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Rhinitis

Schnupfen, auch Rhinitis genannt ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die zur Anschwellung und Absonderung eines serösen Exudates führt.
Man unterscheidet verschieden Schnupfenarten:

Rhinitis acuta
Bei der Rhinitis akuta spielen meist Viren eine Rolle, die durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt übertragen werden. Man kennt heute über 100 verschieden Schnupfenviren, die eine akute Rhinitis auslösen können. Sekundär kann es später zu einer bakteriellen Besiedelung der Nasenschleimhaut kommen mit Absonderung eines eitrigen Sekretes.

Rhinitis chronica
Ursachen eines chronischen Schnupfens können eine Abwehrschwäche, schädigende chemische oder Physikalische Reize oder Fremdkörper sein.. Die chronische Rhinitis führt oft zu einer trockenen Entzündung(Rhinitis sicca) mit starken Krustenbildungen an der Schleimhaut.

Rhinitis allergica
Schnupfen kann auch durch bestimmte Allergene in der Umgebung ausgelöst werden. Zugrunde liegt hier eine Störung des Abwehrsystems, das auf Allergene, wie z.B. Blütenpollen, Hausstaub, Milben, überschiessend reagiert.

Rhinitis  vasomotorica
Medikamente können auch eine  Rhinitis auslösen. Vor allem  die häufige Anwendung abschwellende Nasensprays kann eine Rhinitis vasomotorica verursachen.
 

Symptome:

  • Niesen
  • Absonderung aus der Nase, anfangs oft klar, später eitrig(durch Bakterien)
  • Nasenatmung behindert
  • häufig auch Halsentzündung
Therapie: Fussbäder(ansteigende), Wechselfussbäder, Trockenbürstungen, Inhalieren mit Salzwasser
Ringelröteln

Die Ringelröteln sind eine in den meisten Fällen harmlos verlaufende Kinderkrankheit, die meist im Frühjahr auftritt und vor allem Kinder im Schulalter betrifft. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion, meist im eigenen Haushalt.

Symptome:

  • meist asymptotisch
  • Makulopapulöses Exanthem (girlandenförmig), als livide Wangenverfärbung beginnend; das Exanthem  verschwindet und entsteht periodisch für die Dauer von 10 Tagen
  • Muskelschmerzen, Lymphknotenschwellung
  • Fieber und grippale Symptome

Komplikationen:
Da der Parvovirus die erythropoetischen Zellen im Knochenmark befällt, kann es bei Personen, die an einer chronischen, hämolytischen Anämie leiden zu einer aplastischen Krise (zu wenig rote Blutkörperchen im Blut) kommen.
Bei Erkrankung während der Schwangerschaft kann es zu Fehlgeburten kommen. Deshalb sollte man Schwangere von Erkrankten fernhalten.

RKI

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist das Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten in Berlin und eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die direkt dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist.

Rolando-Epilepsie

Die Rolando-Epilepsie ist die häufigste Epilepsie im Kindesalter. Sie tritt meist im Alter zwischen 2 und 12 Jahren auf.

 Symptome: Typischerweise treten sensomotorische Herdanfälle auf mit sensiblen Störungen des Gesichts und tonisch-klonischen Krämpfen der Gesichts-, Kau- und Schlundmuskulatur.
Die Anfälle sind unterschiedlich stark, bis hin zum Grand-mal-Anfall. Auftreten der Anfälle meist im Schlaf. Meist ist keine hirnorganische Schädigung bei den betroffenen Kindern bekannt. Gelegentlich findet man bei den Kindern zusätzlich eine Teilleistungsschwäche wie z. B. eine Legasthenie.

In der Pubertät können die Anfälle bis zur völligen Symptomenfreiheit nachlassen.

RSV

Respiratory-Syncitial-Virus-Infektion (RSV bzw. RS Infektion)

Die Erkrankung tritt vor allem im Winter auf . Sie kann bei Kindern bei Kindern zwischen 6 Monaten und 2 Jahren manchmal schwer verlaufen. In 3/4 der Fälle kommt es zu einer Bronchiolitis, eine Infektion kann sich aber auch als
Pneumonie oder Krupp-Syndrom manifestieren.

In den letzten Jahren kam es zu einer starken Zunahme der RSV Infektionen im Säuglingsalter. Ursache ist sehr wahrscheinlich der fehlende Nestschutz von Müttern, die gegen Masern geimpft wurden. Die Annahme wird gestützt durch die Tatsache, daß sowohl das Masern-Virus als auch das RS-Virus zur selben Familie der Paramyxoviren gehören. In Ländern mit geringen Masern-Impfraten ist die Anfälligkeit für schwere kindliche Atemwegsinfektionen, die eine Klinikeinweisung erforderlich machen, geringer.
 

Übertragung:
Das Virus ist hoch ansteckend, die Übertragung erfolgt als Kontaktinfektion


Inkubationszeit: 3-5 Tage

  • Symptome:
    Keuchender Husten
  • Leichtes Fieber, Tachykardie
  • Atembeschwerden (Dyspnoe (Nasenflügelatmen,) und Tachypnoe)
  • Zyanose
  • Bei Früh- und Neugeborenen: Apnoen, Trinkverweigerung, Lethargie


Diagnose:

  • im Röntgen-Thorax sieht man eine Überblähung der Lunge und Infiltrate
  • RSV-Antigen Nachweis.
  • Kultur, PCR und serologischer Antikörpernachweis


Schulmedizinische Therapie:

  • O2, Flüssigkeitsersatz
  • Beta-Sympathomimetika,  evtl. Inhalation mit Adrenalin, Kortikosteroide
     

Falls nötig Aufnahme auf Intensivstation, dort erfolgt evtl. Intubation und Beatmung

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