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Arzneitelegramm kritisiert PEI wegen HPV Impfung PDF Drucken

TODESFÄLLE IN VERBINDUNG MIT HPV-IMPFSTOFF GARDASIL – KRITIK "ENTKRÄFTET"?

In seinem blitz-a-t vom 6. Februar 2008 kritisiert das Arzneitelegramm das PEI. Obwohl ein Zusammenhang der Todesfälle mit der HPV-Impfung zum jetzigen Zeitpunkt weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden kann, führt die für Impfstoffe zuständige deutsche Behörde, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die Öffentlichkeit in die Irre: Unklare plötzliche Todesfälle wie der der jungen Deutschen seien sehr seltene Ereignisse, die in jedem Lebensalter auftreten könnten.

Das AT führt darauf hin aus , dass Todesfälle unklarer Ursache und unklare p l ö t z l i c h e Todesfälle nicht das Gleiche sind, sondern Letztere nur einen Teil der unklaren Todesfälle ausmachen. Für das Jahr 2006 bedeutet das, dass es bei den 15- bis unter 20-jährigen Frauen laut Todesursachenstatistik keinen einzigen Todesfall unklarer Ursache  gab, sondern nur plötzliche unklare Todesfälle , die auch Ursachen , wie z.B. einen falsch  bzw. unleserlich ausgefüllten Totenschein einschliessen. Die erwähnten 22 Todesfälle des Paul Ehrlich Institutes stammen aus der Rubrik "Tod ohne Anwesenheit anderer Personen"  sowie aus der Rubrik "Sonstige ungenau oder nicht näher bezeichnete Todesursachen"

Angesichts der unklaren Risiken und der nach wie vor offenen Fragen hinsichtlich des Nutzens der HPV-Impfung lässt sich eine Empfehlung der HPV-Impfung aus Sicht des Arzneitelegramms derzeit nicht begründen.

blitz-a-t vom 6. Februar 2008

 
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