- Macrogol
Macrogol oder Polyethylenglykol (kurz PEG) ist ein flüssiges oder festes, wasserlösliches und nicht-toxisches Polymer.
In der Medizin wird es als Wirkstoffträger eingesetzt.
In einer Konzentration von 15-20 % zeigt es eine antibakterielle Wirkung.
- Magenkarzinom
Das Magenkarzinom ist in Westeuropa viel seltener anzutreffen als in China und Japan. Vermutlich spielen hier Ernährungsfaktoren eine wesentliche Rolle. Obst und Gemüse haben eine protektive Wirkung!
Folgende Faktoren spielen bei der Entstehung eine Rolle:
- Blutgruppe A
- Hoher Nitratgehalt in Nahrungsmitteln und Zufuhr von Nitrit(auch in Tabakrauch vorkommend)
- zu wenig Salzsäure
- Helicobakter pylori
Symptome: Sehr viele Patienten geben an, dass sie nie etwas mit dem Magen hatten. Die Symptome kommen in aller Regel recht plötzlich, wie z.B:
- plötzliche Gewichtsabnahme
- Abneigung gegen Fleisch
- Druck und Schmerz im Oberbauch
- Leistungsknick
- subfrebrile Temperaturen
- akute Magenblutungen
- Blut im Stuhl
- Makrophagische Myofasciitis
Die Makrophagische Myofasciitis (grch. Myos = Muskel; Faszie von lat. Fascis = Bündel ; -itis = Entzündung; "Entzündung des Muskelbindegewebes") ist eine Muskelschwächeerkrankung, die vor wenigen Jahren erstmals in Frankreich beobachtet wurde. Sie tritt in der Nähe der Einstichstellen vorausgegangener Impfungen auf. Es gibt einen Zusammenhang mit Aluminiumverbindungen, die in vielen Impfstoffen als Verstärker der Immunabwehr enthalten sind: Makrophagen wandern zu den betroffenen Muskeln und schließen dort die Aluminiumpartikel ein. Bisher wird die Erkrankung selten diagnostiziert, was möglicherweise damit zusammenhängt, dass Ärzte sie einfach nicht kennen. Von der Krankheit sind, wie eine neue Studie aus Spanien zeigt, auch Kinder betroffen.
- Malaria
Die Malaria ist die häufigste Infektionskrankheit. Man schätzt heute 500 Mio. Neuerkrankungen pro Jahr. In Africa sterben jährlich 2 Mio. Kinder daran. Durch zunehmende Resistenz der Plasmodien gegen Chemotherapeutika u. der Anopheles-Mücken gegen Insektizide verschlechtert sich die Situation in vielen Endemiegebieten. In Europa zunehmende Zahl importierter Malaria(sogenannte Airport-Malaria);In Europa kommt die Malaria im Donaudelta u. Teilen der Türkei vor.
Es gibt 4 verschieden Erreger, die von der Anopheles Mücke übertragen werden können:
Plasmodium malaria = Malaria quartana
Plasmodium vivax = Malaria tertiana
Plasmodium ovale = Malaria tertiana
Plasmodium falciparum = Malaria tropica
Symptome:
- Fieber(bei M. quartana alle 3 Tage, bei M. tertiana alle 2 Tage) mit schüttelfrost und starkem Fieberabfall
- subfrebrile Temperaturen mit unregelmässigem Rhythmus bei M. tropica
- Kopf und Gliederschmerzen
- Leber und Milzvergrösserung
- Schmerzen in der Lebergegend
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Anämie
- M. tropica: Mikrozirkulationsstörungen in Gehirn, Herz, Lunge und Nieren
Diagn.: mikroskop. Nachweis der Plasmodien (Blutausstrich, Dicker Tropfen), v. a. zu Beginn des Fieberanfalls.
Wichtig: Daran denken!!
- Malassimilationssyndrom
Es handelt sich hier um mehrere Krankheiten, die zu zu einem Verlust zugeführter Nahrungsstoffe führt. Es kann sich prinzipiell entweder um eine Maldigestion oder um eine Malabsorption handeln.
Maldigestion: Hier kommt es zu einer Störung der Verdauung im Magen und der Aufspaltung der Nahrung durch Pankreasenzyme im Dünndarm. Dies kann verursacht sein durch:
- Pankreasinsuffizienz
- Mangel an Gallensäuren durch Behinderung des Galleabflusses oder mangelnde Rückresorption der Gallensäuren.
Malabsorption. In diesem Fall werden die bereits im Darm gespaltenen Nahrungsbestandteile nicht genügend ins Blut bzw. die Lymphe aufgenommen. Ursachen hierfür können sein:
- Dünndarmerkrankungen, wie z.B. Zöliakie, M. Crohn, Laktasemangel, chron. Darminfektionen
- Störung der Darmdurchblutung z.B. durch schwere Rechtsherzinsuffizienz oder konstriktive Perikarditis
- Störung des enteralen Lymphabflusses
- Hormonal aktive Tumore
Symptome:
- chronischer Durchfall, manchmal Steatorrhoe(grau-glänzende Fettstühle)
- Gewichtsverlust
- Mangelsyndrom durch Nährstoff- und Vitaminmangel:
Der Mangel an Nährstoffe zeigt sich ganz unterschiedlich:
Eiweissmangel: Abmagerung, hypoproteinämische Ödeme
Kohlenhydratmangel: Gärungsstühle, Flatulenz, geblähtes Abdomen
Fettlösliches Vitamin A: Nachtblindheit, trockene Haut, verminderte Tränensekretion
Fettlösliches Vitamin D: Rachitis bei Kindern und Kleinkindern, Osteomalazie bei Erwachsenen
Fettlösliches Vitamin K: Gerinnungsstörungen des Blutes und Blutungsneigungen
Vitamn B12, Folsäure, Eisen: Anämien (Eisenmangelanämie, Megaloblastäre Anämie)
Kalium: Schwäche
Kalzium: eventuell Tetanie
Therapie: Zunächst auffinden und Behandlung der Grundkrankheit. Eine homöopathische Behandlung bringt in vielen fällen sehr gute Besserung.