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H

Haemagglutinin

Hämagglutinin ist ein Membranprotein des Influenzavirus A. 

Der Name des Hämagglutinin rührt von der Entdeckung her, dass das Influenzavirus in der Lage ist, rote Blutzellen zu verklumpen. Diesen Vorgang nennt man Hämagglutination, den damals noch unbekannten Faktor nannte man Hämagglutinin.

Das HA ist für die Bindung des Influenzavirus an den Rezeptor Neuraminsäure seiner Wirtszelle verantwortlich und vermittelt die Verbindung der Virusmembran mit der Wirtszellmembran, wodurch das Virusgenom in die Wirtszelle gelangen kann.


Hagelkorn

Bei einer Entzündung und Verstopfung der Meibom-Drüsen kommt es zum sogenannten Hagelkorn. Es bildet sich eine Zyste, die schmerzlos ist. Im Gegensatz zum Gerstenkorn sitzt das hagelkorn an der Innenseite des Augenlides. Es platzt in der Regel nicht von alleine auf und muss deshalb chirugisch entfernt werden.

Hantavirus-Infektion

Das Hantavirus wird von Mäusen oder Ratten übertragen. Eine Ansteckung erfolgt über die Inhalation infektiöser Ausscheidungen, wobei besonders Land und Waldarbeiter, Jäger und Soldaten gefährdet sind.

Die Infektion führt zu einem hämorrhagischem Fieber mit Beteiligung der Nieren.

Die Erkrankung verläuft nach einer Inkubationszeit von 2.3 Wochen meistens in 3 Phasen:

Symptome:
1. Fieber, Schüttelfrost mit Kopfschmerzen, Muskelschmerzen
2. Schmerzen im Rücken und Abdomen mit Übelkeit und Erbrechen und Durchfall
3. Interstitielle Nephritis mit starker Proteinurie, Oligurie

Es besteht die Gefahr eines Nierenversagens.
Bei einem neuen Virusstamm aus den USA , de seit 1993 beobachtet wird , kann es ferner zu Lungenversagen und hoher Letalität kommen
 

Harnwegsinfektion

Harnwegsinfektionen sind eine recht häufige Erkrankung, die meist Frauen betrifft, da diese eine wesentlich kürzere Harnröhre als Männer haben und so Keime schneller in die Blase eindringen können.

Prädisponierende Faktoren:

  • Harnabflussstörungen durch anatomische Anomalien, Obstruktionen (Steine, Tumore, Stricturen), Blasenfunktionsstörungen, Vesiko-retero-renaler Reflux
  • Schmerzmittelabusus
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht, Hyperkalzämie, Hypokalzämie
  • Abwehrschwäche
  • Schwangerschaft
  • Untersuchungen der Harnblase durch Katheter
  • äussere Faktoren wir Unterkühlung, sexuelle Aktivität

Die nachgewiesenen Erreger sind meist: E. coli, Klebsiella, Proteus, Enterokokken, Pseudomonas, Staphylokokken

HBVAXPRO

HBVAXPRO® 5 Mikrogramm/0,5 ml Rekombinanter Hepatitis B-Impfstoff für Kinder und Jugendliche Suspension zur Injektion

Rp              
 
Zus.: 1 Impfdosis (0,5 ml) enth.: Hepatitis B-Virus-Oberflächenantigen, rekombinant (HBsAg) 5 μg, adsorbiert an amorphes Aluminiumhydroxyphosphat-Sulfat (0,25 mg Al3+) in rekomb. Hefezellen Saccharomyces cerevisiae (Stamm 2150-2-3) hergestellt.
Weit. Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumtetraborat, Wasser f. Inj.-zwecke.
 
1 x 1 Fertigspr. 5 Mikrogramm/0,5 ml   46,27    PZN 4397827
10 x 1 Fertigspr. 5 Mikrogramm/0,5 ml   338,08    PZN 4397833
2 x 10 Fertigspr. 5 Mikrogramm/0,5 ml (BP)   624,86    PZN 4397856
5 x 10 Fertigspr. 5 Mikrogramm/0,5 ml (BP)   1367,20    PZN 4397862

HBVAXPRO® 10 Mikrogramm/ml Rekombinanter Hepatitis B- Impfstoff für Erwachsene und Jugendliche Suspension zur Injektion

Zus.: 1 Impfdosis (1 ml) enth.: Hepatitis B-Virus-Oberflächenantigen, rekombinant (HBsAg) 10 μg, adsorbiert an amorphes Aluminiumhydroxyphosphat-Sulfat (0,50 mg Al3+) in rekomb. Hefezellen Saccharomyces cerevisiae (Stamm 2150-2-3) hergestellt.
Weit. Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumtetraborat, Wasser f. Inj.-zwecke.
 
1 x 1 Fertigspr. 10 Mikrogramm/ml   63,86    PZN 4397796
10 x 1 Fertigspr. 10 Mikrogramm/ml   499,38    PZN 4397804
2 x 10 Fertigspr. 10 Mikrogramm/ml (BP)   948,50    PZN 4397810

HBVAXPRO® 40 Mikrogramm/ml, Rekombinanter Hepatitis B-Impfstoff für Prädialyse- und Dialysepatienten Suspension zur Injektion


 
Zus.: 1 Impfdosis (1 ml) enth.: Hepatitis B-Virus-Oberflächenantigen, rekombinant (HBsAg) 40 μg, adsorbiert an amorphes Aluminiumhydroxyphosphat-Sulfat (0,50 mg Al3+) in rekomb. Hefezellen Saccharomyces cerevisiae (Stamm 2150-2-3) hergestellt.
Weit. Bestandteile: Natriumchlorid, Natriumtetraborat, Wasser f. Inj.-zwecke.
 
