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Wacholder (Juniper communis)

   
Lateinisch Droge Juniperi fructi
Familie Cupressaceae/Zypressengewächse
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Europa, Asien, Afrika und Amerika
Indikation Schwellungen in den Beinen
  Arthrose
  Gicht und Rheuma
Wirkung entwässernd
  stoffwechselfördernd
  blutreinigend
  harntreibend
Inhaltsstoffe ätherische Öl, Harz, organische  Säuren
Kontraindikation keine Durchspülungstherapie bei eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit
  Schwangerschaft
 

Die Wacholderbeere ist schon lange als Naturheilmittel und Geschmackstoff bekannt.Schon die Griechen und Arabaer kannten die Beeren als Heilmittel. Das Öl aus den Wacholderbeeren wurde vor allem bei Blähungen und Darmkoliken verwendet. Da es eine starke Wirkung auf die Nieren hat, sollte man das Öl in nicht zu hohen Mengen einnehmen. man kann die Beeren auch ganz einnehmen. Dazu nimmt man in auf und absteigenden Dosen 1-10 Beeren.

Walnuss (Juglans regia)
Lateinische Droge Juglandis folium
Familie Juglandaceae7Walnussgewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff Droge
Vorkommen Europa
Indikation Magen-Darm-Katarrhe
Wirkung antidiarrhoisch
  antiphlogistisch
  adstringierend
Inhaltsstoffe Tannine 
Kontraindikation keine bekannt
Weidenrinde (Salix alba)

 

Lateinisch Droge

Salicis cortex

Familie

Salicaceae/Weidengewächse

Wirkstoffgruppe

Phenolglycosid Droge

Vorkommen

Europa, Nordasien und Nordamerika

Indikation

Rheuma

 

Arthritis

 

Schmerz-und Fiebermittel

 

Neuralgien

 

Kopfschmerzen

Wirkung

antipyretisch

 

diaphoretisch

 

antiseptisch

 

harndesinfizierend

Inhaltsstoffe

Phenolglykosid = Salicin

Kontraindikation

gastrointestinale Beschwerden , Magengeschwüre

   
 

Die Weidenrinde (Salix = Weide) gehört zu den Gewächsen der Weiden (Salicaceae). Ihr Name kommt aus dem indogermanischen und leitet sich von sal = schmutziggrau und Weide = biegsam ab. Diese Wortwahl beschreibt passend die filzgrauen Blätter der Weidenrinde.

Die Weidenrinde wurde schon von Hippokates gegen Gicht, Rheuma und Fieber verordnet. 1763 gab es dann erstmals eine wissenschaftliche Veröffentlichung zur Fiebersenkung. Im Jahre 1828 wurde der Wirkstoff Salicin entdeckt. Diese Entdeckung war der Grundstein für eine weitere Entwicklung im Jahre 1898: das Aspirin.

Durch seine schmerzstillende, entzündungshemmende und fiebersenkende Eigenschaft wird die Weidenrinde hauptsächlich bei rheumatischen und neuralgischen Erkrankungen, grippalen Infekten, fieberhaften Erkältungen , Infektionskrankheiten, Kopfschmerzen sowie Schmerzen bei Entzündungen angewendet.

Weissdorn (Crataegus oxyacantha)

Lateinisch Droge Crataegi folium cum flore
Familie Rosaceae/Rosengewächse
Wirkstoffgruppe Flavonoid-Glycosid Droge
Vorkommen Europa
Indikation Frühformen von Herzinsuffizienz
  Altersherz
  leichte Bradykardie
  Rhythmus- und Durchblutungsstörungen
  Hypertonie
Wirkung kreislaufanregend
  gefässerweiternd auf Koronarien
  positiv inotrop
Inhaltsstoffe Hyperosid, Quercetin
Kontraindikation keine bekannt

 

Der Weissdorn gilt schon lange als Lebens -und Heilmittel. Die essbaren Früchte werden oft zu Marmelade verarbeitet. Als Heilmittel ist vor allem seine Wirkung als Tonikum für das Herz bekannt, wo es die Pumpleistung erhöht.

Weissdorn enthält viele Bioflavonoide, die ein ähnliches Wirkungsspektrum aufweisen, wie Digitoxin(ein Herzmittel). Einige dieser Stoffe weisen einen gefässerweiternden Effekt auf, der bei der Behandlung von Angina pectoris hilfreich ist.

Weizengras (Triticum aestivum)

Das auch unter dem Namen "Green Food" bekannt gewordene Weizengras wird bei uns immer beliebter. Weizengras und der daraus gewonnene Saft bzw. das anschliessend hergestellte Pulver ist eine sehr reiche Quelle an Beta-Carotin, Folsäure, Calcium, Eisen und enthält fast 25% hochwertiges Eiweiss.

Weizengras wird oft als "konzentrierte Sonnenenergie" bezeichnet und stellt eine gute Nahrungsergänzung dar.

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