Biologischer Nachweis signifikanter Impfnebenwirkungen mit der Folge neurologischer Entwicklungsstörungen Dr. med. Jeff Bradstreet Direktor des International Child Development Center ICDRC in Florida/USA Vorgetragen vor dem Impfsicherheits-Komitee des Institute of Medicine (IOM), Nationale Akademie der Wissenschaften USA, 9. Februar 2004 Übersetzung aus dem Englischen von Martin Hirte
Hinweis: der vorliegende Text behandelt eine komplexe und teilweise hochspezialistische Materie. Die Lektüre ist ensprechend anspruchsvoll. Bradstreet macht plausibel, dass und auf welchen Wegen Thiomersal und die Masernimpfung bei suszeptiblen Individuen Schaden anrichten können. Seine Aussagen sind weitgehend qualitativer Art. Wie häufig derartige Schädigungen tatsächlich vorkommen, also das Gewicht der beschriebenen Phänomene, lässt sich aus den vorgelegten Befunden nicht ablesen. Originalarbeit: http://www.nationalautismassociation.org/pdf/IOM-Bradstreet.pdf (pdf 300 KB) Plakativere Darstellung des Referates als Dia-Serie beim IOM unter: http://www.iom.edu/includes/DBFile.asp?id=18578 (pdf 1.2 MB)
Inhaltliche Hauptabschnitte:
Hypothese Argumente für die Kausalität der Exposition Impfung (Thiomersal bzw MMR) für die Entwicklung von Störungen des zentralen Nervensystems und des Darmtraktes : gibt Punkt für Punkt eine Übersicht über die vorgetragene Evidenz Hintergründe und Hinweise zur Terminologie, Epidemiologie und genetischen Variation Thema Thiomersal Unterschiede zwischen Allgemeinbevölkerung und autistischen Kindern bezüglich Quecksilberbelastung, Aminosäurestoffwechsel und genetischem Profil Thema MMR Befunde zur Masern-Virus-Persistenz und zum sog "Double Hit Phenomenon" (Reaktionen nach Reexposition zB Zweitimpfung) Literatur-Referenzen Zusammenfassung: Wir konnten hinlängliche Anhaltspunkte für die Kausalität zwischen Thiomersal bzw. MMR-Impfung und neurologischen Entwicklungsstörungen aufzeigen. Unsere Datenbasis belegt weiterhin, wenn auch noch mit vorläufigen Ergebnissen, eine ausreichende Evidenz für die Überschneidung von Populationen mit MTHFR-SNP und Cystein-Mangel, mit erhöhter Quecksilberbelastung und mit Masernvirus-Persistenz. Es ist weiterhin wahrscheinlich, dass Defekte im Methionin-Transsulfurations-Pfad das mögliche Verbindungsglied zwischen den Beobachtungen zu Thiomersal und MMR sind. Dies stellt, zusammen mit oxidativem Stress, Nahrungsdefiziten und Umweltbelastung mit Toxinen wie Methylquecksilber, einen zentralen genomisch / biochemischen Mechanismus für bestimmte neurologische Entwicklungsstörungen dar, und kann in manchen Fällen Impfunverträglichkeit und Impfschäden begründen.
Die Hypothese Die Statistiken, die eine, noch nie da gewesenen Häufung neurologischer Entwicklungsstörungen und immunologischer Erkrankungen in den letzten zwei Jahrzehnten aufzeigen, sind für viele Experten, die mit diesen Problemen befasst sind, stichhaltig. Die Prävalenz hat nach allgemeiner Ansicht epidemische Ausmaße angenommen. Unsere Forschungsgruppe stellt die Hypothese auf, dass eine Untergruppe von neurologischen und internistischen Störungen auf Schäden durch Impfbestandteile zurückzuführen ist, besonders durch Quecksilber in Form von Thiomersal und Masernviren aus MMR-Impfstoffen. Zu diesen Störungen gehören: Die Enzephalopathie mit autistischen Merkmalen, eine spezielle Form von Darmentzündung, Sprach- und Lernstörungen sowie sensomotorische Funktionsstörungen. Teil unserer Hypothese ist das Vorkommen einer spezifischen genetischen Anfälligkeit und umweltbedingter Kofaktoren für eine solche Anfälligkeit. Unsere Forschungsgruppe besteht aus Wissenschaftlern und Klinikern mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Fachkenntnissen, deren Zusammenschluss es ermöglicht, wesentliche Informationen für ein breites Verständnis dieser Phänomene zu liefern. Die These Ich definiere hier die Daten einer Untergruppe von Kindern und mache keineswegs Aussagen zum Autismus oder zur autistischen Störung (Autism spectrum disorders, ASD) im Allgemeinen. Diese Begriffe werden später noch erläutert. In der Literatur wurden zahlreiche Kandidatengene für den autistischen Phänotyp im weiteren Sinne präsentiert, die hier nicht diskutiert werden sollen. Meiner Kenntnis nach kommt nur eines dieser Gene als Ursache für die in diesem Vortrag dargestellte Persistenz von Masernviren, für Quecksilbertoxizität und Autoimmunität in Frage, nämlich der Haplotyp B44-SC30-DR4. Innerhalb der Population mit diesem Gen gibt es statistisch signifikant häufiger als in der Allgemeinbevölkerung oder in Kontrollgruppen spezifische Vulnerabilitätsfaktoren, d.h. Single Nucleotid Polymorphismen (SNP) innerhalb von Genen, die die Methionin-Transsulfuration und die Glutathion-Systeme regulieren. (Erklärung d.