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Glossar Neuen Begriff hinzufügen P- Phytoöstrogene
Phytoöstrogene sind in Pflanzen vorkommende Stoffe, die im menschlichen Organismus an die gleichen Rezeptoren anbinden wie menschliche Östrogene und dadurch ähnliche Wirkungen ausüben. Zu den Phythöstrogenen zählen die Isoflavone sowie die Lignane. Isoflavonoide kommen hauptsächlich in Sojabohnen und Sojaprodukten vor, Lignane überwiegend in Getreide und in besonders hohem Masse in Leinsamen. Zwar haben Phytoöstrogene nur 0,1% der Wirkung von humanen Östrogenen, jedoch können sie bis zu einer 1000fach höheren Konzentration im Urin vorkommen. Je nach aufgenommener Menge können Phytoöstrogene deshalb wie körpereigenen Östrogene wirken. Darüber hinaus wirken sie antikanzerogen und schützen vor Oxidantien. - Polyphenole
Zu dieser Gruppe der SPS gehören die Phenolsäuren und die Flavonoide(z.B. Quercetin). Sie kommen vorwiegend in den Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide vor. Bei Salaten ist der Wirkstoffgehalt an Phenolen vor allem in den äussersten dunkelgrünen Blättern am höchsten. Ferner ist der Gehalt an Flavonoiden im Freilandanbau signifikant höher als beim Anbau im Gewächshaus. Durch Lagerung baut sich der Flavonoidgehalt stark ab. Die sogenannten Anthozyane sind eine weitere Untergruppe der Polyphenole. Sie rufen die rote oder blaue Farbe bei verschiedenen Beeren, wie z.B. Heidelbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, hervor, und sind in recht hoher Konzentration in der Schale von Roten Trauben vorhanden. Deshalb findet man sie auch in Rotwein. Polyphenole wirken antikanzerogen, antimikrobiell, antioxidativ, antithrombotisch(lösen Blutgerinnsel auf), immunmodulierend entzündungshemmend, Blutdruck-regulierend und Blutzucker-regulierend. - Proanthocyanidine
Diese Flavonoide sind Bestandteile von roten Traubenkernschalen, Holunderbeeren, Weissdorn, Heidelbeeren und rotem Kohl. Sie sind als starke Antioxidantien bekannt, können vor Krebs schützen, senken einen hohen Cholesterinspiegel und stärken die Blutgefäßwände. - Prolin
Die Aminosäure Prolin ist wichtig bei der Bildung von Kollagen und zur Aufrechterhaltung einer gesunden Hautfunktion. Ein Mangel zeigt sich dem entspechend in einer ungesunden Haut und einem schwachem Gewebe. - Protease-Inhibitoren
Sie sind im Pflanzenreich weit verbreitet und kommen vor allem in Pflanzensamen (Hülsenfrüchte, Getreide) besonders reichlich vor. Sie verhindern die Aktivität körpereigener Proteasen (Enzyme , die Eiweiss verdauen) und fördern dadurch die Synthese eigener Enzyme. Dadurch wirken sie antikanzerogen ( vor allem in Dickdarm, Mundhöhle, Speiseröhre, Lunge und Leber. Daneben haben sie auch einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
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