Wertlose Impfung? Nachkriegspockenfälle in Deutschland
Es ist schon erstaunlich, dass in Deutschland, dem Land der Wissen-
schaften, Forschung und vorbildlicher Ordnung weder von Gesundheits-
ämtern noch Universitäten noch der Pharmaindustrie erforscht wird,
welchen Impfstatus erkrankte Personen aufweisen. Denn dies ist die
einzige Möglichkeit, wenigstens nachträglich, die vorherigen Hypo-
thesen über die Wirksamkeit von Impfungen zu überprüfen. Theoretisch
sollte ja eine verschwindende Minderheit der Betroffenen zu den ent-
sprechend Geimpften gehören.
So ist meines Wissens auch Dr. med. Gerhard Buchwald der einzige
Arzt, der sich diesbezüglich akribisch mit allen Nachkriegspocken-
fällen in Deutschland beschäftigt hat. Seine Recherchen, Anfang der
70er Jahre in der Sendung \"Report\" veröffentlicht, führte dazu, dass
eine groß propagierte Impfkampagne im Saarland zusammenbrach, weil
die Mehrheit der zur Impfung aufgerufenen Bevölkerung zuhause blieb.
Bezeichnenderweise kam es trotzdem zu keiner weiteren Infektion.
Dr. Buchwald wurde damals mehrfach öffentlich angegriffen und mit
einer Anzeige bedroht. Bis heute ist es nicht dazu gekommen.
Nachfolgend eine Zusammenfassung der 11 Pockenausbrüche nach 1945.
Die Angaben bezüglich des Impfstatus sind unabhängig davon, ob die
Personen einfach, mehrfach oder in der Inkubationszeit geimpft wur-
den. Im Buch ist dies wesentlich differenzierter herausgearbeitet.
Quelle:
\"Impfen - das Geschäft mit der Angst\"
Dr. med. Gerhard Buchwald, Taschenbuch, Knaur Verlag
Seite 31 bis 49
1. Pockenausbruch in Wiesbaden 1947
Sechs Erkrankungen, davon drei geimpft, kein Todesfall.
2. Pockenausbruch in Hamburg, 1957
Eine Erkrankung, im Vorjahr geimpft.
3. Pockenausbruch in Heidelberg 1958/59
Zwanzig Erkrankungen, davon zwei Todesfälle.
Die eine Verstorbene war geimpft und lag wegen einem unheilbaren
Leiden in der Klinik, die andere Verstorbene war ungeimpft.
19 von den 20 Erkrankungsfällen waren geimpft.
4. Pockenausbruch in Ansbach, 1961
Vier Erkrankungen, davon eine tödlich.
Alle vier Personen waren geimpft.
5. Pockenausbruch in Düsseldorf, 1961/62
Fünf Erkrankungen, davon zwei tödlich.
Alle fünf Personen waren geimpft.
6. Pockenausbruch in Monschau-Simmerath bei Aachen, 1962
Vierunddreißig Erkrankungen, davon eine tödlich.
15 Personen davon, darunter der Todesfall, wurden - zusätzlich zur
Routineimpfung - in der Inkubationszeit geimpft. Laut Dr. Buchwald
waren nur ganz wenige völlig ungeimpft.
7. Pockenausbruch in Kulmbach, 1965
Zwei Erkrankungen.
Beide geimpft
8. Pockenausbruch in Hannover, 1967
Eine Erkrankung, geimpft.
9. Pockenausbruch in Regensburg, 1967
Eine Erkrankung, geimpft.
10. Pockenausbruch in Meschede, 1970
Eine Erkrankung, geimpft.
Ganz Meschede wurde zum \"Pockengebiet\" erklärt und alle ca. 300.000
Einwohner zur Impfung aufgerufen. Aufgrund der Aufklärungsarbeit von
Dr. Buchwald gingen ca. 270.000 Menschen nicht zur Impfung. Niemand
steckte sich an!
11. Pockenausbruch in Hannover, 1972
Ein infizierter Mann aus dem Kosovo spazierte 12 Tage lang vor Os-
tern in Hannover herum, ohne auch nur eine einzige Person anzuste-
cken.
\"Bei den drei Pockenausbrüchen in Düsseldorf, Monschau und Meschede
gab es zusammen 1183 Kontaktpersonen. In der Inkubationszeit wurden
davon 709 geimpft, 474 blieben ungeimpft. Von den 709 geimpften Kon-
taktpersonen erkrankten 58 an Pocken, es gab 7 Todesfälle. Von 474
nicht geimpften Kontaktpersonen erkrankte niemand und es gab auch
keinen Todesfall.\" (Seite 46)
\"Von den 10 Pocken-Todesfällen war ein Fall ungeimpft...\" (Seite 47)
Fehlende Studien zur Schutzdauer der Pockenimpfung
Quelle:
Arznei-Telegramm online vom 6. Dez.
http://www.arznei-telegramm.de/register/0212127.pdf
Jetzt gegen Pocken impfen?
\"Sollte man in Anbetracht der aktuellen Drohung eines eventuellen
Pockenanschlags auf Deutschland erwägen, wieder gegen Pocken zu
impfen? Vorteil: Die per se nicht ganz unproblematische Impfung doch
lieber in Ruhe rechtzeitig in gesundem Zustand vorzunehmen.
(...)
Die Impfung geht mit hoher Komplikationsrate einher und kann schwere,
auch bleibende Gesundheitsschäden auslösen. Betroffen ist
meist das ZNS, insbesondere bei Erstimpflingen. Gefürchtet
sind Meningitis, postvakzinale Enzephalomyelitis (auch tödlich
endend) sowie generalisierte Hautreaktionen u.a. Die
Entwicklung eines wahrscheinlich besser verträglichen Impfstoffes
auf der Basis des modifizierten Vakzinevirus Ankara
(MVA) wurde in den 70er und 80er Jahren nicht zur Marktreife
gebracht, da sie mit dem Ende der Pockenära zusammenfiel.
(...)
Ohne konkrete
unmittelbare Infektionsgefahr erscheint uns die Abwägung
von Nutzen und Schaden negativ. Dabei spricht nicht nur die
schlechte Verträglichkeit, insbesondere bei Patienten mit atopischer
Dermatitis oder Immunschwäche dagegen, sondern
auch die Gefährdung durch Kontaktinfektion (contact vaccinia).
Die Impfung wird heute insgesamt wahrscheinlich sogar
schlechter als noch vor Jahrzehnten vertragen, da die Prävalenz
von atopischen Dermatitiden und Erkrankungen mit Immunschwäche
- also Risikofaktoren für schwere Reaktionen
auf Pockenimpfung - beträchtlich zugenommen hat. (...)\"