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Glossar Neuen Begriff hinzufügen P- Purpura
Unter Purpura versteht man kleinfleckige Kapillarblutungen in die Haut, Unterhaut (Subkutis) oder die Schleimhäute. Meist kommt sie an den unteren Extremitäten vor Die Ursache für eine Purpura ist eine Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese, „Blutdurchtritt“) durch zum Beispiel: Erkrankungen der Blutgefäße (Vaskulitis) Schädigung der Blutplättchen (Thrombozytopathie) toxisch-allergische Gerinnungsstörungen (zum Beispiel durch Arzneimittel oder Infektion) Blutstauung (Stase)
Symptome: Die Blutflecken sind zunächst rot, später verfärben sie sich durch den Abbau des Hämoglobins ähnl. wie ein blauer Fleck. Die Flecken verschwinden nicht bei Druck auf die entsprechende Stelle. - Pyelonephritis akute
Eine Pyelonephritis entsteht meist auf dem Boden einer bakteriellen Zystitis. Wie auch bei der Zystitis bestehen Ursachen, die eine Pyelonephritis fördern Prädisponierende Faktoren: - Harnabflussstörungen durch anatomische Anomalien, Obstruktionen(Steine, Tumore, Stricturen), Blasenfunktionsstörungen, Vesiko-retero-renaler Reflux
- Schmerzmittelabusus
- Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht, Hyperkalzämie, Hypokalzämie
- Abwehrschwäche
- Schwangerschaft
- Untersuchungen der Harnblase durch Katheter
- äussere Faktoren wir Unterkühlung, sexuelle Aktivität
Symptome der Pyelonephritis: - Fieber mit eventuell Schüttelfrost
- Beschwerden beim Wasserlassen
- Klopfschmerzen im Nierenlager
- manchmal können auch atypische Symptome beobachtet werden: Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Kopfschmerzen, auch unklares Fieber ohne Beschwerden beim Wasserlassen
Bei einer Pyelonephritis besteht immer die Gefahr von Komplikationen wie eitrige Nephritis, Urosepsis, Abszess an den Nieren, Niereninsuffizienz und Hypertonie Im Urin finden sich Leukozyten(Leukozytenzylinder sind Hinweis auf Pyelonephritis) und Bakterien. Eventuell findet man auch Erythrozyten. Therapie: Bettruhe, reichlich trinken, schulmedizinisch werden Antibiotika eingesetzt. Eine homöopathische Behandlung wird empfohlen - Pyelonephritis chronische
Eine chronische Pyelonephritis entwickelt sich meist durch obstruktive Veränderungen im Bereich des Harntraktes, die den Harnfluss blockieren, mit sekundärer bakteriellen Infektion. Ursache ist oft ein vesikoureteraler Reflux. Symptome: - Kopfschmerzen
- Abgeschlagenheit, Müdigkeit
- Brechreiz
- Gewichtsabnahme
- dumpfe Rückenschmerzen
Bei einer Pyelonephritis besteht immer die Gefahr von Komplikationen wie eitrige Nephritis, Urosepsis, Abszess an den Nieren, Niereninsuffizienz und Hypertonie Im Urin finden sich Leukozyten(Leukozytenzylinder sind Hinweis auf Pyelonephritis) und Bakterien. Eventuell findet man auch Erythrozyten.
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