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normalerweise bekommt man solche daten beim statistischen bundesamt. auch das gesundheitsministerium und die krankenkassen sollten dir da weiterhelfen.
was du oben schreibst, ist jedenfalls richtig: der großteil der hepatitis b-erkrankungen wird beim sex oder durch den nadeltausch bei drogenabhängigen übertragen.
durch eine zahnbürste kann hepatitis b auch übertragen werden. (nämlich dann, wenn BEIDE eine verletzung im mund haben) dazu muss das andere kleinkind allerdings hepatitis b-träger sein. (was fast unmöglich ist, weil kleine kinder normalerweise weder sex haben, noch fixen)
heißt, es ist vielleicht vernünftiger, die kinder dazu zu erziehen, keine fremden zahnbürsten zu benützen und wenn sie mal in der pubertät sind, ihnen zu sagen, sie sollen kondome verwenden (was ja vielfach schützt) und nicht der tochter schon mit 14 die pille verschreiben lassen. so würds ich jedenfalls machen.
was ich aus österreich weiß: die dunkelziffer auf hepatitis b und c ist deshalb höher, weil man nicht alle drogenkonsumenten erfassen kann. ist ähnlich wie bei HIV.
die hepatitiszahlen nehmen übrigens jährlich ab. hier die zahlen aus österreich. (zeile 17)
http://www.statistik.at/web_de/static/ergebnisse_im_ueberblick_uebertragbare_krankheiten_022357.xls
interessant zu beobachten in der statistik:
keuchhusten ist lange vor der impfung stark zurückgegangen. auch tuberkulose ist ganz ohne impfungen zurückgegangen. scharlach auch, aber nicht so drastisch.
interessant finde ich auch, dass es auch immer wieder eingeschleppte fälle von malaria, lepra und typhus gibt.
offensichtlich gibts in der statistik nur eines, wovor man sich fürchten müsste: lebensmittelvergiftung! 
btw. für deutschland musst die zahlen nur mit 10 multiplizieren und schon hast du relativ zuverlässige zahlen.
es grüßt
presonic |
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