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Leberzirrhose

Bei der  Leberzirrhose handelt es sich um einer Zerstörung der Leber mit bindegewebigen Umbau, was zu Leberinsuffizienz und Portaler Hypertension führt.

Ursachen:

  • Alkoholabusus
  • Virushepatitis
  • primäre biliäre Zirrhose
  • M. Wilson
  • Hämochromatose
  • Rechtsherzinsuffizinez

Symptome:

  • Abgeschlagenheit, Leistungsminderung
  • Druck und Völlegefühl im Oberbauch
  • Leberhautzeichen: Spider Naevi, Teleangiektasien
  • Palma- und Plantarerythem
  • Lacklippen, Lackzunge
  • Ikterus mit Juckreiz
  • Weissnägel
  • Hormonelle Störungen: Beim Mann: Hodenatrophie, Potenzstörung, Verlust der männlichen Sekundärbehaarung. Bei der Frau: Menstruationsstörungen
  • Lebervergrösserung, Leberverhärtung, im Spätstadium wird die Leber jedoch kleiner

Diagnose: Durch die Zirrhose verliert die Leber die Fähigkeit, Eiweisse zu synthetisieren. Deshalb fallen im Blut die Werte für Gerinnungsfaktoren und Albumin, und lassen sich gut nachweisen. Die Leberenzyme sind in entzündlichen Schübern erhöht.Ferner nimmt das Ammoniak(entseht beim Eiweissabbau zu, da die Leber es nicht mehr in Harnstoff umwandeln kann. Amoniak ist hirntoxisch und kann zum Koma führen.

Komplikationen: Es kommt zur portalen Hypertension und das Blut versucht, einen alternativen Weg zu nehmen, da der Weg durch die Leber zusehends versperrt wird. Hierdurch staut sich das Blut an und es kommt zu Speiseröhrenvarizen, Aszites (Bauchwassersucht) und vergrösserte Milz. Die Varizen können bluten und zu lebensgefährlichen Zuständen führen.

Therapie: Da in den meisten Fällen der Alkohol der Auslöser für die Zirrhose ist , ist eine Alkoholkarenz unabdingbar. Durch mangelnde Syntheseleistung der Leber, sollten auch Vitamine substituiert werden.

Legionellose

Die Legionellose ist eine recht häufige Infektionskrankheit, wobei es bei nur 10% der Infizierten zu einer manifesten Infektion kommt. In Deutschland schätzt man jährlich etwa 800000 Infektionen. Von diesen erkranken dann etwa 80000 manifest. Bei den anderen 90% läuft die Krankheit symptomlos ab. 

Legionellen kommen weltweit in Süsswasser vor und werden z.B. über Klimaanlagen, Wasseranlagen, Duschen etc übertragen. Legionellen verursachen  gerade bei äteren Menschen, DiabetikernLungenentzündung. und Abwehrgeschwächten eine

Symptome:

  • Nach einer Inkubationszeit von 2-10 Tagen kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, einer atypischen Pneumonie und gastrointestinalen Beschwerden. Als Komplikation kann ein akutes Nierenversagen auftreten
  • Manche Fälle laufen auch ohne Lungenentzündung ab (sogenanntes Pontiacfieber)

 

Leptospirose

Leptospirosen sind Erreger, die durch den Harn von infizierter Nagetiere über den Erdboden oder Wasser übertragen werden. Die Erreger können über kleine Verletzungen der haut und Schleimhäute oder über die Bindehaut aufgenommen werden.

Die Leptospiren führen zu einer Sepsis mit Beteiligung Leber, Nieren und Zentralnervensystem und sind meist sehr schwer verlaufend(werden oft auch als Morbus Weil bezeichnet). Wichtig ist ein zweiphasiger Verlauf: In der ersten Phase kommt es zur Erregereinschwemmung ins Blut, in der zweiten Phase zur Beteiligung innerer Organe.

Symptome:

  • Frühstadium: äusserst dramatischer beginn mit sehr hohem Fieber, hinzu treten Konjunktivitis, Exantheme und Wadenschmerzen aund anderen Muskelschmerzen; Fieber lässt nach einigen Tagen wieder nach.
  • Organstadium: hier kommt es zur Organmanifestation mit Hepatitis und Ikterus (bei Auftreten des Ikterus geht es dem Patienten schlechter), Nierenentzündung, Meningitis, Myokarditis

Es besteht die Gefahr eines Nierenversagens und starker Blutungsneigung durch einen Abfall der Thrombozyten.

Letalität

Die Letalität (von lat. letalis tödlich) bezeichnet die "Tödlichkeit" einer Erkrankung oder eines Giftstoffs.

Leukopenie

 Mit Leukopenie (vollständig: Leukozytopenie) bezeichnet einen Mangel an Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 4000 bis 11.00 Leukozyten pro Mikroliter Blut. Wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Leukozytopenie. In den meisten Fällen liegt eine Verminderung von neutrophilen Granulozyten vor (neutrophile Granulozytopenie, auch Neutropenie). Eine Vermindung der Lymphozyten (Lymphozytopenie) führt häufig nicht zur verminderten Gesamtleukozytenzahl.

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