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Glossar Neuen Begriff hinzufügen H- HCG
Das humane Choriongonadotropin (HCG) ist ein Glykoprotein, das vom Synzytiotrophoblasten gebildet wird. Die Konzentration steigt in den ersten Wochen der Schwangerschaft steil an und errreicht in der 10. - 12. Woche ihren Maximalwert (100.000 IE/l). Am Ende des 1. Trimenon fällt es wieder ab und beträgt bis zum Ende der Schwangerschaft ca. 20.000 IE/l. Die Bedeutung des HCG liegt im Erhalt der Corpus luteum- Funktion und Anregung der Steroidhormonproduktion. Klinisch bedeutsam ist es zur Feststellung einer Schwangerschaft und zur Überprüfung von deren Intaktheit. Mit immunologischen Methoden (RIA, EIA) kann es bereits 8 Tage nach erfolgter Konzeption im Serum nachgewiesen werden. Im Urin ist ein HCG-Nachweis erst 8 Tage nach ausgebliebener Menstruation möglich. Erhöhte HCG-Werte finden sich bei Blasenmole und Chorionepitheliom, aber auch bei Mehrlingsschwangerschaft. Erniedrigte HCG-Werte können unter anderem Hinweis auf einen drohenden Abort, intrauterinen Fruchttod oder Extrauteringravidität geben. - HDC
- Abk. f. human diploid cells
- Hela-Zellen
HeLa-Zellen sind menschliche Epithelzellen eines Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) und die ersten menschlichen Zellen, aus denen eine permanente Zelllinie etabliert wurde. Der Name stammt von der Patientin( Henrietta Lacks), der im Jahre 1951 einige dieser Zellen von einem Karzinom am Gebärmuttermund entnommen wurden, um sie auf ihre Bösartigkeit zu untersuchen. Die Patientin verstarb 8 Monate später an ihrer Tumorerkrankung. - Hepatische Enzephalopathie
Bei der hepatischen Enzephalopathie handelt es sich eine Gehirnerkrankung, die durch die Leber verursacht wurde. Sie führt im schlimmsten Fall zum tiefen Koma. Ursache ist eine Leberzirrhose. Die Leber kann bei einer Zirrhose ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und z.B. giftige Stoffe durch Wasserstoff oder Sauerstoffanlagerung entgiften. Stoffe, die für das Zentralnervensystem toxisch sind, sind vor allem Ammoniak, Mercaptan, Phenole, Fettsäuren und Gamma-Aminobuttersäure. In aller Regel ist das Ammoniak die auslösende Substanz . Ammoniak wird beim Abbau von Eiweiss gebildet. Normalerweise wird es zu Harnstoff abgebaut, aer wenn die Leber nicht mehr funktionstüchtig ist, gelangt das Ammoniak ins Gehirn und verursacht dort Schäden. Auslösend wirken oft Blutungen im gastrointestinalen Bereich(100ml Blut enthält 20g Eiweiss), eiweissreiches Essen oder fieberhafte Infekte, die zu Eiweissabbau führen. Symptome: - Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme
- grobschlägiges Händezittern
- im späteren Stadium: Veränderung der Schriftprobe, Rechenaufgaben können nicht mehr gelöst werden
- Koma im letzten Stadium
- zusätzlich Zeichen der Leberzirrhose(siehe dort)
Therapie: zunächst muss die Leberzirrhose behandelt werden, kommt es zum Koma, müssen zusätzlich die auslösenden Faktoren beseitigt werden. Eiweisszufuhr drosseln, gegebenenfalls Eiweisskarenz für mehrere Tage. - Heptan
Heptan gehört zur Gruppe der Lösungsmittel. N-Heptan wird als Lösemittel für schnelltrocknende Lacke und Klebstoffe verwendet. Heptan kann beim Einatmen oder Verschlucken zu Gesundheitsschäden führen. Es führt zu Reizungen der Atemwege, Verdauungswege, Augen und Haut.
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