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Impfungen und das Immunsystem
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Impfungen und Allergien

Das Vermeiden frühen Fremdeiweisskontaktes als Massnahme der Allergievorbeugung ist heute anerkannter Standard in der Kinderheilkunde. Dessen ungeachtet empfiehlt man allen Kindern eine 7-fach-Impfung (sämtlichst hochantigener Fremdeiweisse und Schwermetalle) im Alter von 9 Wochen mit jeweils unphysiologisch direktem Antigen-Blutkontakt durch die Verabreichung als Spritze.(www.impf-info.de)

Es gibt eine Reihe von Studien, die den Zusammenhang zwischen Impfungen und allergischer Disposition nahelegen (SHAW, F.E. AM J OF EPID 1988; 127:337-352. )

So ist die die Allergierate bei anthroposophisch aufgewachsenen Kindern sehr viel geringer.  Antroposophische Kinder unterscheiden sich von nicht-antroposophisch erzogenen Kindern unter anderem in der wesentlich niedrigeren MMR-Impfrate (ALM, J.S. LANCET 1999 MAY 1;353(9163):1485-8 ).

Im einem Vergleich von ungeimpften und geimpften Kindern zeigen letztere einer aktuellen amerikanischen Untersuchung zufolge eine deutlich höhere Rate an Asthma und allergischen Erkrankungen (ENRIQUEZ, R. J Allergy Clin Immunol. 2005 Apr;115(4):737-44. )

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine österreichische Untersuchung mit über 1000 Kindern. Hierbei wurde der Gesundheitszustand von ungeimpften Kindern in einer schriftlichen Befragung untersucht. Asthma trat bei den ungeimpften Kindern überhaupt nicht und Allergien nur zu einem Prozentsatz von 2,8% auf.

Auch in einer kleinen japanischen Studie wurde ein Zusammenhang mit atopischen Erkrankungen festgestellt.
Nach der DTPertussis-Impfung entwickelten 25% der Geimpften und nur 2,3% der Ungeimpften Asthma (10 von 39 vs.1 von 43), 18% der Geimpften und 2,3% der Ungeimpften entwickelten eine Neurodermitis (7 von 39 vs. 1 von 43)(Yoneyama H, Suzuki M, Fujii K, Odajima Y. The effect of DPT and BCG vaccinations on atopic disorders. Arerugi. 2000 Jul;49(7):585-92).

Das in vielen Impfungen enthaltene Aluminium stimuliert darüber hinaus die Produktion allergietypischer Antikörper (IgE) (BREWER, J.M. J IMMUNOL 1999;163:6448-54 , NEUZIL, K.M. VACCINE 1997;15(5):525-32 , NOSSAL, G.J. LANCET 1997;350(9087):1316-9 , GUPTA R.K. PHARM BIOTECHNOL 1995;6:229-48 ) . Auch eine Infektion mit Masern-Impfviren f�hrt zu einem Anstieg der Produktion von allergietypischen Immunglobulinen (IgE) (IMANI F. Clin Immunol. 2001 Sep;100(3):355-61. ).

Impfzeitpunkt

Der Impfzeitpunkt der Kinderimpfungen fällt mit der Entwicklung des Nerven und Immunsystems des Kindes zusammen.

Die Bedeutung des Impfzeitpunktes und damit der Reife des Immunsystems wird auch daraus erkennbar, dass es bei der "zeitgerechten Impfung" frühgeborener Kinder (wie auch in Deutschland empfohlen) bei bis zu 20% der geimpften Kinder zu teilweise lebensbedrohlichen Atemstillständen oder Kreislaufproblemen kam (SLACK, MH. ARCH DIS CHILD FETAL NEONATAL ED 1999 JUL;81(1)F67-8 , SEN S. Acta Paediatr. 2001 Aug;90(8):916-20. ).

