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Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Lateinisch Convallaria herba
Familie Liliaceae/ Liliengewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen Europa, Nordasien, Nordamerika
Indikation Nierenstau
  Kopfschmerzen
  leichte Herzschwäche
  Schwindel
Wirkung gefässentspannend
  harntreibend
Inhaltsstoffe Herzglycoside, Steroidsaponine
Kontraindikation keine bekannt

 

Das Maiglöckchen ist eine sehr wichtige Pflanze bei der Behandlung von leichter Herzschwäche, sowie von Symptomen, die durch Herzstörungen hervorgerufen werden, wie z.B. Ödemen. Sie wurde früher recht häufig angewandt, aber aufgrund ihres stark schwankenden Gehaltes an Herzglycosiden vom roten Fingerhut verdrängt.

Malve (Malva silvestris)

 
Lateinisch Malvae flos/folium
Familie Malvaceae/Malvengewächse
Wirkstoffgruppe Schleim-Droge
Vorkommen Europa, Asien
Indikation Abszesse
  Bronchitis/Asthma
  Katarrhe der oberen Luftwege
  eitrige Hautentzündungen, Ekzemen
  Gastroenteritis
Wirkung Adstringierend
  erweichend
  reizmildernd(Waschungen)
Inhaltsstoffe Schleim, Gerbstoffe
Kontraindikation keine bekannt
Mariendistel (Silybum marianum)

Lateinisch Cardui marianae fructus
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Flavonglycosid Droge
Vorkommen Mittelmeerländer
Indikation toxische Leberschäden
  chronisch entzündliche Lebererkrankungen
  Leberschwäche
  Gallenflussstörungen
Wirkung antihepatoxisch
  leberzellregenerierend
  cholagog
Inhaltsstoffe Flavonoide (Silymarin)
Kontraindikation keine bekannt

 

Die ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika stammende Pflanze, ist heute auch in Nord- und Südamerika zuhause. Sie wird bis 1,5 Meter hoch und durch ihre purpurfarbenen Blüten sehr auffällig Die Mariendistel wird schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als das Mittel bei Leberbeschwerden eingesetzt.

Die Mariendistel ist als eine der wenigen Heilpflanzen in der Lage, die Leber bei Ihrer Entgiftung zu unterstützen. Die Mariendistel ist sogar in der Lage, das Gift von Amanita phalloides(Knollenblätterpilz), einem der giftigsten Pilze, die es gibt, zu neutralisieren. Dafür verantwortlich ist das Silymarin. Dieser Stoff schützt die Leber vor Toxinen, wie Tetrachloriden oder Alkohole.

Die Einnahme von Silymarin kann so sehr gut bei Hepatitis, beginnender Leberzirrhose oder anderen Leberleiden helfen. Silymarin und ein verwandter Inhaltstoff Silybin sind auch zwei starke Antioxidantien, die die Zellmembrane vor oxidativen Schäden schützen.

Mazerat

Die Pflanzendroge wird hierbei mit einer kalten Flüssigkeit (Wasser, Alkohol, Öl) übergossen und für längere zeit beiseite gestellt.

Melisse(Melissa officinalis)
 
Lateinisch Melissae folium
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Mittelmeergebiet, Vorderasien
Indikation akute Magenerkrankungen
  Unruhezustände
  Nervenleiden
  Schlafstörungen
Wirkung sedativ
  krampflösend
  antibakteriell
  carminativ
  choleretisch
Inhaltsstoffe ätherisches Öl, Ge^rbstoff, Bitterstoff
Kontraindikation keine bekannt

Die Melisse stammt aus dem Orien und gilt schon seit jeher als Gewürz-und Heilpflanze. Ihr Name kommt von dem griechischen Wort melissa und meli, was soviel wie Biene und Honig bedeutet. Die Pflanze wurde früher nämlich als Bienenfutterpflanze gerne angepflanzt.

Die Anwendungsgebiete der Melisse sind vielfältig. Sie ist angezeigt zur Beruhigung der Magentätigkeit, indem sie krampflösend wirkt. Der Tee hilft bei Kopf und Zahnschmerzen.

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