Ü.: Genetische Mutationen verursachen Veränderungen in der Sequenz eines Gens oder eines Proteins und können physiologische Effekte oder Krankheiten zur Folge haben. Nur 0,1% des Humangenoms, das heißt etwa 3 Millionen Basenpaare, sind von Mensch zu Mensch verschieden. Diese Unterschiede werden häufig durch geringe Veränderungen in einem Basenpaar verursacht, man spricht von "Single Nucleotid Polymorphism".) Es lassen sich bei diesen Personen auch biochemische Defekte finden, die in Folge dieser SNPs entstehen. Dazu gehören ein reduzierter Methioninspiegel, ein Mangel an Thiol, die Anreicherung von Schwermetallen (v.a. Quecksilber), immunologische Störungen wie Autoimmunreaktionen, Regulationsstörungen von Neurotransmittern und eine höhere Wahrscheinlichkeit für Viruspersistenz. Zurzeit werden Proteom-Untersuchungen durchgeführt, um diese Zusammenhänge weiter definieren und bestätigen zu können. Hinzutretende Umweltfaktoren sind oxidativer Stress mit seiner enormen Auswirkung auf chemische Reaktionen, und eine intrauterine Quecksilberbelastung (z.B. Methylquecksilber aus Fisch und Thiomersal in Anti-Rhesus-Seren). Alle unsere Endpunkt-Resultate wurden von mindestens zwei unabhängigen Laboratorien bestätigt, im Fall der SNP-Identifizierung und des Thiolmangels von mehreren Laboratorien mit verschiedenen Methoden. Diese Daten werden dem Komitee wegen der kurzen Vorbereitungszeit in einer Zusammenfassung präsentiert und später in schriftlicher Form komplett mit Literatur nachgereicht. Beitrag der Impfungen zur Volksgesundheit Der Nutzen von Impfungen zur Vorbeugung vieler Kinderkrankheiten und anderer schwerer Krankheiten ist allgemein anerkannt und steht außer Zweifel. Alle Daten, die wir hier präsentieren, haben das Ziel, die Impfstoffsicherheit und das Vertrauen in das Impfwesen zu längerfristig verbessern. Da Massenimpfprogramme Millionen von Menschen erfassen, können auch relativ seltene toxische Nebenwirkungen nicht toleriert werden. Wenn auch andernorts lediglich die Häufigkeit bestimmter Nebenwirkungen und geeignete Methoden zu deren Erfassung und Überwachung diskutiert werden, bleibt doch die ärztliche Kunst von dem fundamentalen Grundsatz bestimmt: Primum nil nocere Wo es Alternativen gibt, etwa im Fall von Thiomersal, gibt es keinen akzeptablen Grund für die Weiterverwendung eines bekannten, vermutlichen oder plausiblen Neurotoxins in Impfstoffen während der kindlichen Entwicklungsphase. Geeignete Maßnahmen zur Impfstoffsicherheit würden alle Bedenken zerstreuen, und keiner bräuchte mehr die potentiellen Schäden durch Quecksilber zu fürchten. Die derzeit praktizierte Altersgrenze von sechs Monaten d.h. für ältere Kinder wird noch die routinemäßige Influenza-Impfung mit 25 mcg Äthylquecksilber empfohlen ist untragbar. Landing et al. (Ped Path Mol Med 2002, 21:321-342) konnten überzeugend nachweisen, dass sich bei der Organisierung der sechs Schichten des menschlichen Neokortex exakt in dem Zeitraum, in dem ein bekanntes Neurotoxin (Äthylquecksilber) verabreicht wird, wiederholte und dynamische Veränderungen abspielen. Maßnahmen, das Thiomersal in Impfstoffen zu reduzieren, waren für das Säuglingsalter teilweise erfolgreich, ältere Kinder sind jedoch durch die Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus und Diphtherie, durch die Influenzaimpfung und andere Impfstoffe weiterhin den nur ungenügend geklärten potentiellen Risiken ausgesetzt. Da in den USA keine Alternative zu MMR-Impfstoffen im Handel ist, ist dieses Problem bis zur Entwicklung anderer Optionen noch dringender. Staatssekretär Thompson teilte mir mit, dass ein nasaler