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Siderose

Bei der Eisenspeicherkrankheit steigt der Eisengehalt des Körpers starkan. Bei einer Erhöhung um das 5 Fache kommt es zu Oraganmanifestationen.

Ursachen:

  • angeboren, entweder schon im Mutterleib oder erst im hohen Alter auftretend. Relativ selten
  • durch defekte Hämoglobinsynthese roter Blutkörperchen
  • nach Transfusionen
  • Eisenablagerungen bei Alkoholikern

Symptome:

  • Leberzirrhose
  • Lebervergrösserung
  • Diabetes mellitus
  • Dunkle Hautpigmentierung
  • Herzerkrankung
  • hormonelle Störungen der Nebennierenrinde, Hypophyse oder der Geschlechtsdrüsen
  • Schmerzhafte Gelenkserkrankung

Ganz typisch für die Siderosen sind die 3 Hauptsymptome: Lebererkrankung, Diabetes und Hautpigmentierung. Diese drei Symptome zusammen sind immer verdächtig. Im Blut ist der Eisenspiegel(Serumeisen) und das Transferrin(Transporteisen) erhöht.

Therapie bei der genetisch bedingten Form sind Aderlässe

SIDS

SIDS ist die Abkürzung für Sudden Infant Death Syndrom, den plötzlichen Kindstod. In Deutschland liegt die Rate bei etwa 2:1000 Lebendgeborenen, oder anders 1000-1500 Fälle jedes Jahr. SIDS tritt vor allem im ersten Lebenshalbjahr auf.

Ursachen werden sehr viele diskutiert. So wird die Unreife der Formatio reticularis im Hirnstamm in Erwägung gezogen, aber auch Ursachen wie Impfungen (Keuchhusten) werden diskutiert. Frühgeburten erhöhen die Gefahr deutlich.

Heute werden vor allem bei Kindern mit Risikofaktoren (wie Frühgeburt oder verlängerte Schlafapnoephasen)eine Reihe von Vorbeugemassnahmen empfohlen, wie z.B. die Überwachung des Atemrhythmus mit speziellen elektronischen Geräten.

Silikose

Die Silikose wird durch das Einatmen von quarzhaltigem Staub verursacht. Betroffen sind häufig Arbeiter in Metallhütten und Walzwerken, oder auch Steinbrüchen und in der Glas und Keramikindustrie.
Der Staub lagert sich in den Lungen ab, wird dort als Fremdkörper angesehen und von den Abwehrzellen(Makrophagen) aufgenommen. Die Makrophagen gehen jedoch dabei zu Grunde, der Staub wird wieder freigesetzt und das ganze beginnt von neuem. Der Zerfall wirkt einen ständigen Reiz auf das Bindegewebe aus (durch die enthaltenen Enzyme) und es kommt zu Neubildungen von Bindegewebe.

Symptome: meist symptomlos. Das erste auftretende Symptom ist eine Belastungsdyspnoe. In späteren Stadien kommt es zum Auswurf von grauem Sputum.

Die Silikose macht die Lungen anfällig für chronische Bronchitis , Lungenemphysem, Lungentbc und Cor pulmonale.

Sinusitis

Bei der Sinusitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen. Häufig bildet sich eine Sinusitis nach einem Schnupfen aus. Durch die Anschwellung der Schleimhäute in der Nase , kommt es zu einer Verlegung  der Nasennebenhöhlengänge mit Entstehung eines Unterdruckes, der  Schmerzen verursacht. Die Schleimhaut in den Höhlen schwillt an, es kommt zu Absonderung von Sekreten und zur starken Vermehrung von Bakterien und jetzt zu einem Anstieg des Druckes in den Nasennebenhöhlen und starken Schmerzen.

Symptome: je nach Lokalisation der Entzündung  unterscheidet man verschiedene Schmerzlokalisationen

  • Kiefenhöhlenentzündung: Schmerzen in der Kiefernhöhle, oft auch nur einseitig. Beim Niesen, Husten oder Bücken verstärkt sich der Schmerz(durch Druckanstieg)
  • Stirnhöhlenentzündung: Schmerzen sind hier meist in der mItte der Stirn zu finden. Die Stirnhöhle ist druck und klopfempfindlich. Beim Niesen, Husten oder Bücken verstärkt sich auch hier der Schmerz(durch Druckanstieg)
  • Siebbeinzellentzündung: die bei Kindern häufig anzutreffende Sinusitisform verursacht Schmerzen hinter den Augen. Niesen , Husten, Bücken verschlechtern auch hier

Komplikationen: Die Sinusitis kann eine Meningitis, Osteomyelitis oder Sinusthrombose  als Komplikation nach sich ziehen.

Therapie: Hier hat sich die klassische Homöopathie  sehr bewährt. Wichtig ist auch eine Anregung der Schleimabsonderung mit Salzwasserinhalation. Ferner sollte man auf Milcheiweiss verzichten, da dieses bei vielen Personen zu einer verstärkten Schleimbildung führt.

Sinusthrombose

Mit Sinusthrombose bezeichnet man die Thrombose eines Hirnsinus. Ursache können Sinusitis, Verletzungen, Furunkel oder ähnl. im Gesicht, oberhalb der Mundspalte sein. Dadurch können Bakterien in den Hirnsinus einwandern. Andere Ursachen können Thrombophlebitis, starke Koagulabilität des Blutes oder Erkrankungen am Schädel sein.

Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • meningeales Reizsyndrom
  • Fieber
  • Hirndrucksteigerung

Therapie: je nach Ursache

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