. Viele Betroffene müssen bereits im frühen Stadium auf der Intensivstation behandelt werden, besonders dann, wenn auch Beatmungspflicht aufgrund der Lähmungen der Atmungsorgane notwendig wird. Die Symptome gehen meist wieder zurück, was jedoch Monate oder noch länger dauern kann. Einige Betroffene behalten geringe Langzeitschäden unterschiedlicher Art zurück. Diagnose: Bestätigung der Diagnose durch eine Lumbalpunktion zur Feststellung eines veränderten Eiweißspiegels. Behandlung: Im Frühstadium stationär in einer Akut-Klinik, gewöhnlich auf der Intensivstation (wg. Gefahr von Atemstillstand) Medikamentös werden hohe Dosen von Immunglobulin intravenös gegeben. Alternativ kann auch eine Plasmaaustauschbehandlung (eine Art Blutreinigung) vorgenommen werden. Nach der Akut-Behandlung ist ein Rehabilitationsprogramm zur Wiederherstellung der Nerven- und Muskelfunktionen erforderlich. Formen: chronisches GBS (CIDP): CIDP = Chronic Inflammatory Demyelinating Polyneuropathy. (Chronische Inflammatorische Demyelisierende Polyneuropathie) Das chronische GBS entwickelt sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Auffallend ist die zunehmende Schwäche der Betroffenen. Diagnose sehr schwierig. Miller- Fisher Syndrom (MFS): MFS (Variante des GBS) befällt hauptsächlich die Gesichtsnerven, insbesondere die Nerven zur Funktion der Augenbewegungen. MFS ist eine überlappende Form des GBS und wird ähnlich behandelt. Lewis Sumner Syndrom: unsymetrisch verlaufende Form der GBS Elsberg Syndrom: betrifft nur die Nervenwurzeln. MMN (Multifokale Motorische Neuropathie): betrifft nur motorische Nerven, z. B. Fußhebernerv oder Fingerstreckernerv. Sensibilitätsstörungen passen nicht zum Krankheitsbild. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Immunglobulinen.
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