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Glossar Neuen Begriff hinzufügen T- Thrombosen
Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose in den tiefen Venen (Phlebothrombose) gemeint. Bei den Thrombosen unterscheidet man verschieden Formen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Arterielle und venöse Thrombosen. Ursachen: Arterielle Thrombose: -
Arteriosklerose -
Veränderung am Herzen(Herzinfarkt, Endokarditis, Vorhofflimmern), Arteriitis(panartheritis nodosa, Thrombangitis obliterans -
Östrogene Venöse Thrombosen: -
Mangel an Inhibitoren der Blutgerinnung (Antithrombin-Mangel, Mangel an Protein C und S, APC-Resistenz), wird meist durch Störungen in der Leber verursacht -
Thrombozytosen -
Polyglobulie -
Östrogentherapie -
Zirkulationsstörungen durch Immobilisation; Economy class Syndrom -
Trauma, Verbrennungen -
Tumor Die Bildung hängt von drei wesentlichen Faktoren ab. Diese wurden erstmals von Virchow zusammengefasst. Man nennt sich demnach auch Virchow'sche Trias: Bei Thrombosen besteht immer die Gefahr, dass sich die Thromben lösen und dann zu einer Embolie führen können. Arterielle Thrombosen entstehen meist im linken Herzen, der Aorta, den Koronararterien, Karotiden, Hirn- oder Beinarterien, venöse Thromben sind betreffen meist Becken- und Beinvenen. - Thrombozyten
Thrombozyten oder Blutplättchen werden im Knochenmark gebildet und dienen vor allem der Blutgerinnung. Blutplättchen können bestimmte Stoffe freigeben, die die weiteren Stufen der Blutgerinnung einleiten. Thrombozyten leben nur etwa 8-12 Tage und werden dann in der Milz abgebaut. Normalwerte sind 150000-400000/Kubikmillimeter. Eine Erhöhung der Thrombozyten nennt man Thrombozytose, eine Erniedrigung Thrombopenie - Thrombozythämie
- Es kommt zu einer dauerhaften(im Gegensatz zur Thrombozytose) Erhöhung der Thrombozyten über 1 Mio/Kubikmilimeter. Ursachen sind meist Leukämien sekundär als Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen.
Die gebildeten Thrombozyten sind meist nicht funktionstüchtig, weshalb es trotz der hohen Werte zu einer verstärkten Blutungsneigung kommt. Die Patienten haben häufig einer Vergrösserung der Milz. - Thrombozytopenie
- Thrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie.
- Thrombozytose
- Es kommt zu einer Vermehrung der Blutplättchen(Thrombozyten) über 400000/Kubikmilimeter. Ursachen können sein: Entfernung der Milz(alte Thrombozyten können jetzt nicht mehr abgebaut werden), reaktiv nach Blutverlusten oder Operationen, Infektionskrankheiten.
Im Gegensatz zur Thrombozythämie ist die Thrombozytose nur vorübergehend.
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