Masernimpfstoff in Entwicklung ist und voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Jahren zugelassen wird. Es gibt jedoch derzeit und wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren keine Daten zur Verträglichkeit. Forscher der John Hopkins Universität arbeiten an einem DNA-Masernimpfstoff. Dieses Konzept wurde entwickelt, um die Sicherheit weiter zu verbessern, doch ich mache mir in dieser Sache ernsthafte Sorgen um die Personen, die zur DNA-Hypomethylierung neigen, also dieselbe Bevölkerungsgruppe, die auch niedrige Folat-Werte, unzureichende Methioninproduktion, MTHFR-Defekte und andere Merkmale aufweist. Die DNA-Methylierung ist ein entscheidender Pfad bei der Regulation und Hemmung der Virusreplikation. Eine Diskussion hierüber übersteigt jedoch das Ziel dieses Papiers. Abbildungen aus der Arbeit von Landing zum besseren Verständnis des Zeitverlaufs der neokortikalen Entwicklung. hier in separatem Fenster Der Zeitraum der ersten sechs Monaten ist für mich besonders interessant, weil früher die Kinder bis dahin den ersten Zyklus der Thiomersal-Inkorporierung abschlossen. Im gleichen Zeitraum kommt es in einigen Kortexbereichen zu einer explosionsartigen Proliferation, während Schicht “V³ kompensatorisch schmaler wird. Die genaue Bedeutung dieses Zeitraums hinsichtlich des Thiomersals ist ungeklärt, aber die Apoptose erzeugende Wirkung von Äthylquecksilber (Dr. Baskins Vortrag im Juli 2001 IOM) sollte angesichts von Landings Beobachtungen große Besorgnis erregen. Argumente für die Kausalität Bei der Einschätzung des Zusammenhangs zwischen Exposition und Folgewirkungen sprechen in der medizinischen Wissenschaft folgende Kriterien für eine Kausalität: 1. Zeitliche Beziehung 2. Biologische Plausibilität 3. Stärke der Assoziation 4. Konsistenz der Assoziation 5. Reversibilität 6. Dosisabhängige Beziehung, Reexpositions-Effekt Ich würde dies hinsichtlich von Thiomersal und MMR gerne sehr detailliert diskutieren, jedoch hätte das wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich bis zu dieser Sitzung zur Verfügung hatte. Hier soll der Hinweis genügen, dass sich das Komitee mit diesen Themen eingehend beschäftigen wird. Daher möchte ich nur die mit unserer Forschungsarbeit verknüpften Fragen hervorheben. 1. Zeitliche Beziehung a) Thiomersal: Die Kinetik der Wirkung von Äthylquecksilber auf den Menschen, besonders die Verteilungsrate im Gehirn, wird noch wenig verstanden, sodass dieser Punkt gegenwärtig nicht präzise beurteilt werden kann. Vergleiche mit Methylquecksilber sind nur teilweise statthaft. Wie sich aus der Arbeit von Holmes et al. (vorgetragen von Dr. Haley) und aus unserer DMSA Studie sehen lässt, ist jedoch zumindest bei einigen Kindern mit phänotypischen Symptomen von Autismus die Kinetik der Quecksilberexkretion gestört. b) MMR: Die Beziehung wurde erstmals bekannt durch die Veröffentlichung von Wakefield in Lancet im Februar 1998, die dem Komitee vorliegt. Wakefield wurde durch die Beobachtung von Eltern auf die zeitliche Beziehung zwischen MMR-Impfung, Darmsymptomen und autistischer Regression aufmerksam. Dies wurde von Gegnern dieser Hypothese abgelehnt, die es für ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen halten, da die autistische Regression normalerweise eben in diesem Alter symptomatisch wird. Trotzdem ist diese Beobachtung Teil der Argumentation für eine Kausalität. 2. Biologische Plausibilität: a) Thiomersal: Das Komitee akzeptierte die Plausibilität für Thiomersal in seiner früheren Veröffentlichung über die Forschungsergebnisse zu diesem Thema. b) MMR: Das Komitee lehnte sie ab, was die Gesamtbevölkerung betrifft, aber akzeptierte sie anscheinend für eine potentiell kleine Subgruppe. Unter den zuletzt veröffentlichten Forschungsarbeiten zu diesem Thema unterstützt eine signifikante Anzahl molekularvirologischer und immunologischer Studien das Argument der biologischen Plausibilität. Dies wird nachher noch erläutert und belegt. Weiterhin beweisen neuere Untersuchungen die Viruspersistenz durch den Nachweis von Masernvirus-Genom in multiplen Organen betroffener Kinder. Permar et al. nennen das Vorkommen von Masernviren in zwei oder mehr Organen