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Sonnenhut (Echinacea Purpurea)

 

Lateinisch Echinaceae radix/herba
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Flavonoid Droge/Polysaccharid Droge
Vorkommen Nordamerika
Indikation Erkältungskrankheiten
  Erkrankungen der Harnwege
  Grippe
  Furunkel
  Eiterungen
Wirkung Immunsystem stärkend
  antibiotische Eigenschaften
  verhindert Infektionen, entzündliche Prozesse der Haut
Inhaltsstoffe Polysaccharide, Echinacosid
Kontraindikation Leukosen, Kollagenosen, Tuberkulose, MS

 

Botanische Beschreibung: Es handelt sich um eine bis zu 2,5 m hohe Pflanze mit breit, eiförmigen Laubblättern und 10 bis 15 cm breiten Blütenköpfen von purpurner Farbe. Heimisch ist sie in den mittleren und östlichen Staaten der USA und wächst dort vor allem an Abhängen, in Dickichten und sommergrünen Laubwäldern.

Wirkung und Anwendung: Echinacea wird hauptsächlich zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte eingenommen, z.B. zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten und grippale Infekte. Äußerliche Anwendung findet es zudem bei Wunden und entzündlichen Hauterkrankungen.

Als Prophylaxe: tgl. morgens 50 Tropfen der Tinktur  für 3 Wochen, dann 2 Wochen Pause, da sonst Gewöhnung eintritt

Sonnentau (Drosera rotundifolia)
Lateinische Droge Droserae herba
Familie Droseraceae/Sonnentaugewächse
Wirkstoffgruppe Diverse Wirkstoffe
Vorkommen Europa
Indikation Krampf-und Reizhusten
Wirkung antitussiv
  bronchospasmolytisch
Inhaltsstoffe Naphtochinonderivate, Quercetin 
Kontraindikation keine bekannt
Spierblume (Filipendula ulmaria)
Lateinisch Spireae flos
Familie Rosaceae/Rosengewächse
Wirkstoffgruppe Phenolglycosid Droge
Vorkommen Europa
Indikation Gicht
  Rheuma
  Steinbeschwerden
Wirkung antirheumatisch
  adstringierend
  harntreibend
Inhaltsstoffe Salicylsäure, Glycoside
Kontraindikation keine bekannt
Spirulina

Spirulina ist eine ganz besondere Bakterienart(keine Alge), die ursprünglich aus Mexiko kommt. Sie wächst dort in Seen der Hochebene. Spirulina ist sehr reich an Gamma-Linolensäure(kommt z.B. auch in der Nachtkerze vor). Es enthält alle essentiellen Aminosäuren und hat einen hohen Gehalt an natürlichem Beta-Carotin. Chlorella ist im Gegensatz zu Spirulina kein Bakterium, sondern gehört zu den Algen. Beide sehen jedoch sehr ähnlich aus und man kann sie kaum unterscheiden

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
 
Lateinisch Planataginis foium
Familie Plantaginaceae/Spitzwegerichgewächse
Wirkstoffgruppe Schleimstoff-Droge
Vorkommen Europa
Indikation Katarrhe der oberen Luftwege
  Entzündungen im Mund und Rachenraum
Wirkung Muzilaginosum
  Expectorans
  wundheilend
Inhaltsstoffe Aucubin, Schleimstoffe 
Kontraindikation keine bekannt

 

Die Wegerichgewächse sind mit über 200 Arten über die ganze Welt verbreitet. Ihr Artname ist vom lateinischen planta = Fußsohle abgeleitet, weil die Form bei einigen Arten knapp über de Boden liegender Blätter einem Füssabdruck ähnlich ist. Die Wurzeln bilden spitzigschmale 20-30 cm lange, in der Länge genervte derbe Blattspreiten, die knapp über dem Boden ein liegende oder teilweise stehend Rosette bilden. Die grundständigen Blattstiele sind wollig behaart. Längliche oder kugelige bräunliche Blütenquasten stehen auf bis zu 50 cm langen, aufrechten, blattlosen, furchigen Stielen. Sie wächst hauptsächlich in kühl- gemäßigten Zonen und ist somit fast Weltweit verbreitet. Heimisch ist sie in Europa, Nord- und Mittelasien wurde aber auch in Nordafrika, Nordamerika, Brasilien, Chile, Australien, Neuseeland und Ceylon eingeschleppt. Auf Wiesen, Weiden, Schutthaufen wächst der Wegerich besonders gut und ist bis zu einer Höhe von 2500 m über dem Meeresspiegel in den Alpen anzutreffen.

Wirkung und Anwendung
: Die noch wenig bekannten Wirkstoffe bestehen aus Schleimen, Gerbstoffen, Mineralsalzen, Aucubin und organischen Säuren und wie neuere Forschungen gezeigt haben auch aus antibiotschen Substanzen. Der Spitzwegerich ist eine geschätzte Heilpflanze und diente Jahrhundertelang als blutstillendes Mittel bei innerlichen und äusserlichen Blutungen.

Häufig wurde Wegerich bei Stichen von Skorpionen, Wespen und Bienen sowie bei Bißwunden wilder Tiere, ja sogar (von Indianern berichtet) bei Bissen giftiger Schlangen angewendet. Heute wird der Spitzwegerich vorwiegend bei Katarrhen der Atemwege, bei Husten, Heiserkeit, Keuchhusten, Bronchitis und Asthma, sowie vereinzelt auch bei Infektionen de Harnwege angewendet.

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