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Glossar Neuen Begriff hinzufügen H- Hypersensitivitätvaskulitis
Es handelt sich um eine nekrotisierende Vasculitis der kleinen Gefässe. An den Gefässwänden lagern sich Immunkomplexe ab, die diese Entzündungen hervorrufen. Die Ursachen der Vaskulitis können sein: - bei Krankheiten, wie Kollagenosen oder Tumore - Fremdeiweiss (z.B. Impfungen) - Medikamente - nach Atemwegsinfektionen bei Kindern: Purpura Schoenlein Henoch Symptome: - Fieber
- tastbare Purpuraerscheinungen, meist an den Beinen lokalisiert
- Arthralgien
- Glomerulonephritis
- Polyneuropathie
Therapie: Ausschaltung der Causa - Hyperthyreose
Die Hyperthyreose ist eine Überfunktion der Schilddrüse, bei der zu viel Schilddrüsenhormon gebildet wird. Man unterscheidet hier mehrere Formen: -Immunogene Hyperthyreose (M. Basedow) -Hyperthyreose mit Schilddrüsenautonomie -andere Formen Die Hyperthyreose vom Typ Basedow wird durch Autoantikörper verursacht, die die Schilddrüse stimulieren. Bei der Schilddrüsenautonomie unterliegt die Steuerung nicht mehr dem Hypothalamus und es werden ohne Feed-Backmechanismus ständig Schilddrüsenhormone produziert. Symptome - Struma
- Basedow: Exophthalmus(Froschaugen),prätibilaes Myxödem, Tachykardie Die Symptome Struma, Exophtalmus und Tachykardie werden auch als Merseburger Trias bezeichnet.
- Unruhe mit Schlaflosigkeit, Zittern der Hände und Nervosität
- Sinustachycardie
- Gewichtsabnahme trotz Heisshunger
- Haut ist warm und feucht
- Wärmeintoleranz
- Schweissneigung
- subfebrile Temperaturen
- Gesteigerte Stuhlfrequenz
- Osteopathie durch Kalziumabbau
- Myopathie
- Fettleber
Bei älteren Menschen wirkt sich eine Hyperthyreose durch Gewichtsverlust, Depressionen, Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen aus. Der Gewichtsverlust wird häufig als Tumor fehldiagnostiziert. Eine Thyreotoxische Krise/Koma kann bei einer Hyperthyreose jederzeit auftreten, z.B. nach Jodaufnahme(auch Röntgenkontrastmittel). Es kommt zu: - starke Tachykardie, eventuell sogar Vorhofflimmern
- Fieber bis 41°C
- Angst, Unruhe
- Erbrechen, Durchfälle
- Muskelschwäche mit Adynamie
- im fortgeschrittenen Stadium: Bewusstseinstörungen bis hin zum Koma
Ein Patient mit threotoxische Krise muss sofort ins Krankenhaus eingewiesen werden Therapie: Schulmedizinische werdenThyreostatika, Operation und Radiojodtherapie eingesetzt. Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind hier zu beachten. Eine zusätzliche homöopathische Therapie ist zu empfehlen, um das Schilddrüsengewebe wieder zu normalisieren. - Hyperventilationssyndrom
Das Hyperventilationssyndrom betrifft in der Regel mehr Frauen als Männer. Ursachen sehr häufig psychisch bedingt, wie Ängste, Aufregung, oder Depressionen. Ferner kann es auch durch Krankheiten(hohes Fieber, hepatisches Koma, metabolische Azidose, Hypoxie) verzursacht sein.
Symptome: man unterscheidet ein akutes und ein chronisches Hyperventilationssyndrom. Beim akuten H. kommt es zu einer verstärkten Atmung und damit verbundenen Krämpfen und Tetanie(Parästhesien, Pfötchenstellung) Bei der chronischen H. findet man häufig Parästhesien(Ameisenlaufen) oder Hypästhesien an den Fingern oder um den Mund herum. Hinzu kommen Tachykardie, Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern. Der Patient gähnt und seufzt häufig, hat eine unregelmässige Atmung und Luftnot. Auch Luftschlucken findet man nicht selten. Als psychische Symptome treten Nervosität, Aufregung, Angst, Depressionen und Schlafstörungen auf.
Therapie ist Behandlung der Grundursache. Als hilfreich hat sich eine klassisch homöopathische Behandlung erwiesen, die besonders auf den psychischen Zustandd des Patienten eingeht. - Hypoglykämie
Von Hypoglykämie spricht man bei Blutzuckerwerten von unter 50mg/dl. Ursachen der Hypoglykämie können sein: Symptome: Heisshunger Schwitzen, Unruhe, Tachykardie Tremor, Krämpfe, Hemiphlegien, Aphasien, Doppeltbilder, Somnolenz, Koma, zentrale Atem und Kreislaufstörungen Da das Gehirn nur Glukose als Energielieferant nutzen kann, ist ein Absinken unter 50mg/dl besonders kritisch und führt deshalb zu neurologischen Symptomen Therapie: Gabe von Glucose in Form von Rohzucker, Traubenzucker oder zuckerhaltigen Getränken. Eine homöopathische Therapie hat sich bewährt. - Hypokaliämie
Es handelt sich um eine Abnahme der Kaliummenge im Körper. Normalerweise befindet sich 98% des Kaliums im Zellinneren. Durch den Unterschied zwischen Kalium in der Zelle und Natrium ausserhalb der Zelle wird das Membranpotential bestimmt, welches wesentlich für die Erregung der Zelle ist. Ursachen einer Hypokaliämie: - Zuwenig Zufuhr
- Verlust über Durchfall, Erbrechen und Abführmittel
- Verlust durch Nierenerkrankungen, wie z.B. chronisch interstitielle Nephritis,
- Hyperaldostonerismus
- Diuretika
- Alkalosen
Symptome: - Adynamie bis hin zu Lähmungen
- Obstipation, u.U. Ileus
- Reflexabschwächung
- Metabolische Alkalose
Therapie: Bei chronischer Hypokaliämie sollte man eine kaliumreiche Ernährung zu sich nehmen(mit viel Obst und Gemüse). Im akuten Fall ist eine parenterale Substitution erforderlich.
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