einen Indikator für Virusreplikation: "Obwohl wir nicht versuchten, das Masernvirus anzuzüchten, sind wir der Meinung, das der Nachweis von Masernvirus-RNA auf eine fortgesetzte Virusreplikation zurückzuführen ist und nicht einfach nur auf persistierende Masernvirus-RNA nach Abschluss der Virusreplikation. Dies wird bestätigt durch den Nachweis von Masernvirus-RNA aus verschiedenen Körperteilen." Permar SR, Moss WJ, Ryon JJ, Monze M et al.: Prolonged measles virus shedding in human immunodeficiency virus-infected children, detected by reverse transcriptase-polymerase chain reaction. J Infect Dis 2001, 183:532-8). Unsere CSF-Studie, die den Nachweis von Masernvirusgenom aus dem Liquor (CSF) von Kindern dokumentiert, die zusätzlich oder gleichzeitig MV-Genom in Blut und/oder Ileum haben, erfüllt dieses Kriterium. Der erste Teil einer zweiteiligen Serie von solchen Beobachtungen liegt bei. 3. Stärke der Assoziation a) Thiomersal: Hier müssen mehrere Dinge berücksichtigt werden. Normalerweise erfordern die gegenwärtig gültigen Kriterien epidemiologische Studien oder Fall-Kontroll-Studien. Unsere Studie und die von Holmes et al. sind die einzigen Fall-Kontroll-Studien bzw. kontrollierten Studien, in denen die spezifische Frage von Quecksilber bei aktuell erkrankten Kindern untersucht wurde. Andere Studien, die dem Komitee vorgelegt werden, wandten die retrospektive Chart-Anaylse oder Dekonstruktionen aus Datenbanken an, um mögliche Trends herauszufinden. Da hier die Antwort auf unterschiedliche Fragen gesucht wird, müssen die Studien auf Basis von Datenbanken mit großer Vorsicht interpretiert werden, wenn man sie mit Fallkontrollstudien vergleichen möchte, bei denen es um spezifische biologische Marker geht. Bei der Hypothese, von der unsere Gruppe ausgeht, wird Thiomersal nicht als einzige Ursache autistischer Charakteristika erachtet. Mir ist bewusst, dass andere eine solche Hypothese aufgestellt haben. Wir dagegen vermuten, dass eine spezifische Anfälligkeit und umweltbedingte Ko-Faktoren gemeinsam zu einer besonderen Empfindlichkeit für die Toxizität des Quecksilbers und zu dessen unzulänglicher Ausscheidung führen. Eine offensichtliche Quelle für Quecksilber war und ist Thiomersal. Da die Exposition gegenüber Thiomersal grundsätzlich freiwillig ist und gesundheitspolitisch gut beeinflusst werden kann, ist sie leichter zu vermeiden als die Hintergrundbelastung durch Quecksilber aus der Umwelt. Die autistische Population muss auf Grund unserer Studienergebnisse und derer von Holmes et al. ganz offensichtlich besonders auf Quecksilberbelastung jeglicher Herkunft untersucht werden. Geier et Geier, Angehörige unseres Forschungsteams, führten eine Studie auf Basis des Vaccine Safety Datalink (VSD) durch, in der sie mit statistischer Signifikanz (p < 0,0001) ein erhöhtes relatives Risiko für Autimus (rR = 27,6), für geistige Entwicklungsverzögerung (rR = 5,7) und für Sprachstörungen (rR = 6,34) bei der Kohorte fanden, die mit Thiomersal-haltigen DTaP-Impfstoffen geimpft worden waren, verglichen mit einer Kohorte ohne Thiomersal in den Impfstoffen. Sowohl in klinischen Fall-Kontroll-Studien als auch in epidemiologischen kontrollierten Studien (deren Untersuchungsgegenstand auch der unserer Hypothese war) finden sich also starke Assoziationen zwischen Thiomersal, Quecksilber und dem Risiko für Autismus. b) MMR: Eine vollständige Diskussion der potentiellen Schwächen und Fehler verschiedener epidemiologischer Studien, die einen Zusammenhang zwischen MMR und Autismus ablehnen, geht über das Ziel meines Vortrags hinaus. Ich werde in einem späteren Abschnitt darauf zurückkommen. Die jüngste Studie von DeStefano et al., die dem Komitee vorliegt, ist das klassische Beispiel für eine falsche Fragestellung. Weder Dr. Wakefield noch die anderen aus unserer Gruppe haben jemals behauptet, dass der Zeitpunkt der MMR-Impfung - mit 12 und 18 Monaten im Gegensatz zu 18 und 24 Monaten - mit dem Auftreten von Darmerkrankungen oder autistischer Regression assoziiert ist. DeStefanos Statistiken gehen von der unwahrscheinlichen Vermutung aus, dass, sollte MMR wirklich Autismus verursachen, dies umso wahrscheinlicher geschieht, je