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Glossar Neuen Begriff hinzufügen P- Phenoxyäthanol
Phenoxyethanol ist eine organische Verbindung und wird Impfstoffen oder auch dermatologischen Produkten als Konservierungsstoff beigefügt. Es hat eine bakterizide Wirkung. - Phlebothrombose
Es handelt sich um eine Thrombose der tiefen Beinvenen , die zu einer Lungenembolie und zum postthrombotischem Syndrom führen kann. Betroffen sind zu 60% die Extremitäten- und zu 30% die Beckenvenen Symptome: - Fieber und starker Pulsanstieg
- Schmerzen in Leiste, Oberschenkel, Wade, besser in beim Liegen
- Schwellung, eventuell Überwärmung,
- Glanzhaut und eventuell Kollateralvenen
- Zyanotische Verfärbung der Haut bei herabhängenden Beinen
- Druckempfindlichkeit im Verlauf der tiefen Venen
- Wadenkompressionsschmerz (Mayr Zeichen)
- Beinschmerzen beim Husten
- Wadenschmerz bei Dorsalflexion des Fusses(Homann Zeichen)
- Schmerz beim Druck auf die Fusssohle
- Druckschmerzhaftigkeit an der Schienbeinkante
Die beschriebenen Symptome treten leider nicht immer auf, wehalb eine Phlebothrombose oft übersehen wird. Die typische Trias: Schmerz, Schwellung und Zyanose wird nur bei jedem 10 Patienten gefunden. Phlebothrombosen können auch am Arm auftreten. Man spricht hier vom Paget-von-Schroetter Syndrom. Ursachen sind hier meist Tumore des Mediadstinums, Halsrippenanomalien und u.U. sogar Daueranstrengung. Es kommt zu Armschwellung, Hautmarmorierung, sichtbaren Kollateralvenen und Kraftlosigkeit der arme Komplikationen: - Lungenembolie, oft asymptomatisch
- Postthrombotisches Syndrom: mit Stauungsödem, Hautveränderungen und Ulcusneigung
- Thromboserezidiv
Therapie: Wichtig ist die Gefahr der Lungenembolie auszuschalten. Bei frischer Ph. Hochlagerung der Beine, Bettruhe, keine Wärmeanwendung. Kompressionsverband bei Unterschenkelthrombose. Zusätzlich Fibrinolyse der Thromben - Phäochromozytom
Beim Phäochromozytom handelt es sich um einen Tumor in der Nebenniere, die vermehrt Adrenalin und Noradrenalin produzieren. Die Symptomatik ist abhängig von der Menge des produzierten Adrenalins: - Es kommt zu plötzlichen Hochdruckanstieg, manchmal auch länger andauernd
- Bei hohem Blutdruck hat der Patienten Kopfschmerzen, Tachycardie, Schweiss und ist zittrig
- bei länger bestehendem Phäochromozytom findet man oft einen Gewichtsverlust( durch erhöhten Stoffwechsel), eine blasse Haut und erhöhten Blut-und Harnzucker.
Häufig wird es mit einer Schilddrüsenüberfunktion verwechselt, welche man aber labordiagnostisch schnell ausschliessen kann. Auch ein Diabetes ist wegen der Hyperglycämie auszuschliessen. - Pleuraerguss
Von einem Pleuraerguss spricht man, wenn es zu einer Flüssigkeitsansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell kommt. Bei der Flüssigkeit kann es sich entweder um ein Exudat oder ein Transsudat handeln. Ein Exudat ist immer Folge einer entzündlichen Reaktion und enthält einen hohen Gehalt an Eiweiss. Transudat ist ohne entzündliche Genese, enthält damit kaum Bluteiweisse und entsteht durch Stauungen und abnorme Durchlässigkeit der Kapillare. Ursachen des Pleuraerguss: - Herzinsuffizienz(>Transsudat)
- Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom(>Transsudat)
- Lymphstauung(>Transsudat)
- Pleuritis(>Exudat)
- Rheumatische Erkrankungen(>Exudat)
- Lungeninfarkte(>Exudat)
- Tuberkulose(>Exudat)
- Trauma(>Exudat)
Symptome: kleine Ergüsse machen in der Regel keine Beschwerden. Erst ab 200ml kommt es zu: - Atemnot bei Belastung
- in schweren Fällen: Atemnot in Ruhe
- eventuell Schmerzen
Komplikationen: Gefahr besteht durch Verwachsen des Rippen- und des Lungenfelles, was zu einer stark eingeschränkten Atemfunktion führt. Man spricht hier von Pleuraschwarte. - Pleuritis
Bei der Pleuritis handelt es sich um eine Entzündung des Brustfells, also von Rippen und Lungenfell. Die Entzündung verläuft anfangs als trockene Form (Pleuritis sicca) , später bildet sich ein Exudat aus (Pleuritis exudativa). Ursachen können sein: - Infektionen
- Mammakrazinom
- Bronchialkarzinom oder Pleurakrebs
- Rheumatische Erkrankungen wie Lupus oder PCP
- Lungeninfarkt
- Urämie
- Pankreatitis
- Herzinsuffizienz
Symptome: - Pleuritis sicca: atemabhängige starke Schmerzen, Reizhusten. Schmerz verschwindet mit Auftreten des Exudates. Bei der Auskultation hört man auf der betroffenen Seite ein sogenannte Pleurareiben.
- Pleuritis exudativa: Atemnot, Druckgefühl, Fieber. Bei der Auskultation ist das Atemgeräusch abgeschwächt oder sogar aufgehoben.
Komplikationen: Es besteht die Gefahr der Verwachsung des Brustfells, die zu einer Einschränkung der Atmung führt. Ausserdem kann sich ein Pleuraempyem ausbilden.
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