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Glossar Neuen Begriff hinzufügen K- Kollagenosen
Es handelt sich um eine Gruppe von Autoimmun-Krankheiten, die vorwiegend das Bindegewebe befallen. Man zählt hierunter: - Systemischer Lupus
- Sklerodermie
- Polymyositis und Dermatomyositis
- Sjögren Syndrom
- Mischkollagenosen
Die Krankheiten betreffen in aller Regel Frauen und es scheint eine genetische Disposition vorzuherrschen. - Kolloidosmotischer Druck
Onkotischer Druck (Kolloidosmotischer Druck):Der onkotische oder kolloidosmotische Druck herrscht an bestimmten Membranen im Körper, die für Eiweisse (Kolloide) undurchlässig, für Elektrolythe hingegen durchlässig sind. Diese Memrane findet man in den Blutkapillaren. Durch den Eiweissgehalt(vor allem Albumine) im Blut ist der Druck in den Kapillaren viel grösser als der ausserhalb der Kapillare. Damit wird verhindet, dass Flüssigkeit in das umliegende Gewebe austritt, was zu Ödemen führen würde. - Kolonkarzinom
Das Kolonkarzinom ist nach Brustkrebs und Lungenkrebs die häufigste Karzinomform. Meist treten sie nach dem 50. Lebensjahr auf. Sie entwickeln sich oft aus Polypen/ Adenomen des Kolons. Ursachen: - ballaststoffarme und fettreiche Ernährung
- genetische Faktoren
- andere Krankheiten, wie M. Crohn, Colitis ulcerosa
Symptome: - oft symptomlos, wenn Symptome auftreten ist das Karzinom in der Regel schon weit fortgeschritten
- Blutbeimischung im Stuhl
- plötzliche Änderung der Stuhlgewohnheit
- Blähungen mit gleichzeitigem Stuhlabgang
zusätzlich können auftreten: - Müdigkeit, Leistungsminderung
- Gewichtsverlust
- Fieber
- chronische Anämie durch Blutungen
Die Vorsorgeuntersuchung mit dem Hämoculttest (Blut im Stuhl) sind nicht 100% verlässlich, da Karzinome nicht unbedingt bluten müssen. - Kolonpolypen
Bei Polypen des Colons handelt es sich um Schleimhautwucherungen in das Darmlumen des Kolons hinein. Jeder zehnte Erwachsene hat Polypen, jedoch in den allermeisten symptomlos. Bestimmte Formen der Polypen können entarten. (Siehe Kolonkarzinom) Die Polypen werden in aller Regel erst dann entdeckt, wenn sie zu Blutungen oder einer Obstruktion geführt haben. Die Untersuchung erfolgt über Koloskopie. - Komplementsystem
Das Komplementsystem ist Bestandteil des Abwehrsystems (humorales Abwehrsystem) und besteht aus Faktoren, die in der lage sind, das Abwehrsystem zu stimulieren. Vor allem Mikroorganismen werden vom Komplementsystem abgewehrt durch: - Förderung der Phagozythose
- Zytolyse von mit Antikörpern beladenen "Feindzellen" durch das Endprodukt der Komplementaktivierungskette
Gibt es Störungen im Komplementsystem kommt es zu gehäuften bakteriellen Infekten. Komplementfaktoren wirken auch bei der sogenannten Chemotaxis mit. Chemotaxis nennt man die Anlockung von Granulozyten z.B. in ein Entzündungsgebiet. Die Spaltprodukte , die bei der Aktivierung der Komplementfaktoren entstehen können diese Chemotaxis bewirken. Ursache können sein: - eine verminderte Synthese in der Leber - Ein erhöhter Verbrauch bei Autoimmunerkrankungen - bestimmte Infektionen
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