früher geimpft wird. Tatsächlich könnte man ebenso anders herum argumentieren. Da das Persistieren mütterlicher Antikörper und die Stimulation des Immunsystems durch Brustmilchfütterung variabel sind und in der Studie nicht berücksichtigt wurden, ist bei der Interpretation von DeStefanos Resultaten große Vorsicht angezeigt (siehe die folgenden Abstracts): Persistence of maternal antibody in infants beyond 12 months: mechanism of measles vaccine failure (Persistieren der mütterlichen Antikörper bei Kinder über 12 Monaten: Ursachen für Masernimpfversagen) Albrecht P, Ennis FA, Saltzmann EJ, Krugmann S: J Pediatr 1977, 91:715-8 Wir führten eine serologische Studie mit 34 Kindern durch, die im Alter von 12 Monaten maserngeimpft wurden. Mit einem empfindlichen Virusneutralisationstest konnte gezeigt werden, dass viele der Kinder präexistierende mütterliche Masernantikörper hatten. Bei Kindern mit einer hohen Konzentration mütterlicher Antikörper kam es zu keiner Serokonversion. Bei Kindern mit niedrigeren Leihantikörpern kam es zur Serokonversion, doch waren die resultierenden Antikörpertiter signifikant niedriger als bei Kindern ohne präexistierende mütterliche Antikörper. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen den wahrscheinlichen Mechanismus für Masernimpfversagen bei 12 Monate alten Kindern und unterstützen die Empfehlung, die Masernimpfung auf den 15. Lebensmonat zu verschieben. Early loss of passive measles antibody in infants of mothers with vaccine-induced immunity (Früher Verlust passiver Masernantikörper bei Kindern von Müttern mit impfbedingter Immunität) Maldonado YA, Lawrence EC, DeHovitz R, Hartzell R: Pediatrics 1995, 96:447-450 Ergebnisse: In 71% der Seren von 9 Monate alten Kindern und 95% der Proben von 12 Monate alten Kindern fanden sich keine neutralisierenden Masernantikörper. Die mittleren geometrischen Antikörpertiter der Mütter von seropositiven Kindern lagen zum Zeitpunkt der Entbindung signifikant über denen von Müttern seronegativer Kinder. Die Mütter aller Kinder, die im Alter von neun oder zwölf Monaten noch Masernantikörper hatten, waren vor 1963 geboren, also vor Beginn der Impfära. Je jünger die Mütter waren, desto niedriger waren die Maserntiter im mütterlichen Blut und im Nabelschnurblut. Die Persistenz von Masern-Antikörpern bis zum Alter von 12 Monaten ist heute selten; ein vorzeitiger Verlust von Masernantikörpern beim Kind hängt mit niedrigerem Alter der Mutter und niedrigerem mütterlichem Maserntiter zusammen. Bei 5% der Kinder in dieser Studie von Maldonado persistierten die Masern-Antikörper. Die potentielle MMR-Autismus-Population ist viel kleiner als dieser Prozentsatz. Wie und ob die Persistenz niedrigkonzentrierter mütterlicher Antikörper eine Persistenz des Masernvirus begünstigen könnte, ist unbekannt. Zahlreiche Kinder aus der ICDRC (International Child Development Resource Center)-Datei hatten Mütter, die vor 1960 geboren wurden. Dieser Einfluss wurde in der Studie von DeStefano et al. zu wenig untersucht, als dass die Studienergebnisse auf dem darauf basierenden Vergleich gegründet werden dürfen. Interessanter an der Studie von DeStefano ist jedoch, dass anscheinend die Daten einer großen Gruppe von Kindern (n=120) zur Verfügung standen, die erst nach Beginn typischer autistischer Symptome geimpft wurden, dass in der Veröffentlichung aber gesagt wird, bei diesen Kindern lasse sich der Beginn der Symptome nicht genau bestimmen und daher könne man an Hand der Daten nicht beurteilen, ob die Autismus-Symptome vor oder erst nach der MMR-Impfung eingetreten sind, oder ob sie dadurch verstärkt wurden. Das hätte bei dem angeblichen Vorliegen ausführlicher Krankenakten und der Mitarbeit erfahrener Autismus-Experten ein Leichtes sein müssen. In Anbetracht der späten Impfung etlicher der Kinder hätte man eine brauchbarere Fall-Kontroll-Studie, basierend auf dem Vergleich zwischen geimpften und ungeimpften Kindern durchführen können. Die Studie identifizierte in Atlanta 624 autistische Kinder. Nach der anerkannten Autismusprävalenz von 1: 165 - 200 (laut CDC) repräsentiert die Studie eine Population von etwa 120.000 Kindern. Bei laut Impfstatistik etwa 20% nicht