Neuere Arbeiten weisen darauf hin, dass das Noch-Vorhandensein mütterlicher Antikörper beim Neugeborenen (Nestschutz) im Falle einer Impfung gegen die betreffende Erkrankung unter Umständen zu einer allergiefördernden Immunreaktion führt. Bestätigten sich diese Ergebnisse, wäre dies ein gewichtiges Argument für einen späteren Impfzeitpunkt (HOLT, PG. VACCINE VOLUME 21, ISSUE 24, 28 July 2003, Pages 3432-3435 ).

Entwicklung des Gehirns
Das Gehirn hat beim Menschen im Vergleich zu anderen Organen eine besonders lange Entwicklungszeit. So vollzieht sich die Hälfte des gesamten Hirnwachstums während des ersten Lebensjahres. Das vor allem durch die Vergrösserung und Differenzierung der Nervenzellen bedingt, aber auch durch die zunehmende Myelinisierung, also Markscheidenbildung und die Ausbildung von Nervenverbindungen (Synapsen). Die Entwicklung der Rezeptoren und der Transmittersysteme hat ebenfalls ihren Höhepunkt in den ersten beiden Lebensjahren (Rodier P.M.: Developing brain as target of toxicity. Environ Health Perspect 1995, 103 Suppl 6: 73-6). In dieser Zeit ist das Gehirn besonders empfindlich auf Störungen durch toxische Substanzen.

Erhöhte Durchlässigkeit für Toxine: Myelinisierung, Blut-Hirn-Schranke
Die unvollständige Myelinisierung der Nerven und die Durchlässigkeitder Blut-Hirn-Schranke machen Säuglinge besonders für Toxine anfällig. Während der frühkindlichen neurologischen Entwicklung umgeben sich die Nerven erst nach und nach mit der Markscheide, der Prozess beginnt bei der Geburt im Stammhirn und ereicht erst im zweiten Lebensjahrzehnt die Hirnrinde. Myelinisierte Nerven verfügen über eine schnellere Reizleitung und sind auch weniger anfällig gegenüber Neurotoxinen.
Auch die Blut-Hirn-Schranke bildet eine Schutzbarriere des zentralen Nervensystems vor Giftstoffen und Krankheitserregern und ist beim Säugling noch sehr durchlässig für giftige Substanzen (Quecksilber, Aluminium).

Differenzierung von Nervenzellen
Bei der Hirnentwicklung differenzieren sich die Nervenzellen aus so genannten pluripotenten Stammzellen. Diese Differenzierung erfolgt durch spezielles Aussschalten von bestimmten Genen. Dieses Ausschalten erfolgt durch die Markierung mit Methylgruppen(CH� Methylisierung). Alle Gene , die damit markiert sind, kommen also nicht zum Ausdruck bzw. werden nicht aktiviert.
Vermittelt wird die epigenetische Regulation, wie man sie auch nennt durch Signalstoffe, so genannte Nervenwachstumsfaktoren, z.B. IGF-1 (Insulin-like Growth Faktor) oder Methionin-Synthase.
Toxine, wie Aluminium oder Thiomersal k�nnen die Nervenwachstumsfaktoren stören bzw. hemmen und führen damit zu einer Fehlentwicklung von Nervenzellen, etwa eine mangelhafte Aussprossung von Axonen oder fehlerhafte Synapsenbildung, was zu Störungen in der Kummunikation von Nervenzellen f�hren kann.

Ein Teil der gesunden Bevölkerung weist genetisch bedingt eine niedrige Konzentration der erwähnten Signalstoffe auf, eine so genannte Methylierungsschwäche. Solche Personen sind besonders gefährdet, durch sch�dliche Einflüsse in der frühen Kindheit neurologische Störungen zu erleiden.

Der amerikanische Forscher Waly zeigte am Versuch mit menschlichen Neuroblastomzellen, dass Ethanol und verschiedene Metalle wie Kupfer, Blei, und vor allem Quecksilber und  Aluminium eine stark hemmende Wirkung auf Nervenwachstumsfaktoren ausüben (Waly, M., Olteanu, H., Banerjee, R., Choi, S.W. et al.: Activation of methionine synthase by insulin-like growth factor-1 anddopamine : a target for neurodevelopmental toxins and Thiomersal. Molecul Psychiatr 2004, 9:358-370).



 
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