1 x 1 Fl. 40 Mikrogramm/ml   133,01    PZN 1390836

Anw.: Aktive Immunisier. gg. eine Infekt. m. d. Hepatitis-B-Virus einschl. aller bekannten Subtypen b. Pers., d. bes. durch eine Infekt. m. d. Hepatitis-B-Virus gefährdet sind. Die Impf. v. bes. gefährdeten Risikogruppen sollte entspr. d. offiziellen Impfempf. durchgeführt werden. – HBVAXPRO 5 Mikrogramm/0,5 ml: v. d. Geburt bis zu einem Alter v. 15 J. – HBVAXPRO 10 Mikrogramm/1 ml: b. Erw. u. Jugendl. (ab 16 J.). – HBVAXPRO 40 Mikrogramm/1 ml: b. erw. Prädialyse- u. Dialysepat.
Gegenanz.: I 7 a
Schwang.: HBVAXPRO 10 μg/ml, -40 μg/ml: Strenge Ind.-Stellung Gr 5.
Stillz.: HBVAXPRO 10 μg/ml, -40 μg/ml: Strenge Ind.-Stellung La 1.
Nebenw.: I 7. Sehr selten: Thrombozytopenie, Lymphadenopathie; Serumkrankheit, anaphylakt. Reakt., Panarteriitis nodosa; Parästhesien, Lähmungserscheinungen, periphere Neuropathien (Polyradikuloneuritis, Fazialisparese), Neuritiden (Optikusneuritis, Myelitis einschl. transverser Myelitis), Enzephalitis, demyelinisierende Erkr. des ZNS, Verschlechterung einer bestehenden Multiplen Sklerose, Multiple Sklerose, Krampfanfälle, Kopfschmerzen, Benommenheit, Synkopen; Blutdruckabfall, Vaskulitis; Bronchospasmus-ähnliche Symptome; Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen; Ausschlag, Alopezie, Pruritus, Urtikaria, Erythema multiforme, Angioödem; Arthralgien, Arthritis, Myalgien, Schmerzen in der Extremität, in die geimpft wurde; Müdigkeit, Fieber, Unwohlsein, grippeähnl. Sympt.; Anstieg der Leberenzyme. Häufig: Lokalreakt. (Inj.-stelle) wie vorübergehende Druckempfindlichkeit, Rötung u. Verhärtung.
Warnhinw.: Während der Herst. werden Formaldehyd u. Kaliumthiocyanat verwendet; Spuren dieser Stoffe können im Impfstoff vorhanden sein u. Überempfindlichkeitsreakt. hervorrufen. Nicht intravasal verabreichen. Nicht mit and. AM mischen. HBVAXPRO 5 μg/ml: gleichz. Verabreichung m. Pneumokokken-Impfst. (PREVENAR): nicht ausreichend untersucht.
Hinw.: Der Impfstoff kann wie folgt verabreicht werden: gleichz. mit Hepatitis-B-Immunglobulin an unterschiedl. Körperstellen; zur Vervollständigung der Grundimmunisierung od. zur Auffrischimpfung bei Pers., die zuvor mit einem anderen Hepatitis-B-Impfstoff geimpft wurden; gleichz. mit anderen Impfstoffen. In diesem Fall sind unterschiedl. Körperstellen u. Spritzen zu verwenden. Impfst. schützt nicht vor Infekt. m. and. Erregern, wie dem Hepatitis-A-, Hepatitis-C- u. Hepatitis-E-Virus od. sonstigen Erregern, die zu Infekt. der Leber führen können. Geeignete Behandl.-maßnahmen f. d. Fall seltener anaphylakt. Reakt. nach Impfstoffgabe bereithalten. Nicht erkannte Infekt. (aufgrund d. langen Inkubationszeit von Hepatitis B) zum Zeitpunkt der Impfung: Impfst. kann in solchen Fällen Hepatitis-B-Infekt. nicht verhindern.
Dos.: Impfung erfolgt i.m., b. Neugeb. u. Kleinkdrn.: anterolateraler Oberschenkel, Kdr. u. Jugendl.: Delta-Muskel empfohlen. Eine vollständ. Grundimmunisier. besteht aus mind. 3 Inj. zu je 1 Dos. HBVAXPRO 5 Mikrogramm/0,5 ml bzw. HBVAXPRO 10 Mikrogramm/1 ml od. HBVAXPRO 40 Mikrogramm/1 ml. Das folg. Impfschema wird dabei empf.: 0, 1, 6 Mon.: 2 Dos. im Abstand von jew. 1 Mon.; eine 3. Dos. 6 Mon. nach der 1. Dos. Zu speziellen Impfschemata, wie z. B. dem beschleunigten Impfzyklus mit 4 Inj. bei der 5 u. 10 Mikrogramm-Formulierung, als auch zu weit. Hinw. s. Fach- od. Gebrauchsinfo.
Lag.: Lagerungshinweis!

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