maserngeimpften Kindern in der Bevölkerung von Georgia wäre hier eine wesentlich aussagekräftigere Studie möglich gewesen. Abbildung über die Durchimpfung in den USA im Jahre 2000 hier in separatem Fenster Die epidemiologischen Ergebnisse sind nur ein Bestandteil des Arguments zur Stärke der Assoziation. Die Daten, die wir jetzt referieren, sind meiner Überzeugung nach noch wesentlich spezifischer und überzeugender. Es ist gelungen, Masernvirus-Genom in den Biopsien entzündeter Darmabschnitte, in zirkulierenden Lymphozyten und im Liquor einer signifikanten Anzahl von Kindern nachzuweisen, deren Eltern eine autistischen Regression nach der MMR-Impfung feststellten. Bei Kontrollkindern wurde das Masernvirus nur sehr selten gefunden, und das einzige Kind aus der Kontrollgruppe, bei dem wir im Liquor Masernviren nachweisen konnten, hat sowohl ein Lymphom als auch Leukämie. Bei allen anderen Leukämiepatienten fand sich kein Masernvirus im Liquor (Fall vs. Kontrolle RR=26.9; CI 3,96-181,58, p<0,00001). In den Fällen, in denen der Virusstamm bestimmt wurde, war er in nahezu 100% identisch mit dem Impfvirus. 4. Konsistenz der Ergebnisse a) Thiomersal: Die in vivo und in vitro-Daten sind sehr konsistent bei der Untergruppe von Kindern, die Quecksilber in einem höheren Ausmaß retinieren oder akkumulieren. Die Ergebnisse stimmen mit den Effekten von Thiomersal im Tierversuch überein und ähneln den Effekten anderer Quecksilbersalze. Die Assoziation von Cysteinmangel und offensichtlichen Defekten im Pfad der Methionin-Transsulfuration, und die Ergebnisse der Studien von James et al. zum MTHFR-Genom und anderen Genen sind ein weiterer Beleg für die Konsistenz des Effekts. b) MMR: Die postinfektiöse Autoimmun-Enzephalopathie bei Wildmasern hat bekanntermaßen autoimmunologischen Charakter. Ein solcher wird auch von Singh et al. bei Kindern mit Autimus beschrieben (Singh VK, Lin SX, Yang VC: Serological association of measles virus and human herpesvirus-6 with brain autoantibodies in autism. Clin Immunol Immunopathol 1998, 89(1):105-8). Es konnte auch gezeigt werden, dass Wildmasern das Risiko für Autismus erhöhen (43). Das Masernvirus wird in beiden offensichtlichen Zielorganen gefunden: Darm und Liquor. Kein anderes Virus lässt sich dort in gleicher Häufigkeit nachweisen. Das Tiermodell zum Bornavirus unterstützt auf unspezifische Weise diese Argumentation (Pletnikov MV, Moran TH, Carbone KM: Borna disease virus infection of the neonatal rat: developmental brain injury model of autism spectrum disorders. Front Biosci 2002, 7:d593-607; Review). Defekte in der Methylentetrahydrofolat Reduktase (MTHFR) und/oder in der Methionintranssulfuration erhöhen ebenso wie die MMR-Impfung (Studie von Imani) das Risiko von Autoimmunerkrankungen und Allergien. Antikörper gegen Myelin-Basisprotein sind zwar nicht spezifisch für Masernviren, sind aber während oder nach einer Masernerkrankung nachweisbar. Die erhöhte Rate von Krampfanfällen, die bei Autismus gut belegt ist, spricht ebenso für einen anhaltenden ZNS-Prozess und eine niedriggradige Enzephalitis. Dies wird in den beigelegten Arbeiten eingehender diskutiert. 5. Reversibilität a) Thiomersal: Auch nur subtile Schwermetall-Intoxikationen während kritischer Phasen der Entwicklung der Großhirnrinde haben wenig Tendenz zur Reversibilität. Dies konnte überzeugend während der langen Geschichte von Bleivergiftungen gezeigt werden, und auch Berichte über Genesungen nach Quecksilbervergiftung sind uneinheitlich. Trotz der zweifelhaften Prognose lässt sich zeigen, dass sich autistische Kinder nach Behandlung mit verschiedenen Quecksilber-Chelatbildnern bessern. Die Erfolge müssen sicherlich mit Vorsicht interpretiert werden, da alle Komplexbildner auch Antioxidantien und Thiole sind. Lonsdale et al. (44) konnten jedoch eine Wirkung auf autistische Symptome dokumentieren, und auch Dr. Rimland veröffentlicht auf der Website des Autism Research Institute gleichlautende Berichte von Eltern. Er präsentiert auf wissenschaftlichen Kongressen Daten, die zeigen, dass DMSA-Chelate die einzige von den Eltern als sehr effektiv beurteilte medikamentöse Intervention bei Autismus sind (siehe auch