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O

Osteomalazie

Hierbei handelt es sich um eine mangelnde Mineralisierung des Knochens(Spongiosa und Kompakta). Bei Kindern heisst das Krankheitsbild Rachitis.

Ursachen:

  • Vitamin D Mangel, meist durch Malassimilation bedingt
  • Störung des Vitamin D Stoffwechsels in Leber oder Niere

Symptome:

  • Schmerzen in den Knochen
  • Knochenverbiegungen(z.B. O-Beine)
  • Gehstörungen

Therapie: Vitamin D Gabe und Behandlung der kausalen Krankheit

Osteomyelitis

Die Osteomyelitis (von lat. os „Knochen“ und griech. μυελός „Mark“) ist eine infektiöse Entzündung des Knochenmarks. Meist sind jedoch nur Anteile des Knochen betroffen, weshalb man auch von Osteitis.

Osteoporose

Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um einen Verlust von Knochenmasse, -struktur und -funktion, die zu zunehmender Brüchigkeit der Knochen führt. Die Osteoporose betrifft entweder nur die Spongiosa des Knochens(Typ I) oder zusätzlich auch die Kompakta(Typ II)

Ursachen:

primäre Osteoporose:

  • Osteoporose nach der Menopause
  • Senile Osteoporose

sekundäre Osteoporose

  • Malabsorptionssyndrom(Kalzium)
  • Hormonale Krankheiten wie Hyperkortisolismus, Hypogonadismus, Hyperthyreose
  • Bettlägerigkeit
  • Medikamente(Kortison)

Angeborene Krankheiten: Osteogenesis imperfecta, Ehlers-Danlos-Syndrom

Symptome:

  • Knochenschmerzen vor allem im Rücken
  • häufig kommt es zu Brüchen vor allem am Oberschenkelhals
  • Rundrücken durch Zusammensinterung der Wirbelkörper
  • Kleinerwerden; hierbei sieht man starke Hautfalten am Rücken(tannenbaumartig)

 Die Diagnose umfasst neben klinischen Zeichen und Röntgen auch besondere Konchendichtemessungen

Therapie: Diese ist abhängig vom Grundleiden. Bei postmenopausaler  und seniler Osteoporose sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:

  • ausreichende Kalziumzufuhr und Vitamin C(Kollagenbildend)
  • körperliche Bewegung (fördert den Kalziumeinbau): hier vor allem Training mit Gewichten

 

Ostitis

Ostitis deformans (Morbus Paget):

 

Bei der Ostitis deformans handelt es sich um eine Erkrankung des Knochens im höheren Alter. Nach der Osteoporose handelt es sich um die zeithäufigste Knochenerkrankung in Deutschland, deren Ursache  noch nicht bekannt ist.

Durch eine starke Stimulation der Osteoklasten kommt es zum Knochenabbau, dem anschliessend ein überschiessender, unkontrollierter Knochenanbau folgt. Daduch kommt es zur Bildung eines instabilen Knochens mit Verbiegungen und Verformungen.

Meistens ist das Becken befallen und zusätzlich Oberschenkel, Unterschenkel, Schädel und Lendenwirbel.

Symptome:

  • Knochenschmerzen
  • Verbiegung und Verkürzung der Beine (z.B. Sädelscheidentibia)
  • Zunahme des Kopfumfanges

Im Blut ist die alkalische Phosphatase und das Hydroxyprolin als Zeichen gesteigerten Knochenumbaus erhöht.

Therapie: Schulmedizinisch setzt man symptomatsch Osteoklastenhemmer, z.B Biphosphonate ein. Therapie mit klasssischer Homöopathie sollte in Erwägung gezogen werden, da diese den aus dem Gleichgewicht geratenen Knochenumbau stabilisieren kann.

Otitis media

Otitis media (Mittelohrentzündung):

 Es handelt sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs. Die Entzündung entwickelt sich oft aufsteigend (durch die Eustachische Röhre)aus einer Erkältung oder Infektionskrankheit, vornehmlich bei Kindern.

Durch das Anschwellen der Schleimhaut in der Eustachischen Röhre können sich Bakterien im Innenohr stark vermehren und haben nicht die Möglichkeit abzufliessen.

Symptome:

  • Schmerzen
  • Fieber
  • Hörstörungen durch Druckerhöhung

Häufig kommt es durch die Eiteransammlung zum Durchbruch des Trommelfells. Dies verheilt aber in der Regel komplikationslos aus.

Durch Antibiotikagabe kommt es häufig zu wiederholten Mittelohrentzündungen, da diese nicht mehr richtig ausheilen können .So ist es nicht selten, dass Kinder  mehrer Entzündungen jährlich haben. ALs Komplikation kann auch eine Mastoiditis auftreten

Therapie: Mittelohrentzündungen sollten gut ausheilen, damit es nicht zu einer chronischen Otitis kommt. Eine naturheilkundliche Behandlung ist deshalb zu empfehlen. Bei Kleinkindern  steht hier an erster Stelle die Behandlung mit dem homöopathischen Konstitutionsmittel. Zusätzlich kann man frische Zwiebelsäckchen anwenden.

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