www.autism.com/ari) b) MMR: Es gibt keine Virostatika, die bei Masernviren wirksam sind. Behandlungsversuche bei Persistenz des Wildmasernvirus, etwa bei der SSPE, zeigten uneinheitliche und nicht reproduzierbare Ergebnisse. Der Charakter der Persistenz des Impfvirus-Stammes und die Technik, mit der er persistiert, scheinen sich von seinem Wildtyp-Vorläufer zu unterscheiden. Da dennoch bei beiden Viren der vermutliche pathogenetische Mechanismus auf Autoimmunphänomenen beruht, sind die Studien, die ein Ansprechen auf menschliches Immunglobulin und andere immunmodulierende Therapien dokumentieren, ein guter Ersatz für den Effekt einer antiviraler Therapie. Ich lege unsere eigenen Ergebnisse zu intravenösen Immunglobulinen bei, die im Kongressbericht veröffentlicht sind, und die Studie von Gupta (Gupta S: Immunological treatments for autism. Autism Dev Disord 2000, 30(5):475-9). 6. Dosisabhängige Beziehung, Reexpositions-Effekt a) Thiomersal: Die Studie von Geier & Geier zu Thiomersal zeigt eine deutliche Dosisabhängigkeit, ebenso die erste Version der Studie von Verstraeten, die beim Treffen in Simpsonwood präsentiert wurde. Die später vorgenommeine Umarbeitung der Daten weist hinsichtlich der gesamten VSD-Datei diese Beziehung zwar nicht mehr auf, aber bei direktem Vergleich derselben Impfstoffe mit und ohne Thiomersal ergibt sich, wie oben erwähnt, ein signifikanter Risikounterschied. b) MMR: Wir präsentieren dem IOM vorläufige Ergebnisse des sogenannten “Double-hit³-Effekts von MMR-Impfungen auf die intestinale Pathologie und Symptomatik. Ein Kind aus unserer Liquor-PCR-Studie entwickelte nach der zweiten MMR-Impfung subakute neurologische Symptome, Krampfanfälle und Diarrhoe. Ich stelle diese Resultate stellvertretend für Dr. Wakefield vor, der sie demnächst im Detail veröffentlichen wird.
Hintergrund Terminologie bezüglich Autismus, ADHD und verwandter Syndrome: Wesentlich für unsere These ist die richtige Verwendung von Begriffen, die sich auf sowohl subtile als auch dramatische Störungen der neurologischen Entwicklung beziehen. Psychologische und psychiatrische Störungen repräsentieren Cluster von Symptomen, sind oft unspezifisch und überlappend und lassen keine ursächlichen biochemischen oder internistischen Störungen erkennen. In Pubikationen zu potentiellen toxikologischen und immunvirologischen Schäden oder genauer gesagt, Enzephalopathien oder in manchen Fällen Enzephalitiden - , mit der Folge neurologischer Entwicklungsstörungen werden die Begriffe "Autismus", "autistische Störungen" und "breiterer autistischer Phänotyp" gebraucht. Da der Begriff Autismus und alle Bezeichnungen ähnlicher Syndrome aus der Terminologie von Verhaltensstörungen stammen, die auf Beobachtungen von Dr. Leo Kanner Ende der 30er Jahre und Dr. Hans Asperger 1944 zurückgehen, ist der Gebrauch dieser archaischen Begriffe wissenschaftlich nicht weiter zu vertreten, um die spezifischen genomischen und biologischen Subgruppen entwicklungsneurologischer Störungen durch Impfnebenwirkungen zu definieren. Die Medizin hat in ihrer Geschichte auch andere archaische Begriffe aufgegeben, und es wäre ebenso unangemessen, die Begriffe “Wassersucht³ oder “Schwindsucht³ weiter zu verwenden, um eine niedrige Herzauswurfleistung oder eine tuberkulöse Pneumonie zu definieren. Der moderne Begriffs Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom ist historisch gesehen ebenso bunt und archaisch, wenn man ihn aus der Sicht definierbarer Subgruppen und ihrer neurochemischen Charakterisierung heraus betrachtet. Im Jahr 1902 beschrieb Dr. Still, ein britischer Arzt, Fälle von Impulsivität, die er mit der Diagnose “Mangel an moralischer Kontrolle³ belegte. Er hielt dies eher für eine medizinische als eine spirituelle Diagnose. Um das Jahr 1922 wurden die Symptome, die das heutige ADHS ausmachen, als “postenzephalitische Verhaltensstörung³ bezeichnet. Dieser Begriff ist retrospektiv gesehen eigentlich spezifischer hinsichtlich der Äthiopathologie als unser DSM-IV. In all diesen symptom- und verhaltensorientierten Diagnosen liegt die Tendenz inne, wissenschaftlich mehr zu verwirren als zu definieren. Da wir keine Vorstellung haben, wie viele verschiedene Substanzen, Toxine, Viren oder genombezogene biochemische Störungen mit der Hirnfunktion interferieren und schließlich Konstellationen dieser Symptome hervorrufen, müssen wir mit äußerster Vorsicht die epidemiologischen Daten interpretieren, um nicht die Tatsachen zu übersehen, die uns biomedizinische Daten einzelner Kinder mit neurologischer Entwicklungsstörung liefern. Leider kommen wir um die erwähnten Begriffe nicht herum, wenn wir unsere Studien mit früheren Publikationen vergleichen wollen. Die MMR-Epidemiologie kurz zusammengefasst Ich bin zwar kein Epidemiologe, aber als Kliniker sehe ich große Schwächen in den epidemiologischen Studien, die vorgeben, einen Zusammenhang zwischen Thiomersal und MMR-Impfung mit Autismus zu widerlegen, und beides in der von uns definierten Subgruppe für unbedenklich halten. Einige epidemiologische Studien zu einer möglichen Assoziation zwischen MMR und Autismus kommen zu dem Ergebnis, dass die Daten keinen Zusammenhang zeigen, der unsere Hypothese stützt (1-5). Diese Studien wurden wegen zahlreicher Schwächen in Frage gestellt, unter anderem wegen ungeeigneter Methodologie (6), Mangel an statistischer Relevanz und Fehlen einer Kontrollgruppe (7,8), wahlloser Bildung diagnostischer Eingruppierung und Unterschlagung relevanter Daten (10). Bei der Re-Analyse der Daten von Dales (4) ließ sich tatsächlich eine positive Assoziation (zwischen Autismus und MMR, d.Ü.) für etliche Kinder zeigen. Aussagekräftige epidemiologische Studien müssten A-priori-Hypothesen untersuchen und dabei alle offensichtlichen Auffälligkeiten in der Krankengeschichte autistischer Kinder einbeziehen. Dies ist bisher nicht geschehen. Die entscheiden Frage ist: Was macht ein Kind für mögliche MMR-Nebenwirkungen anfällig? Allmählich kommen mögliche Risikofaktoren in der Anamnese erkrankter Kinder zum Vorschein: Autoimmunerkrankungen in der Familie, vorbestehende Nahrungsmittelallergien oder intoleranzen, Impfungen gegen MMR während einer Erkrankung oder bei kurz zurückliegender oder noch laufender Antibiotikabehandlung und schließlich die simultane Impfung mit verschiedenen anderen Impfantigenen und sich daraus ergebende potentielle immunologische Wechselwirkungen (12-14), vor allem in der Kombination von Masern- und Mumpsviren (13). Die wachsende Belastung durch Impfmaßnahmen könnte bei Kindern die Immunantwort von einer optimalen antiviralen Immunität zu einer Dominanz des TH-2-Repertoires umschalten (15). Die enorme Zunahme von Lebensmittelallergien, die ihrerseits mit einem Mangel an CD-8-Zellen einhergeht, protrahierte Virusinfekte, familiäre Autoimmunerkrankungen (16) und die in den letzten 10 15 Jahren ständig zunehmende Anwendung von Antibiotika bei Kindern könnte dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Kinder, die auf atypische infektiöse Herausforderungen anomal reagieren in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Der kausale Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und der wahrscheinlichen autoimmunologischen Komponente in der Pathologie des regressiven Autismus müsste mit der Einführung der MMR-Impfung zu einem kontinuierlichen Aufwärtstrend in der Inzidenz und parallel auch zu einer Zunahme anderer Autoimmunerkrankungen geführt haben sowohl bei der Bevölkerung in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern. Soweit es unsere gegenwärtigen wissenschaftlichen Möglichkeiten erlauben, müssten alle Kinder nach ihren individuellen Genomen charakterisiert werden, um anhand ihrer Anamnese, ihres Genomprofils und der körperlichen Untersuchung ihre möglichen Risiken und Pathologien abschätzen zu können. Hintergrundstudien zu Thiomersal Es ist schlechte Wissenschaft, wenn die Möglichkeit zur Wahrheitsfindung beschnitten wird, vor allem in der Toxikologie. Die illustriert beispielsweise die Studie von Pichichero (17) mit ihrer Konfusion über die Blut- und Körperhalbwertszeiten von Quecksilber. Das Serum ist bekanntermaßen ein schlechter Indikator für die Quecksilberdeposition im Gehirn und gibt auch nicht die Konzentration im Körper wieder. Die Halbwertszeit von Quecksilber im Blut ist individuell höchst unterschiedlich und wird bestimmt durch |